• 20 | Im Moment
    May 19 2026
    Warum fällt es uns so schwer, im Moment zu leben? Unser Körper ist oft im Hier und Jetzt. Aber unsere Gedanken sind meistens woanders. Wir denken an gestern, planen morgen oder verlieren uns in Sorgen, To-do-Listen und Gedankenspiralen. Und obwohl wir eigentlich leben möchten, verpassen wir manchmal genau den Moment, in dem unser Leben stattfindet. In dieser Folge geht es darum, warum es uns so schwerfällt, wirklich im Moment zu sein. Ich spreche darüber, warum unser Gehirn ständig vorausdenkt, weshalb Grübeln sich oft wie Kontrolle anfühlt und warum Stille für viele Menschen so unangenehm geworden ist. Außerdem geht es um die Frage, was Achtsamkeit psychologisch eigentlich bedeutet – ohne Kitsch und ohne Perfektionsanspruch. Vielleicht müssen wir nicht lernen, jeden Moment perfekt zu genießen. Vielleicht reicht es schon, wieder bewusster dort anzukommen, wo unser Leben gerade passiert.
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    21 mins
  • 19 | Wahrnehmung
    May 12 2026
    Sehen wir die Welt wirklich so, wie sie ist? Wir glauben oft, die Welt objektiv wahrzunehmen. Doch eigentlich erleben wir nie die Realität direkt – sondern immer nur die Interpretation unseres Gehirns. In dieser Folge geht es darum, wie Wahrnehmung psychologisch funktioniert und warum unser Gehirn ständig Informationen filtert, bewertet und ergänzt. Ich spreche darüber, weshalb wir Probleme oft stärker wahrnehmen als Positives, warum unser Denken von Erfahrungen und Erwartungen beeinflusst wird und welche psychologischen Mechanismen unsere Sicht auf die Welt prägen. Außerdem geht es um die Frage, warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können – und wie unsere Wahrnehmung beeinflusst, wie wir über uns selbst, andere Menschen und unser Leben denken. Vielleicht sehen wir die Welt nicht so, wie sie ist. Sondern so, wie unser Gehirn sie für uns zusammensetzt.
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    32 mins
  • 18 | Dankbarkeit
    May 5 2026
    Warum Dankbarkeit so viel verändert? Dankbarkeit gilt als einer der wichtigsten Faktoren für Zufriedenheit und Wohlbefinden. Und trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, sie wirklich im Alltag zu leben. Warum ist das so? In dieser Folge geht es darum, was Dankbarkeit psychologisch bewirkt, warum unser Gehirn eher auf Probleme als auf Positives fokussiert ist und weshalb Dankbarkeit nicht automatisch entsteht. Ich spreche darüber, was wissenschaftliche Studien dazu zeigen und warum Dankbarkeit oft einfacher ist, als wir denken – wenn wir sie konkret und alltagstauglich umsetzen. Vielleicht verändert Dankbarkeit nicht unser Leben. Aber sie verändert, wie wir es wahrnehmen.
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    29 mins
  • 17 | Negativity Bias
    Apr 28 2026
    Warum sieht mein Gehirn immer zuerst das Negative? Warum bleibt Kritik länger hängen als Lob? Warum erinnern wir uns an das, was schiefgelaufen ist – und nicht an das, was gut war? In dieser Folge geht es um die Frage, warum unser Gehirn oft zuerst das Negative wahrnimmt. Ich spreche darüber, was psychologisch hinter diesem Mechanismus steckt, warum unser Denken so stark auf Probleme und Risiken ausgerichtet ist und weshalb das evolutionär einmal sinnvoll war. Gleichzeitig geht es darum, warum dieser Blick heute oft mehr Belastung als Schutz bedeutet – und wie wir lernen können, bewusster damit umzugehen. Vielleicht sieht unser Gehirn nicht grundlos zuerst das Negative. Aber das bedeutet nicht, dass wir dort stehen bleiben müssen.
