• Leidenschaft Autofahren als Feindbild der Politik
    Apr 15 2026
    In der Kontrafunk-Sendung „Dreiländereck“ diskutieren die Kraftfahrzeug-Liebhaber Oliver Lauter aus Deutschland, Richard Wladecker aus Österreich und Daniel Seiler aus der Schweiz die Bedeutung des Autos zwischen Emotion und politischem Wandel. Während das Auto für viele weiterhin Freiheit und Identität symbolisiert, wächst der politische Druck durch Klimaziele, Regulierung und Elektromobilität. Kritisiert werden zunehmende Eingriffe wie Tempolimits, Verkehrsverknappung und technische Bevormundung moderner Fahrzeuge. Die Elektromobilität wird differenziert bewertet: sinnvoll im urbanen oder gewerblichen Einsatz, jedoch problematisch bei Infrastruktur, Kosten und Alltagstauglichkeit. Zudem thematisiert die Runde kulturelle Unterschiede, die Oldtimer-Szene sowie Entwicklungen wie Tuning und Statusdenken. Fazit: Viele Autofahrer fühlen sich politisch unter Druck, während individuelle Mobilität weiterhin als unverzichtbar angesehen wird.
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    56 mins
  • Dreiländereck: Hinterzimmer statt Leistung – so entstehen politische Karrieren
    Apr 8 2026
    Ronald Friedrich Schwarzer aus Wien, Claudio Zanetti aus der Schweiz und Tilo Schneider aus Deutschland diskutieren über Freunderlwirtschaft und politische Netzwerke. Es geht um persönliche Loyalität, Machtstrukturen und die Frage, wo legitimes Vertrauen endet und Korruption beginnt. Anhand konkreter Beispiele aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigen die Teilnehmer, wie unterschiedlich damit umgegangen wird und welche Folgen das für Staat und Gesellschaft hat. Im Mittelpunkt stehen auch Medien, Transparenz und die Rolle des Bürgers in der Kontrolle politischer Eliten. Ist Vetternwirtschaft unvermeidbar oder ein Zeichen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Systems? Eine kontroverse Diskussion mit grundlegenden Fragen zur Funktionsweise moderner Demokratien.
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    56 mins
  • Dreiländereck: Apotheken vor ungewisser Zukunft
    Apr 1 2026
    Immer mehr Apotheken schließen, viele kämpfen ums Überleben, und von der Politik ist kaum Hilfe zu erwarten. Die traditionelle Rolle als Versorger im Gesundheitssystem steht auf dem Spiel. Was muss geschehen, um die Apotheke um die Ecke zu retten? Oder gehört die Zukunft einfach dem digitalen Handel – und die persönliche Beratung bleibt auf der Strecke? Zu Gast dazu sind Thomas Luft (Deutschland), Gerhard Kaniak (Österreich) und Lorenz Schmid (Schweiz).
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  • Dreiländereck: Rückkehr der Atomkraft
    Mar 25 2026
    Die Kernenergie erlebt europaweit einen neuen Aufschwung. Welche Aussichten in unserem Sendegebiet bestehen, diskutieren Björn Peters (Deutschland), Dominic Wipplinger (Österreich) und Walter Rüegg (Schweiz). Zuerst werden die Fragen nach Sicherheit, realen Risiken und der Rolle von Fukushima in der öffentlichen Wahrnehmung geklärt. Die Experten erläutern technische Fortschritte, moderne Reaktorkonzepte und die tatsächlichen Auswirkungen von Unfällen. Zudem geht es um Kosten, politische Rahmenbedingungen und die Bedeutung der Kernenergie für Versorgungssicherheit und Industrie. Die Diskussion macht deutlich, wie stark politische Narrative und Informationsdefizite die Debatte prägen. Letztlich schildern die Fachleute nachvollziehbar, weshalb die Atomkraft für die menschliche Zivilisation wichtig und vor allem beherrschbar ist – und die Zukunft prägen wird.
