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OFF AIR - Die B-Seite des Interviews

OFF AIR - Die B-Seite des Interviews

By: Wencke Fiedler
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Hallo ihr Lieben, ich bin Wencke Fiedler – Moderatorin, Sprecherin und Synchronschauspielerin. In meinem Job als Radiomoderatorin bei @fluxfm quatsche ich oft mit Künstler*innen aus allen möglichen Bereichen – sei es Musik, Film, Literatur oder Theater – über neue Alben, Touren, Projekte und vieles mehr. Es geht um ihre Arbeit. Aber die wirklich spannenden Gespräche passieren meistens OFF Air, nach den Interviews, wenn die Künstlerinnen anfangen, über ihre echten Kämpfe zu sprechen. Es geht um mentale Gesundheit, persönlichen Schmerz und wie Kunst – vor allem Musik – ein Ventil ist, um mit all dem klarzukommen. Ich finde es super wichtig, dass wir mehr über solche Themen sprechen. Denn Künstler*innen, die in ihren Werken über Ängste, Depressionen oder Panikattacken sprechen, haben diese Themen nicht einfach abgelegt, nur weil das neue Projekt draußen ist. Diese tiefgründigen Gespräche, die sie mir OFF Air anvertrauen, möchte ich jetzt mit euch teilen. Deshalb gibt’s ab sofort meinen neuen Podcast Off Air – die B-Seite der Interviews. Deep Talk, ehrliche Einblicke und ein Austausch über Themen, die uns wirklich bewegen und vielleicht auch neue Perspektiven eröffnen können. Ich freu mich riesig auf die Reise mit euch! Großen Dank an alle Menschen die dieses Herzensprojekt unterstützen! Foto: @antoinedesaintphalle Design: Constanze Kaul Insta: @off_air_podcast_berlinWencke Fiedler Hygiene & Healthy Living Music Psychology Psychology & Mental Health Social Sciences
Episodes
  • Julia Vieregge – Versteckte Depressionen, Synchronpreis & Rosenstolz-Tribut
    Jun 17 2026
    In der neuen Folge von "Off Air – Die B-Seite des Interviews" begrüße ich die wunderbare Julia Vieregge. Ich kenne Julia als fantastische Synchronschauspielerkollegin, aber sie ist noch so viel mehr: ausgebildete Musicaldarstellerin, Sängerin, Content Creatorin, die auf TikTok und Instagram regelmäßig viral geht, und die Frontfrau der offiziellen Rosenstolz-Tributeband "AnNa - Lass es Liebe sein". Julia ist ein absoluter Wirbelwind, deren Social Media sich wie ein bunter, wholesome Happy Place anfühlt – und die gleichzeitig eine beeindruckende, radikale Offenheit an den Tag legt, wenn es um das Thema mentale Gesundheit geht. Wir sprechen über den steinigen Weg durch die Kunstszene, das Gefühl, die „unerfolgreichste Musicaldarstellerin ever“ zu sein, über schwere Krisen auf hoher See, den mutigen Kampf gegen Depressionen und warum das Jahr 2026 plötzlich ihr ganz persönliches, klasses „Bingo-Jahr“ geworden ist. WICHTIGER HINWEIS ZUM VIDEO (YouTube): Wegen einer Studio-Überhitzung ist ab Minute 35:25 leider das Kamerabild ausgefallen. Die ersten 36 Minuten gibt es hier als Video – die volle 2-Stunden-Dröhnung mit allen fröhlichen, spannenden und tiefgründigen Geschichten hört ihr wie gewohnt auf allen bekannten Podcast-Plattformen! TRIGGERWARNUNG: In dieser Folge sprechen wir von Minute 25:20 bis 32:43 sehr offen über die Themen Depressionen und Suizidgedanken. Wenn dich diese Themen triggern oder es dir selbst nicht gut geht, überspringe diesen Teil bitte oder höre die Folge nicht alleine. Hilfe findest du rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge (0800 111 0 111) oder unter 116117.de. Die Themen im Überblick: -Der Traum vom Musical & die Realität: Warum Julia 15 Jahre lang alles gemacht hat außer Musical, wie ihr „Rocksound“ im klassischen Ensemble aneckte und wie sie heute darüber denkt. -Vom Kreuzfahrtschiff in die Schiffsdepression: Über die intensive Zeit bei Tui Cruises (Mein Schiff), fensterlose Crew-Kabinen und den absoluten emotionalen Wendepunkt, der sie zur Therapie führte. -High Functioning Depression: Wie es ist, wenn man nach außen hin die Witzige und Fröhliche ist, es innen aber ganz dunkel aussieht – und warum Sätze wie „Du hast doch keine Depressionen“ so verletzend sind. -Der Rettungsanker 116117: Julia teilt ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Akutsprechstunden, der quälenden Therapeut*innensuche und dem einen „goldenen Tag“, der ihr das Leben gerettet hat. -Körper & Seele: Über das Aufwachsen mit schwerer Neurodermitis (atopischem Ekzem), die -Befreiung durch ein neues Medikament im Jahr 2015 und das späte „Waffenstillstands-Abkommen“ mit dem eigenen Vater. -Aus dem Synchron-Nähkästchen: Wie Julia die Hauptrolle (Sprechen und Gesang) im Animationsfilm Thelma das Einhorn ergatterte, dafür den Synchronpreis gewann und wie es sich anfühlt, wie eine Mischung aus Christina Aguilera und Adele zu singen. -Heiß auf Eis & Connor-Story: Julia schwärmt von ihrem brandneuen eigenen Podcast, den sie mit Maike Katrin Merkel gestartet hat. -AnNa - Lass es Liebe sein: Die irre Story, wie Julia über ein virales TikTok-Video vom Fleck weg als Frontfrau für die offizielle Rosenstolz-Tributeband engagiert wurde. -Imposter-Syndrom & die dunkle Seite von Social Media: Warum live auf der Bühne plötzlich die Selbstzweifel kicken, wie der TikTok-Algorithmus Hasskommentare füttert und warum ungefragte Kommentare über Frauenkörper im Netz einfach gar nicht gehen. -Wir sprechen Kölsch, verfallen in Synchron-Akzente und lachen trotz der schweren Themen am Anfang unfassbar viel.
