Was, wenn's gut wird? cover art

Was, wenn's gut wird?

Was, wenn's gut wird?

By: Anna J. Haushofer
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„Was, wenn's gut wird?" ist eine Frage, die ich mir viel zu selten stelle. Wir neigen dazu, grundsätzlich mal eher von Worst-Case-Szenarien auszugehen. Aber was ist denn eigentlich, wenn's gut wird? Wenn ich es jetzt in der Hand habe, es gut werden zu lassen? Und wie gelingt mir das? Hier teile ich Geschichten. Meine und die all jener Menschen, die mit mir ins Gespräch gehen. Geschichten von dir und mir - die "kleinen" Geschichten, die sonst nicht so viel Sichtbarkeit, Gehör und Raum bekommen. Und ganz viel Gedankensalat. Putting my heart and soul out there. Ab sofort - alle zwei Wochen.Anna J. Haushofer Social Sciences
Episodes
  • Aktuell geht sich bei mir einfach nicht alles aus.
    Oct 5 2026

    Aktuell geht sich bei mir einfach nicht alles aus.


    Ich arbeite momentan deutlich mehr als meine vereinbarten 35 Stunden. Nicht unbedingt, weil ich das Gefühl habe, dass ich muss oder das von mir verlangt wird, sondern weil mir die neue Rolle gerade wirklich taugt, ich viel Freude daran habe und da auch richtig viel zu tun ist.


    Und gleichzeitig bin ich halt nicht nur berufstätig.


    Ich bin wochenweise alleinerziehend, habe Mental Load, Carearbeit, Haushalt, Besorgungen, kranke Kinder und irgendwie hätte ich auch gerne noch ein bisschen Leben da draußen. Freundinnen und Freunde sehen. Menschen treffen. Zeit haben. Räumen. Mal einen neuen Esstisch kaufen (nachdem ich meinen alten vor drei Monaten verkauft habe, ohne direkt Ersatz zu haben). Leichtigkeit.


    Und genau die kommt gerade ziemlich kurz.


    Was mich dabei fast am meisten beschäftigt: Eigentlich hätte ich teilweise sogar die Zeit. Aber ich habe nicht die Kapazität.


    Ich schaffe es gerade nicht, mich bei Menschen zu melden, die mir wirklich wichtig sind. Ich lese Nachrichten und denke mir „Ich antworte später“ – und dann vergehen Tage. Manchmal Wochen. Und das bin eigentlich überhaupt nicht ich.


    Gleichzeitig hängt meine Wäsche seit eineinhalb Wochen am Wäscheständer, der Geschirrspüler wartet halb eingeräumt darauf, dass ich ihn endlich einschalte und irgendwo zwischen Arbeit, Kindern und allem anderen frage ich mich: Wie machen das eigentlich andere?


    Mein Kopf ist gerade zu voll und gleichzeitig fühle ich mich tageweise sehr leer.


    Dementsprechend eine knackige Folge, in der ich dich ein bisschen in mein gerade ziemlich dichtes Leben mitnehme.


    „Und wenn es sich nicht ausgeht, war es eine Erfahrung.“ Vielleicht ist das genau das, was ich gerade selbst hören muss.


    Schau ma mal, dann seng ma scho.

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    12 mins
  • Die Welt über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke. Hochsensibilität verstehen.
    Sep 21 2026

    Was, wenn ich nicht zu sensibel bin? Was, wenn mit mir nie etwas falsch war?


    Viele Jahre dachte ich, mit mir stimmt etwas nicht. Warum beschäftigen mich manche Gespräche noch Tage später? Warum fühlen sich volle Supermärkte manchmal an wie ein Angriff auf alle Sinne? Warum nehmen ich Stimmungen wahr, noch bevor jemand ein Wort sagt?


    „Für viele Menschen kommt die Welt über einen Lautsprecher an. Für hochsensible Menschen manchmal über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke."


    Gemeinsam mit meiner Freundin Caro spreche ich über Hochsensibilität, über intensive Wahrnehmung, Reizüberflutung, Selbstzweifel und die Erleichterung, endlich zu verstehen, warum man die Welt anders erlebt.


    Eine Folge über das Gefühl, anders zu sein, über die Herausforderungen eines empfindsamen Nervensystems und über die Schönheit, die darin liegen kann.

    Vor allem aber über die Erleichterung, endlich zu verstehen: Mit dir ist nichts falsch.

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    48 mins
  • Part II: 48 Stunden Stille - ein Wochenende im Schweigekloster
    Sep 7 2026

    48 Stunden Stille. Kein Handy. Keine Nachrichten. Keine äußeren Reize. Dafür viele Gedanken.


    In Teil 2 meines Wochenendes im Schweigekloster nehme ich euch wieder mit in mein „Tagebuch“ – und damit direkt in meinen Kopf.


    Ich dachte ursprünglich, ich würde mich hier vor allem mit meiner beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Spoiler: So richtig viel Raum bekommt das Thema dann gar nicht. Und vielleicht ist genau das auch schon eine Antwort.


    Stattdessen geht es um den Drang, ständig irgendetwas erledigen zu müssen, darum, was eigentlich „einfach da sein“ bedeutet und warum selbst Fotos aussortieren oder eine Einkaufsliste schreiben plötzlich verdächtig nach Produktivität aussieht.


    Und natürlich geht es auch wieder ums Dating und darum, ob ich mich auf etwas einlassen möchte, das sich gerade gut anfühlt … obwohl ich ursprünglich gar nicht auf der Suche war.


    Dazwischen: Würstelbuffet im Kloster, ein gelber Ohrensessel, ein alter Vision- und Wunsch-Zettel und sehr viele Gedanken. Kein „Ich fahre ins Schweigekloster und komme mit allen Antworten zurück“. Eher die Erkenntnis, dass ich vielleicht gar nicht auf jede Frage sofort eine Antwort brauche – und auch nicht alles wissen und lösen muss.


    Und irgendwo zwischen all dem wird ein Gedanke immer lauter:

    Was, wenn’s gut wird?


    Vielleicht ist das hier tatsächlich meine bisher positivste Folge. Zumindest fühlt es sich gerade so an. 🤍


    Das ist Teil 2 meines Wochenendes in Stille. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, fang dort an. 🎧

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    30 mins
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