Episodes

  • #30 Das postdigitale Zeitalter: Wie nutzen wir soziale Medien kritisch und kreativ?
    Oct 13 2026
    Wie selbstverständlich ist das Digitale in unserem Alltag geworden und was heißt das für unsere Beziehungen, unsere Arbeit, unser Sozialleben? In dieser Feature-Folge von «How it Works» gehen wir dem Begriff des Postdigitalen nach: einem Zeitalter, in dem die Grenzen zwischen analog und digital größtenteils verschwunden sind. Wir waren an der Uni zu Köln unterwegs und haben mit Studierenden darüber gesprochen, inwiefern das Digitale auch ein Rückzugsort sein kann und an welcher Stelle sich die analoge und digitale Welt vielleicht doch noch trennen lassen. Dr. Michaela Kramer, Junior-Professorin für Erziehungswissenschaft von der Uni Köln erklärt, warum «Post» nicht bedeutet, dass die Digitalisierung abgeschlossen ist, sondern dass sie nichts Besonderes mehr darstellt und wie wir Medien kritisch und kreativ nutzen können: als Werkzeug für Selbstausdruck und Identitätsarbeit, aber immer mit Blick auf die Mechanismen und kommerziellen Interessen, die hinter den Plattformen stecken. Samantha „Sammy“ Eidinger alias sammagehtsnochjunge erzählt, warum sie Instagram nicht einfach deinstallieren kann und Anna Kinzel von der Techniker Krankenkasse ordnet ein, warum die ganze Verantwortung nicht bei uns Einzelnen liegen darf und welche kleinen Routinen trotzdem helfen. Eine Folge über digitale Souveränität, verteilte Verantwortung und die Frage, was ein selbstbestimmter Umgang mit dem Smartphone bedeutet, wenn digital und analog längst zusammengehören. Auf dem Content Hub How it works findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteurinnen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Aufnahmeleitung: Jonas Ross
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    16 mins
  • #29 Dark Patterns: Wie Plattformen uns am Bildschirm halten
    Sep 22 2026
    Wie sieht der Social Media-Konsum von Studierenden wirklich aus? Und wie sehr halten Plattformen uns am Bildschirm fest, ohne dass wir es merken? In dieser Folge von «How it Works » sprechen wir mit Dr. Michaela Kramer, Junior-Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität zu Köln. Sie erforscht mit einer besonderen Methode, wie junge Menschen ihre Handys nutzen: Mediennutzungstagebücher, in denen Studierende per App festhalten, was sie gerade tun, wie sie sich dabei fühlen und welche Inhalte sie sehen. Daraus entsteht ein unverfälschter Einblick in einen Alltag, der längst postdigital ist: ein Leben, in dem analog und digital längst nicht mehr voneinander getrennt sind. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, wie sogenannte Dark Patterns uns zu längerer Nutzung verleiten, welche gesundheitlichen und sozialen Folgen exzessive Bildschirmzeit haben kann und warum Mediennutzung oft gar nicht das eigentliche Problem ist, sondern vielmehr das, was dahintersteckt. Eine Folge über Manipulation und Selbstbestimmung, über Reflexion statt Optimierungsdruck und darüber, wie wir souveräner mit den Plattformen umgehen können, die unseren Alltag längst durchdrungen haben. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
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    41 mins
  • #28 Echte Verbindungen: Wie wird aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft?
