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By: Der Podcaster Bandi Koeck
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Bandi Koeck erzählt Geschichten, die sonst niemand hört. Als Journalist interviewte er prominente Persönlichkeiten aus Musik, Kultur und Sport. Doch irgendwann erkannte er: Die wichtigsten Geschichten beginnen oft dort, wo niemand zuhört. Deshalb wurde er Lehrer. Heute begleitet er junge Menschen dabei, ihre eigene Geschichte zu schreiben – weil er aus eigener Erfahrung weiß, wie es sich anfühlt, nicht gehört zu werden. Sein 14-jähriges Ich trägt er bis heute in sich. Ehrlich tiefgründig, inspirierend. Podcast über Bildung, Gesellschaft, Kunst, Storytelling, Mut und Menschen, die bewegen....Der Podcaster Bandi Koeck Social Sciences
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  • Die positive mentale Fitnesscoachin - Paz Lavie
    Jun 21 2026

    Wie „Sporty Paz“ Unternehmern, Führungskräften und vielbeschäftigten Menschen zu mehr Energie, Klarheit und Lebensqualität verhilft

    Wenn Paz Lavie einen Raum betritt, spürt man sofort ihre Energie. Nicht die hektische Energie unserer Zeit, sondern eine ruhige, fokussierte Kraft. Eine Ausstrahlung, die aus Überzeugung entsteht. Aus Disziplin. Aus Lebensfreude. Und aus dem Wissen, dass Erfolg und Gesundheit keine Gegensätze sein müssen.

    Im Bodenseeraum kennt man sie mittlerweile als „Sporty Paz“ – Positive Mental Fitness Coach, Motivatorin, Unternehmerin und Vorbild für einen aktiven Lebensstil. Ihre Botschaft ist klar: Wer dauerhaft Leistung bringen will, muss zuerst in sich selbst investieren.

    „No time is a lie“, sagt sie gerne. Keine Zeit zu haben, sei oft nur eine Ausrede. Denn Fitness beginnt nicht erst im Fitnessstudio. Sie beginnt bei den täglichen Entscheidungen.

    Geboren und aufgewachsen in Israel, zwischen Rehovot und Ness Ziona nahe Tel Aviv, entdeckte Paz schon früh ihre Leidenschaft für Kreativität und Bewegung. Als Kind liebte sie Kunst, Tanz und Gymnastik. Nach ihrem Militärdienst absolvierte sie ein Studium im Produktdesign und schlug zunächst eine klassische internationale Karriere ein.

    2011 kam sie nach Deutschland – ursprünglich für ein befristetes Projekt in der Automobilindustrie. Doch aus einem Jahr wurden viele. Ihre berufliche Reise führte sie schließlich an den Bodensee, wo sie heute mit ihrer Familie lebt.

    Der Bodensee wurde für sie schnell mehr als nur ein Wohnort. Die Region wurde zu ihrer Bühne für ein neues Kapitel: Menschen dabei zu unterstützen, gesünder, leistungsfähiger und ausgeglichener zu leben.

    Paz kennt die Herausforderungen moderner Arbeitswelten aus eigener Erfahrung. Meetings, Verantwortung, Termindruck und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Führungskräfte zum Alltag.

    Genau hier setzt ihre Arbeit an.

    Als Positive Mental Fitness Coach begleitet sie Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte dabei, ihre körperliche und mentale Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Ihr Ansatz basiert auf drei zentralen Säulen:

    • Aktiver Lebensstil
    • Funktionale Ernährung
    • Starkes Mindset

    Dabei geht es ihr nicht um radikale Programme oder unrealistische Fitnessziele.

    „Wir brauchen keine drei Stunden Fitnessstudio am Tag“, sagt sie. „Wir brauchen bessere Gewohnheiten.“

    Für Paz bedeutet Fitness weit mehr als Muskeln oder Kalorienverbrauch.

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    38 mins
  • Der Bürgermusikjugendreferent - Armin Rainer
    Jun 14 2026

    Wer Armin Rainer begegnet, spürt rasch seine ruhige, reflektierte Art. Der gebürtige Kärntner-Steirer spricht über Musik, Bildung und Vereinsleben mit derselben Begeisterung, mit der er seit Jahren junge Menschen begleitet. Als Jugendreferent der Bürgermusik Rankweil ist er weit mehr als Organisator von Proben und Lagern. Er ist Motivator, Netzwerker und Brückenbauer zwischen den Generationen.