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    1 hr and 57 mins
  • Lie Ning – Erwachsener Pop, queere Safer Spaces & Londoner Freiheit
    May 13 2026
    In der neuen Folge von "Off Air – Die B-Seite des Interviews" begrüße ich Lie Ning. Als Künstler*in und Musiker*in ist Peer aka Lie Ning in Berlin aufgewachsen, lebt aber mittlerweile in London. Dieser Umzug war eine Reaktion auf die politische Lage in Deutschland und den Wunsch nach einem Umfeld, in dem die eigene Person nicht ständig erklärt werden muss. Aktuell arbeitet Lie Ning an neuer Musik. Wir sprechen über den Prozess des Erwachsenwerdens und darüber, wie es sich anfühlt, wenn Masken fallen und Platz für kompromisslose Kunst entsteht. Die Themen im Überblick: London & Lebensgefühl: Lie Ning beschreibt die Normalität im Londoner Alltag und warum der Standortwechsel für die eigene künstlerische Entwicklung notwendig war. Sprache & Pronomen: Warum Gendern für Lie Ning eine Frage des Respekts und des Gehörtwerdens ist und nichts mit Grammatik-Regeln zu tun hat. Männlichkeit als Spektrum: Ein Plädoyer für Liebe jenseits von Boxen und die Freiheit, sich einfach in eine Person zu verlieben. Verantwortung in der Kunst: Wir diskutieren, ob man Werk und Künstler*in trennen kann und sprechen über den Umgang mit Musik von Kanye West oder Michael Jackson. Generationen & Politik: Warum wir mehr Austausch zwischen den Generationen brauchen und Frauen im Alter nicht unsichtbar werden dürfen. Strukturen in der Szene: Wir sprechen über Rassismus innerhalb der weißen queeren Community und die Notwendigkeit von echten Safer Spaces.
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    1 hr and 24 mins
  • Selda Kaya – späte Diagnose, Perimenopause und Hauptrolle
    Apr 20 2026
    In der neuen Folge von "Off Air – Die B-Seite des Interviews" begrüße ich Selda Kaya. Sie ist Schauspielerin, Musikerin und Kulturwissenschaftlerin, eine Frau, die Themen leidenschaftlich „auseinanderfrickelt“. Auf Insta hat sie viele Follower*innen, weil sie politische Themen messerscharf auf den Punkt, bringt und Menschen „Basic Human Rights“ erklärt. Obwohl Selda bereits mit 7 Jahren ihre erste Filmrolle spielte und heute eines der bekanntesten Werbegesichter Deutschlands ist, verlief ihr Weg alles andere als geradlinig. Erst mit 45 Jahren erhielt sie die Diagnose, die rückwirkend alles erklärte: ADHS. Die Themen dieser Folge im Überblick: Aufwachsen & Politik: Zwischen Freiheit in Schöneberg und Rassismuserfahrungen in Britz. Wir diskutieren über die Unlogik von Nationalismus und die politische Prägung durch ihr Elternhaus. ADHS-Diagnose mit 45: Warum die späte Erkenntnis eine Phase der Trauer über das bisherige Leben auslöst und warum „Funktionieren“ kein Gradmesser für Gesundheit ist. Das Tabu Perimenopause: Wir sprechen offen darüber, dass fast alle Frauen im Hormonchaos komplett alleine gelassen werden. Selda erklärt, warum das Medizinsystem hier oft blind ist und warum Frauen mit ADHS ein massives Problem „on top“ haben. Hormonersatztherapie & GABA: Selda gibt tiefe Einblicke in Medikamente. Wir sprechen über Hormonersatztherapie (HRT), die für alle Frauen relevant ist, und warum GABA speziell für neurodivergente Nervensysteme so wichtig ist. ADHS-Besonderheit: Warum Frauen mit ADHS aufgrund des Dopaminhaushalts oft deutlich früher in die Peri-Menopause kommen als der Durchschnitt. Karriere-Highlight: Seldas Hauptrolle in einer Produktion von Anika Decker (Drehbuchautorin von „Keinohrhasen“ und „Traumfrauen“). Resilienz, Imposter & Selbstwert: Über den Gerechtigkeitssinn, toxische Dynamiken, das Imposter-Syndrom und das Lernen, mit Mitte 40 endlich netter zu sich selbst zu sein. Wissen & Tipps: Diese Folge ist ein echtes Service-Paket. Selda erklärt, warum fundierte Eigenrecherche bei Neurodivergenz und Hormonen oft der einzige Ausweg ist, wenn Spezialist*innen für beide Themenbereiche fehlen.
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    1 hr and 57 mins
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