    Sep 10 2026
    Du hast einen vollen Terminkalender, viele Verabredungen, siehst deine Freund*innen häufig – eigentlich kein Grund, dich einsam zu fühlen, oder? So einfach ist das nicht. Denn Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob andere Menschen um uns herum sind, sondern vielmehr damit, wie verbunden wir uns fühlen. Genau darum geht es in dieser Featurefolge von «How it Works». Wir sind auf dem Campus der HAW Hamburg unterwegs und sprechen mit Studierenden und Expert:innen darüber, warum Einsamkeit gerade im Studium so häufig Thema ist. Es geht um den Start in einer neuen Stadt, um Unsicherheit, Rückzug und die Frage, warum es selbst an einem Ort mit Tausenden Kommiliton*innen schwer sein kann, echte Nähe zu erleben. Gleichzeitig beschäftigen wir uns in dieser Folge damit, was helfen kann: präsent sein, an Angeboten wie der Orientierungs-Woche teilnehmen, kleine Begegnungen im Alltag zulassen, Pausen gemeinsam verbringen, den ersten Schritt wagen und Freundschaften aktiv wachsen lassen. Außerdem geht es darum, warum Einsamkeit nichts ist, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte, wie sehr psychische Gesundheit und soziale Verbundenheit zusammenhängen und weshalb viele Kontakte noch nicht automatisch vor Einsamkeit schützen. Auch Social Media spielt in der Folge eine Rolle: als Möglichkeit, sich verbunden zu fühlen, aber eben auch als Ort, an dem Nähe manchmal nur scheinbar entsteht. Eine Folge über das Gefühl, unter vielen Menschen trotzdem allein zu sein, über echte Freundschaften, kleine Schritte raus aus dem Rückzug und darüber, warum es schon viel verändern kann, wenn wir anfangen, offen über Einsamkeit zu sprechen. Auf dem Content Hub How it works findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expertinnen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
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    19 mins
  • #27 Wenn Alleinsein zur Last wird: Was Einsamkeit bedeutet und wie wir gegensteuern können, bevor es chronisch wird
    Aug 27 2026
    Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen in Deutschland fühlt sich einsam, rund 12 Prozent sogar stark. Aber Einsamkeit heißt nicht, dass niemand da ist. Sie entsteht in der Lücke zwischen der Verbundenheit, die wir uns wünschen, und der, die wir tatsächlich erleben. Man kann sie allein auf dem Sofa spüren und genauso in der vollen Mensa, wo alle anderen an ihren Tischen lachen und sich unterhalten. Am meisten schmerzt sie oft dort, wo eigentlich Nähe sein sollte: in Freundschaften, in denen nur noch über Oberflächlichkeiten gesprochen wird, oder in einer Beziehung, in der man sich fremd fühlt. Gerade das Studium bringt vieles mit, was Einsamkeit begünstigt: eine neue Stadt, ständiger Leistungsdruck, möglicherweise zu wenig Zeit für richtige, tiefgehende Beziehungen. Bleibt das Gefühl dauerhaft, wird es zum Gesundheitsrisiko und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und obwohl wir seit der Pandemie offener darüber reden, fällt es vielen weiter schwer, Einsamkeit zuzugeben. Wie erkennt man sie bei sich selbst? Warum trifft sie manche härter als andere? Was hilft konkret und was können wir gemeinsam ändern, an der Hochschule und als Gesellschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Sie erklärt, wann Alleinsein guttut und wann es kippt, warum verlässliche Unterstützung wichtiger ist als der perfekte Freundeskreis und warum wir vielleicht keine Strategie gegen Einsamkeit brauchen, sondern eine für Verbundenheit. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteurinnen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expertinnen sprechen, findet ihr hier.
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    42 mins
  • #26 Social Media – Pause oder Pressure?