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  • Dreiländereck: Schulische Inklusion – Verhindert Ideologie eine sinnvolle Bildung?
    Mar 18 2026
    Weg mit den Sonderschulen, alle Kinder unter einem Dach, unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen: Seit Jahrzehnten wird die Inklusion als einzig wahrer Weg verkauft. Die Kritik daran wächst aber bei Lehrkräften und Eltern. Denn das pädagogische Dogma Inklusion löst seine Versprechungen in der Realität nicht ein: Schwächere profitieren nicht, Stärkere werden zu wenig gefördert. Elke Rauh-Reinschmidt (Deutschland), Horst Ganitzer (Österreich) und Riccardo Bonfranchi (Schweiz) diskutieren über die Auswirkungen der Inklusion, die Ideologie hinter dem Konzept und Wege aus der Sackgasse.
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  • Dreiländereck: Teuerung frisst Einkommen auf: Was Bürger in drei Ländern jetzt erleben
    Mar 11 2026
    In dieser Ausgabe von Dreiländereck zeichnet Moderator Florian Machl gemeinsam mit Thilo Schneider, Wolfgang Kieslich und Olivier Kessler das Bild eines Alltags, der für immer mehr Menschen zur Belastungsprobe wird. Sprit, Energie, Mieten, Lebensmittel und Versicherungen ziehen an, während am Monatsende selbst bei soliden Einkommen immer weniger übrig bleibt. Die Gäste sprechen über einen schleichenden Verlust von Wohlstand, über steigende Steuer- und Abgabenlast, über politische Fehlsteuerung und über einen Staat, der nach ihrer Darstellung immer tiefer in Wirtschaft und Alltag eingreift, ohne die Lage zu entschärfen. Diskutiert werden auch die Folgen für Familien, Eigentum, Altersvorsorge und Geburtenentwicklung. Während Deutschland und Österreich unter besonders starkem Kostendruck stehen, erscheint die Schweiz in Teilbereichen stabiler, doch auch dort wächst die Sorge vor Verschuldung, Sozialausbau und Kaufkraftverlust. Die Teuerung wirkt sich inzwischen überall massiv auf das Leben der Bürger aus.
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  • Dreiländereck: Landwirte zwischen Stall, Traktor und Bürokratie-Wahnsinn
    Mar 4 2026
    Bauernproteste quer durch Europa haben in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Verändert hat sich für die Landwirtschaft seither wenig – und wenn, dann zum Schlechteren. Neben der harten Arbeit im Stall und auf dem Feld gilt es, Förderanträge auszufüllen, immer strengere Auflagen zu erfüllen und zu dokumentieren und mit dem Handel um faire Preise zu ringen. Drei Landwirte, Anthony Lee (Deutschland), Paul Pree (Österreich) und Urs Hans (Schweiz), diskutieren über aktuelle Herausforderungen, die Rolle des Staats und mögliche Wege aus einer Spirale, die das Bauerntum zur aussterbenden Branche machen könnte.
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  • Dreiländereck: Universitäten – Aktivismus im Hörsaal, wer bestimmt, was gesagt werden darf?
    Feb 25 2026
    In dieser Ausgabe blicken wir auf den Zustand der Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei Professoren aus Recht, Physik und Psychologie diskutieren, warum das klassische Ideal der Hochschule unter Druck steht: weniger offene Debatten, mehr Konformität, mehr Sprachregelungen und politischer Erwartungsdruck. Während aus Österreich betont wird, dass technische Universitäten noch stark auf Ausbildung und Praxis setzen, schildert die Schweizer Perspektive einen wachsenden Anpassungszwang durch Leitbegriffe, Förderlogiken und ideologische Vorgaben. In Deutschland wird zudem kritisiert, dass Hochschulpolitik und aktivistische Gruppen die Atmosphäre prägen und Themen setzen. Am Ende steht die Frage: Wie kommt die freie, neugierige Wissenschaft zurück – und was muss sich dafür ändern?
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    56 mins