Über das, was im Verband knirscht, im System feststeckt und in Spich sichtbar wurde. In dieser Folge geht es um Machtstrukturen, fehlende Transparenz und darum, wie schwer Veränderung im organisierten Radsport sein kann. Wer bestimmt, wer gehört wird und wer nicht? Zu Gast sind unsere Kollektiv-Member Sina, ehemalige Nationalkader-Fahrerin, sowie ihre Mama Ilona, die diesen Weg aus nächster Nähe erlebt hat. Mit am Tisch sitzen Clarice und Alex. Wir bringen brandheiße News zum Thema BDR-Bumms mit und richten den Blick auf die strukturelle Probleme im organisierten Radsport: intransparente Prozesse, starre Entscheidungswege und die mangelnde Anerkennung zivilgesellschaftlicher Initiativen. Außerdem rückt Leistungssport in der Kindheit in den Fokus: zwischen Förderung, früher Selektion und der emotionalen Realität für Athletinnen und ihre Familien. Im Mittelpunkt steht Sinas Weg, wie sie ihrem Traum immer ein Stückchen näher rückt. Sie berichtet von Förderung, Erwartungen und dem Moment, in dem eine Nachricht ihr sportliches Umfeld von einem Tag auf den anderen veränderte. Ilona ergänzt die Perspektive dahinter: vom Mittragen, Hoffen und Aushalten. Und davon, was jungen Menschen fehlt, wenn Leistungssysteme funktionieren, aber Halt & Orientierung fehlen. Gemeinsam betrachten wir, wie Leistungssport in der Kindheit prägt, was bleibt und was verloren geht. Auch der Ausraster beim Spich-Rennen bekommt Raum: nicht als Einzelfall, sondern als Symptom eines Systems unter Druck. Eine Folge über Druck, Macht und systemische Spannungsfelder und über das, was im Radsport oft unausgesprochen bleibt. Es gibt eine ganze Menge zu verdauen. Transparenzhinweis: Wir lesen an einer Stelle aus einer anonymisierten E-Mail vor, um den Inhalt korrekt wiederzugeben. Zudem zitieren wir an einer Stelle aus einer offiziellen Verbandsmeldung, um den Originalwortlaut nachvollziehbar zu machen.
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