    Dabei führte sein Weg alles andere als geradlinig nach Vorarlberg.

    Geboren wurde Armin Rainer am 4. April 1988 in St. Veit an der Glan in Kärnten. Seine Kindheit verbrachte er im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der Steiermark. Bis heute beschreibt er sich augenzwinkernd als jemanden, der nie ganz eindeutig einer Region zugeordnet werden konnte. In der Steiermark galt er als Kärntner, in Kärnten als Steirer. Vielleicht ist gerade diese Erfahrung mit unterschiedlichen Identitäten eine jener Eigenschaften, die ihn heute so offen und verbindend auftreten lassen.

    Nach der Matura und dem Bundesheer zog es Rainer zunächst nach Wien. Dort arbeitete er viereinhalb Jahre lang in der internationalen Transportlogistik und koordinierte Lkw-Transporte zwischen Deutschland und Großbritannien. Eine anspruchsvolle Tätigkeit, die ihm wertvolle Erfahrungen vermittelte, aber langfristig nicht die Erfüllung brachte, die er suchte.

    Der Wunsch zu studieren war immer vorhanden. So begann er ein Studium der Volkswirtschaft, wechselte später jedoch ins Lehramt und kombinierte Deutsch mit Spanisch. Während dieser Zeit entdeckte er seine eigentliche Berufung: das Unterrichten.

    Heute arbeitet Armin Rainer als Lehrer in Eschen im Fürstentum Liechtenstein. Besonders wichtig ist ihm dabei nicht nur die Vermittlung von Fachwissen, sondern die soziale Entwicklung junger Menschen. Schule versteht er als Ort, an dem Kinder lernen, Konflikte zu lösen, Verantwortung zu übernehmen und respektvoll miteinander umzugehen.

    „Das gesellschaftliche Zusammenleben zu lernen, ist mindestens so wichtig wie der fachliche Unterricht“, lautet eine seiner zentralen Überzeugungen.

    Die Liebe zur Blasmusik begann früh. Als Achtjähriger hörte Armin Rainer bei einer Veranstaltung ein Tenorhorn-Duo spielen. Der Klang faszinierte ihn sofort. Noch am selben Tag stand für ihn fest: Dieses Instrument wollte er lernen.

    Aus dem ersten Tenorhornunterricht entwickelte sich eine lebenslange Leidenschaft. Später kamen Zugposaune und Tuba hinzu. Heute gehört die Tuba zu seinen Hauptinstrumenten in der Bürgermusik Rankweil.

    Die Musik begleitet ihn seit Jahrzehnten – und sie prägt auch sein ehrenamtliches Engagement.

    Seit 2022 ist Armin Rainer Jugendreferent der Bürgermusik Rankweil. Als er die Aufgabe übernahm, befand sich die Nachwuchsarbeit nach den schwierigen Corona-Jahren in einer herausfordernden Phase. Die Zahl der Jugendlichen war deutlich zurückgegangen.

    Rainer sah darin jedoch keine Belastung, sondern eine Chance.

    Mit Beharrlichkeit, vielen Gesprächen und großem persönlichem Einsatz gelang es ihm gemeinsam mit seinem Team, die Jugendarbeit neu zu beleben. Innerhalb weniger Jahre konnte die Zahl der aktiven Nachwuchsmusiker mehr als verdoppelt werden.

    Besonders stolz ist er auf den Sieg beim Jugendblasorchester-Wettbewerb in Götzis. Für ihn war dieser Erfolg der Beweis, dass Ausdauer und konsequente Arbeit Früchte tragen.

    „Wenn du hartnäckig bleibst und dich nicht unterkriegen lässt, dann schaut am Ende wirklich etwas heraus“, sagt er rückblickend.

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    32 mins
  • Der 16-fache Kampfsportweltmeister - Metin Kayar
    Jun 7 2026

    Wenn man heute die Räumlichkeiten von budo7 in Nendeln betritt, spürt man sofort, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Kinder laufen mit leuchtenden Augen durch die Trainingsbereiche, Jugendliche trainieren konzentriert auf den Matten, Erwachsene arbeiten an ihrer Fitness und ihrer inneren Balance.