    Aug 11 2026
    Kurz die Vorlesung hinter sich bringen, dann ab auf die Wiese, Kaffee in der Hand, einmal durchatmen. Schon greift die Hand fast von allein zum Handy. Ein Reel, ein Post, noch einer und schon ist die Pause vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Neun Stunden Bildschirmzeit, bei manchen elf: Auf dem Campus der Uni Potsdam sind solche Zahlen keine Ausnahme. Social Media ist beides. Es verbindet, gibt uns Memes, Popkultur und das Gefühl, dazuzugehören. Zugleich es zieht uns rein, bringt uns dazu, unsere Leben mit denen zu vergleichen, die scheinbar besser laufen, und macht aus Verbindung schnell Verpflichtung. Wie kommen wir aus dem Autopiloten raus, ohne gleich alles zu löschen? Was hilft wirklich und was ist nur gut gemeint? Wir haben uns auf dem Campus umgehört und außerdem mit der Psychologin Natalie Hartig, dem Poetry-Slammer Rainer Holl, dem Content Creator Robin Solf und mit Jule Seiffert gesprochen, die an der Uni Potsdam den Feelgood Campus leitet. In dieser Folge gibt es konkrete Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich wollte doch nur ganz kurz auf Instagram gucken. Auf dem Content Hub “How it works” findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
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    19 mins
  • #25 Eine neue Krise, ein neuer Swipe: Optimismus in Zeiten von Social Media und multiplen Krisen mit Eva Asselmann
    Jul 29 2026
    Anfang 20 und das Leben liegt noch komplett vor dir. Eine Lebensphase, die von Aufbruch, Energie und Lebenslust geprägt ist, in der alles möglich scheint. Viele junge Menschen entscheiden sich in dieser Lebensphase für einen eigenen Lebensentwurf, beginnen ein Studium, ziehen vielleicht sogar in eine neue Stadt. Jetzt beginnt das neue Leben – wären da nicht die Unsicherheiten. Denn wer heute erwachsen wird und in das eigene Leben startet, lebt oft im Dauerkrisen-Modus: Kriege, Klimakrise, gesellschaftlicher Druck, eine miese Wirtschaftslage. Und mit alldem werden wir ständig konfrontiert – besonders digital. Wie nehmen wir Druck raus und finden Zuversicht wieder? Wie setzen wir (auch digital) Grenzen, die uns guttun und wie bleiben wir dabei in Verbindung? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Eva Asselmann, sie ist Persönlichkeitspsychologin und Professorin an der HMU Health and Medical University in Potsdam. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross
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    39 mins
  • #24 „Abnehmspritzen“: Was macht der Hype mit uns? mit Melodie Michelberger und Sabine König
    Dec 9 2025
    2024 wurde Ozempic in Deutschland knapp und das Thema in den Medien groß: Eigentlich ist das Medikament für Menschen mit Diabetes gedacht. Später wurde es auch zur Behandlung von Adipositas zugelassen. Doch inzwischen spritzen sich auch viele, die weder das eine noch das andere haben, das Medikament. Um abzunehmen. Auch auf Social Media wird die „Abnehmspritze“ gefeiert, von Promis und Content-Creator:innen, die vermeintlich schnelle und unkomplizierte „Abnehmerfolge“ zeigen. Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Medikamente wie Ozempic zum Lifestyle-Produkt werden? Was bedeutet das für unser Bild von Körpern, von Schlankheit und für unseren Selbstwert? Welchen Druck erzeugt das besonders für junge Frauen? Wie steht es um die Body-Positivity-Bewegung, die dem etwas entgegenhält? Und wie lässt sich das eigene Körperbild überhaupt gegen äußere Erwartungen schützen? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge mit Melodie Michelberger, Autorin, Content-Creatorin und Körperaktivistin und Sabine König, Psychologin und TK-Gesundheitsexpertin. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur:innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert:innen sprechen, findet ihr hier.
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    43 mins
  • #23 Warum wird studieren immer stressiger? Mit Tobias Stächele und David Surges
    Nov 5 2025
    Die erste WG, das erste Mal in einem Hörsaal sitzen und durch die erste Prüfungsphase kämpfen: Für Studienanfänger:innen ist die Zeit nach dem Abi die Zeit für viele erste Male. Klingt aufregend! Aber auch stressig. Und tatsächlich: Eine Studie von Die Techniker von 2023 zeigt, dass sich immer mehr Studierende gestresst fühlen. Was steckt dahinter und wie lässt sich lernen, die Herausforderungen im Studienalltag etwas gelassener zu nehmen? Um diese und weitere Fragen geht es in der zweiten Folge der neuen Staffel von „How it works“ – dem Podcast, präsentiert von Die Techniker. Antworten geben Dr. Tobias Stächele, Psychotherapeut und Leiter der Psychotherapeutischen Ambulanz für stressbedingte Erkrankungen der Uni Freiburg, und Dr. David Surges, Psychologe und TK-Gesundheitsexperte.
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    43 mins