Was, wenn's gut wird? cover art

Was, wenn's gut wird?

Was, wenn's gut wird?

By: Anna J. Haushofer
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„Was, wenn's gut wird?" ist eine Frage, die ich mir viel zu selten stelle. Wir neigen dazu, grundsätzlich mal eher von Worst-Case-Szenarien auszugehen. Aber was ist denn eigentlich, wenn's gut wird? Wenn ich es jetzt in der Hand habe, es gut werden zu lassen? Und wie gelingt mir das? Hier teile ich Geschichten. Meine und die all jener Menschen, die mit mir ins Gespräch gehen. Geschichten von dir und mir - die "kleinen" Geschichten, die sonst nicht so viel Sichtbarkeit, Gehör und Raum bekommen. Und ganz viel Gedankensalat. Putting my heart and soul out there. Ab sofort - alle zwei Wochen.Anna J. Haushofer Social Sciences
Episodes
  • 48 Stunden Stille - ein Wochenende im Schweigekloster Teil 1
    Aug 24 2026

    Was passiert, wenn es plötzlich still wird und all die Gedanken auftauchen, für die im normalen Alltag nie richtig Platz ist?


    Anfang August war ich für ein Wochenende in Innsbruck, um mal rauszukommen. Kein Handy, kein Buch, keine Musik – eigentlich möglichst wenig von außen und dafür ein bisschen mehr von innen.


    Ich hatte vorher gedacht, dass ich vielleicht zu ein paar Fragen in meinem Leben etwas mehr Klarheit bekomme. Was genau ich mir davon erwarte, wusste ich allerdings selbst nicht so richtig.

    Und dann war da plötzlich ziemlich viel.


    Menschen, die mich gerade beschäftigen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, über Liebe, Trennungen und die Frage, wie es eigentlich sein wird, wenn ein Mensch, der mich so gut kennt wie kaum jemand sonst, plötzlich nicht mehr so selbstverständlich da ist.


    Ein Date. Die Frage, was ich eigentlich will. Gedanken darüber, wie schön etwas Neues sein kann – und gleichzeitig ganz schön beängstigend. Über Verletzlichkeit, Selbstwert und das Grübeln darüber, ob ich es schaffen würde, ein „passt nicht“ irgendwann einfach als ein „passt nicht“ stehen zu lassen, ohne daraus wieder etwas über mich zu machen. Auch der gemeinsame Urlaub mit meinem Ex-Freund sechs Wochen nach der Trennung kommt mir dabei wieder in den Sinn.


    Und dann ist da noch diese eine Frage: Was bedeutet es für mich, einfach da zu sein, ohne etwas leisten zu müssen?


    Ein Wochenende, an dem es außen ganz still war und innen dafür umso lauter.


    Ich habe irgendwann angefangen, alles aufzuschreiben. Und weil ich beim Schreiben irgendwann gemerkt habe, dass das für eine Folge viel zu viel wird, gibt es das Wochenende in zwei Teilen.

    Das hier ist Teil 1. Der Rest kommt beim nächsten Mal.

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    33 mins
  • Die stille Krise unserer Generation. Ich habe alles – warum fühle ich mich trotzdem so leer?
    Aug 10 2026

    Die stille Krise unserer Generation. Ich habe alles – warum fühle ich mich trotzdem so leer?


    Von außen sieht oft alles gut aus: Der Job. Die Menschen um dich herum. Der Alltag.


    Und trotzdem gibt es Tage, an denen sich alles irgendwie leer anfühlt. Manchmal werden aus diesen Tagen Wochen. Aus Wochen werden Monate. Vielleicht sogar Jahre. Und irgendwann merkt man, dass dieses Gefühl schon viel länger da ist, als man sich eingestehen wollte. Darüber sprechen Tobi und ich in dieser Folge.


    Tobi erzählt ganz offen, wie sich diese Leere für ihn anfühlt. Wie sie sich über Jahre langsam eingeschlichen hat, warum Einsamkeit nichts mit Alleinsein zu tun haben muss und weshalb man manchmal gar keine Lösung braucht – sondern einfach jemanden, der zuhört.


    Wir sprechen darüber, wie sehr uns unser Umfeld prägt, was passiert, wenn die eigenen Werte nicht mehr zu dem passen, was einen täglich umgibt, und warum man sich selbst dabei manchmal Stück für Stück verliert, ohne es überhaupt zu merken.


    Keine fertigen Antworten. Kein „So kommst du da wieder raus". Sondern einfach ein ehrliches Gespräch über etwas, das viel mehr Menschen kennen, als wir oft glauben. Ich nenne sie Thirdlife Crisis, aber man muss auch nicht allem einen Namen geben …


    Ich freue wie immer sehr, wenn du deine Gedanken nach der Folge mit mir teilst. ✨

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    30 mins
  • Ich bin im Urlaub. Mein Kopf nicht. Kann Mental Load eigentlich Urlaub machen?
    Jul 27 2026

    Dienstag, 21. April 2026 auf Sizilien. Ich mache gerade Urlaub.


    Eigentlich.


    Ich sitze am Strand, Meeresrauschen im Ohr, Wellen im Blick und was beschäftigt mich?


    Mails. Arztrechnungen bei der ÖGK einreichen. Termine. Schulsachen. Playdates. Kleidung der Kinder. Nachrichten aus der Klassengruppe. Dabei habe ich gerade kinderfreien Urlaub. Und ich frage mich: Kann Mental Load überhaupt Urlaub machen?


    Ich nehme dich mit in meinen Kopf. Warum mich das schlechte Gewissen begleitet, wenn ich ohne meine Kinder verreise. Weshalb ich glaube, dass Mental Load oft viel tiefer geht als To-do-Listen und warum ich mich immer wieder frage, ob Papas dieselben Gedanken haben.


    Kann man sich davon abgrenzen - und wenn ja, wie? Ist bei diesen Themen eine 50-50-Aufteilung wirklich möglich? Schwangerschaft, Stillen, Verantwortung. Der unsichtbare Teil von Elternschaft. Warum manche Dinge einfach ständig mitreisen - egal, wo wir gerade sind.


    Und am Ende ist es eine Sprachnachricht meiner Tochter, die mich daran erinnert hat, worauf es eigentlich ankommt.


    Vielleicht kennst du dieses Gedankenkarussell ja auch.

    Dann wünsche ich mir und dir, dass du dich in dieser Folge ein kleines Stück weniger allein fühlst.

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    21 mins
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