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    35 mins
  • 16 | Glück
    Apr 21 2026
    Was macht uns glücklich? Glücklich sein – das wünschen sich wahrscheinlich die meisten Menschen. Und trotzdem ist Glück oft schwer zu greifen. Manchmal fühlen wir uns glücklich in einem Moment, in einer Begegnung oder in einem Gefühl. Und manchmal verschwindet dieses Gefühl wieder, obwohl sich im Außen gar nicht viel verändert hat. In dieser Folge geht es um die Frage, was Glück psychologisch eigentlich ist. Ich spreche darüber, welche Formen von Glück es gibt, warum Glück oft weniger von äußeren Umständen abhängt, als wir denken, und weshalb unser Gehirn sich so schnell an positive Veränderungen gewöhnt. Außerdem geht es um die Frage, ob glücklich sein vielleicht eine Entscheidung ist – oder zumindest das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen im Alltag. Vielleicht entsteht Glück nicht dadurch, immer mehr zu erreichen. Sondern dadurch, bewusster wahrzunehmen, was bereits da ist.
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    19 mins
  • 15 | Zugehörigkeit
    Apr 14 2026
    Warum wir dazugehören wollen? Dazuzugehören ist eines der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse. Wir wollen gesehen werden, verbunden sein und Teil von etwas sein. Und gleichzeitig kennen viele Menschen auch das Gegenteil: das Gefühl, außen zu stehen oder nicht wirklich gemeint zu sein. In dieser Folge geht es um die Frage, warum Zugehörigkeit für uns so wichtig ist und was psychologisch dahintersteckt. Ich spreche darüber, warum unser Gehirn so sensibel auf Ablehnung reagiert, weshalb Zugehörigkeit früher überlebenswichtig war und warum dieses Bedürfnis auch heute noch einen so großen Einfluss auf unser Verhalten hat. Gleichzeitig geht es um die Kehrseite: Warum wir uns manchmal anpassen, um dazuzugehören – und wo die Grenze zwischen Zugehörigkeit und Authentizität liegt. Vielleicht ist die entscheidende Frage nicht nur, ob wir dazugehören. Sondern, wo wir dazugehören können, ohne uns selbst zu verlieren.
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    21 mins
  • 14 | Vergleiche
    Apr 7 2026
    Warum vergleichen wir uns ständig mit anderen? Wir vergleichen uns ständig. Mit Menschen, die scheinbar weiter sind, erfolgreicher wirken oder ein anderes Leben führen als wir. Oft passiert das ganz automatisch und beeinflusst, wie wir über uns selbst denken. In dieser Folge geht es um die Frage, warum wir uns so häufig mit anderen vergleichen und was psychologisch dahintersteckt. Ich spreche über die sogenannte Social Comparison Theory, darüber, warum unser Gehirn Vergleiche braucht und weshalb sie früher sogar eine wichtige Funktion hatten. Gleichzeitig geht es darum, warum Vergleiche heute oft mehr Druck als Orientierung erzeugen und welche Rolle Social Media dabei spielt. Vielleicht sind Vergleiche nicht das Problem. Sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben.
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    23 mins
  • 13 | Zufriedenheit
    Mar 31 2026
    Warum reicht das, was wir haben, uns so selten aus? Wir erreichen Ziele, arbeiten auf Dinge hin und erleben immer wieder Momente, in denen wir denken: Jetzt bin ich zufrieden. Doch oft hält dieses Gefühl nicht lange an. Schon nach kurzer Zeit entsteht der nächste Wunsch, das nächste Ziel, der nächste Schritt. Warum ist das so? In dieser Folge geht es um die Frage, warum es uns so schwerfällt, langfristig zufrieden zu sein. Ich spreche darüber, was die Psychologie hinter diesem Gefühl erklärt, warum unser Gehirn ständig nach Verbesserung sucht und welche Rolle Erwartungen dabei spielen. Außerdem geht es um den Unterschied zwischen kurzfristigem Glück und echter Zufriedenheit – und warum beides nicht dasselbe ist. Vielleicht liegt Zufriedenheit nicht darin, immer mehr zu erreichen. Sondern darin, bewusst wahrzunehmen, was bereits da ist.
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    27 mins