    Über allem steht eine Atmosphäre von Respekt, Disziplin und Gemeinschaft.Im Zentrum dieser Welt steht Metin Kayar.Wer ihm heute begegnet, sieht einen erfolgreichen Unternehmer, einen international anerkannten Kampfkünstler, einen Mentor und Lehrer, einen Familienvater, einen Visionär. Einen Mann, der 16 Weltmeistertitel errungen hat, der weltweit vernetzt ist und dessen Name weit über Liechtenstein hinaus bekannt geworden ist.

    Doch kaum jemand würde vermuten, dass hinter diesem Erfolg eine Kindheit voller Unsicherheit, Ausgrenzung und familiärer Belastungen steht.Die Geschichte von Metin Kayar ist keine gewöhnliche Erfolgsgeschichte.Sie ist die Geschichte eines Jungen, der denkbar schlechte Voraussetzungen hatte – und dennoch niemals aufgab.

    Die Last der VergangenheitUm Metin Kayar zu verstehen, muss man bei seinen Eltern beginnen.Beide kamen aus schwierigen Familienverhältnissen. Sein Vater verlor bereits als kleiner Junge seinen eigenen Vater. Die fehlende Vaterfigur prägte sein gesamtes Leben. Seine Mutter wuchs mit vier Geschwistern auf. Die Familie war arm, der Vater arbeitete zeitweise als Gastarbeiter in Liechtenstein, während die Mutter die Kinder alleine versorgen musste.

    Später wechselten sich die Eltern in der Erwerbsarbeit ab. Ein Elternteil arbeitete im Ausland, während der andere die Kinder betreute. Die Familie lebte unter schwierigen Umständen.Als sich die Wege seiner Eltern kreuzten, trafen zwei Menschen zusammen, die selbst viele ungelöste Belastungen mit sich trugen.Für die Kinder sollte dies weitreichende Folgen haben.Jahre später würde Metin Kayar rückblickend sagen, dass seine Eltern seine wichtigsten Lehrer gewesen seien – nicht wegen ihrer Stärken, sondern wegen ihrer Fehler.

    Als Metin Kayar mit Karate begann, ahnte niemand, wohin ihn dieser Weg führen würde.Er trainierte mit aussergewöhnlicher Hingabe.Während andere Jugendliche ihre Freizeit genossen, verbrachte er Stunden in Trainingshallen.Er trainierte nicht nur körperlich.Er studierte Bewegungen.Er analysierte Techniken.Er beobachtete Weltmeister.Er suchte ständig nach Verbesserungen.Schon früh kämpfte er gegen ältere und erfahrenere Gegner.Diese Erfahrungen machten ihn stärker.

    Mit gerade einmal 14 Jahren gewann er seinen ersten Weltmeistertitel.Ein Moment, der sein Leben verändern sollte.Doch es blieb nicht bei diesem einen Erfolg.In den folgenden Jahren sammelte er Titel in verschiedenen Disziplinen und Verbänden.Am Ende standen 16 Weltmeistertitel.Eine Leistung, die selbst international aussergewöhnlich ist.Erfolg durch OpferbereitschaftHinter jedem Titel standen unzählige Stunden harter Arbeit.Nach der Schulzeit absolvierte Metin Kayar eine kaufmännische Ausbildung für Leistungssportler.Sein Tagesablauf war gnadenlos.Frühmorgens Zeitungen austragen.

    Anschliessend Schule oder Praktikum.Danach eigenes Training.Abends Unterricht für seine Schüler.Wochenenden auf Wettkämpfen.Kaum Schlaf.Kaum Freizeit.Kaum soziale Kontakte.Viele Menschen sehen heute den Erfolg.Nur wenige kennen den Preis, der dafür bezahlt werden musste.Der Traum vom eigenen DojoBereits als 17-Jähriger begann er damit, seine eigene Schule aufzubauen.Anfangs trainierte er Kinder und Jugendliche in Turnhallen und provisorischen Räumen.Schritt für Schritt entstanden die ersten Gruppen.Schritt für Schritt wuchs seine Vision.

    Vier Jahre lang arbeitete er an diesem Traum.Dann war es soweit.Er eröffnete sein erstes eigenes Dojo.Es war die Geburtsstunde eines Projekts, das später zu einer der bekanntesten Kampfkunstschulen der Region werden sollte.Die Entstehung von budo7budo7 ist weit mehr als ein Trainingszentrum.Es ist die Verwirklichung einer Philosophie.

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    1 hr and 7 mins
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