Kontrafunk: Dreiländereck cover art

Kontrafunk: Dreiländereck

Kontrafunk: Dreiländereck

By: Kontrafunk
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Der Kontrafunk ist ein Dreiländersender für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch obwohl es in allen drei Ländern viele gemeinsame und gleichartige Probleme gibt, bestehen doch auch gewaltige Unterschiede, die historisch, kulturell und völkerpsychologisch bedingt sind. Es ist eben ein Irrtum zu glauben, daß die deutschprachigen Nachbarländer sich bloß in ein paar mundartlichen Besonderheiten unterscheiden. Daraus ergibt sich das Vorhaben der Sendung Dreiländereck: wir wollen einander erzählen, wie anders die Dinge jeweils aufgefaßt und gehandhabt werden in unseren drei Heimaten.Copyright Kontrafunk Social Sciences
Episodes
  • Dreiländereck: Landwirte zwischen Stall, Traktor und Bürokratie-Wahnsinn
    Mar 4 2026
    Bauernproteste quer durch Europa haben in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Verändert hat sich für die Landwirtschaft seither wenig – und wenn, dann zum Schlechteren. Neben der harten Arbeit im Stall und auf dem Feld gilt es, Förderanträge auszufüllen, immer strengere Auflagen zu erfüllen und zu dokumentieren und mit dem Handel um faire Preise zu ringen. Drei Landwirte, Anthony Lee (Deutschland), Paul Pree (Österreich) und Urs Hans (Schweiz), diskutieren über aktuelle Herausforderungen, die Rolle des Staats und mögliche Wege aus einer Spirale, die das Bauerntum zur aussterbenden Branche machen könnte.
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    56 mins
  • Dreiländereck: Universitäten – Aktivismus im Hörsaal, wer bestimmt, was gesagt werden darf?
    Feb 25 2026
    In dieser Ausgabe blicken wir auf den Zustand der Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei Professoren aus Recht, Physik und Psychologie diskutieren, warum das klassische Ideal der Hochschule unter Druck steht: weniger offene Debatten, mehr Konformität, mehr Sprachregelungen und politischer Erwartungsdruck. Während aus Österreich betont wird, dass technische Universitäten noch stark auf Ausbildung und Praxis setzen, schildert die Schweizer Perspektive einen wachsenden Anpassungszwang durch Leitbegriffe, Förderlogiken und ideologische Vorgaben. In Deutschland wird zudem kritisiert, dass Hochschulpolitik und aktivistische Gruppen die Atmosphäre prägen und Themen setzen. Am Ende steht die Frage: Wie kommt die freie, neugierige Wissenschaft zurück – und was muss sich dafür ändern?
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    56 mins
  • Dreiländereck: Akademische Doktorspiele
    Feb 18 2026
    Noch immer spielt der Doktortitel im öffentlichen Leben eine Rolle – besonders wenn er Schwindlern schmachvoll aberkannt wird. Doch es gibt Unterschiede: Während in Deutschland die Zeichenfolge „Dr.“ zum amtlichen Namensbestandteil wird und bei Hotelreservierungen, auf Grabsteinen und im mündlichen Verkehr durchaus Verwendung findet, lässt man in der Schweiz solchen Imponierschmuck meistens weg. In Österreich wird man auch ohne universitären Hintergrund sowieso als Doktor angesprochen. Burkhard Müller-Ullrich erörtert mit dem Germanisten Prof. Dr. Peter J. Brenner, dem Journalisten Dr. Philipp Gut und dem Philosophen Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, ob eine Promotion wirklich Würde verleiht und welchen Nimbus wissenschaftliche Arbeit überhaupt noch hat.
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    56 mins
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