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ImpulsCast

ImpulsCast

By: Heinz und Heide Dürr Stiftung
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ImpulsCast - ein Podcast der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Der Erfolg eines Projektes hängt in erster Linie von der Überzeugung und dem Engagement der Menschen ab, die es umsetzen. Unser Podcast stellt unsere Förder- und Netzwerkpartner*innen in den Vordergrund, gibt Einblicke hinter die Kulissen von Forschung, Bildung und Kultur und gibt Impulse zur Vernetzung. Engagement beginnt dort, wo man miteinander spricht! www.heinzundheideduerrstiftung.deHeinz und Heide Dürr Stiftung Social Sciences
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  • #10 Wie wird man Theater-Autor*in?
    Mar 16 2026

    Die Heinz und Heide Dürr Stiftung ist seit vielen Jahren in der Förderung des deutschsprachigen Theaters tätig. Sie unterstützt in Berlin verschiedene kleine Theater und große Bühnen und dabei insbesondere Theaterautor*innen, die neue Stücke schreiben.

    In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Yvonne Büdenhölzer, der Leiterin des Suhrkamp Theaterverlags, und der Autorin und Regisseurin Nele Stuhler über den Werdegang von Theaterautor*innen, die Herausforderungen ihres Berufs und die gesellschaftliche Notwendigkeit, aktuelle Themen auf die Bühne zu bringen. Durch das Gespräch führt Katharina Middendorf von der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

    Zu den Interviewpartnerinnen

    Yvonne Büdenhölzer ist Dramaturgin, Kuratorin und Festivalleiterin. Sie war von 2005 bis 2011 Künstlerische Leiterin des Stückemarkts, der im Rahmen des Theatertreffen der Berliner Festspiele stattfindet. Von 2012 bis 2022 leitete sie das Theatertreffen. Seit 2021 ist Yvonne Büdenhölzer Präsidentin des Internationalen Theaterinstituts (ITI-Zentrum Germany). Und seit 2023 leitet sie den Suhrkamp Theaterverlag.

    Nele Stuhler arbeitet als Autorin, Regisseurin und Performerin. Sie studierte Volksbühne in Berlin, Angewandte Theaterwissenschaft in Gieße und absolvierte den Lehrgang „FORUM TEXT” von uniT Graz. Sie erhielt den Münchner Förderpreis für Deutschsprachige Dramatik und den Else-Lasker-Schüler Stückepreis, nahm an der ersten Mülheimer Stückewerkstatt teil und war zweimal Hausautorin am Deutschen Theater Berlin, zuletzt in der Spielzeit 2023/24.

    Erklärende Hinweise zum Gespräch
    Der Stückemarkt, die erste Förderinitiative für neue Dramatik im deutschsprachigen Raum wurde bis 2022 im Rahmen des Berliner Theatertreffens mit Unterstützung der Heinz und Heide Dürr Stiftung veranstaltet.
    Das Berliner Theatertreffen ist seit 1964 eine jährliche Veranstaltung der Berliner Festspiele.
    Das Internationale Forum ist ein Stipendienprogramm für Künstler:innen der Darstellenden Künste aus der ganzen Welt.
    „Text, Tisch, Wasserglas“ war Teil des Rahmenprogramms des Berliner Theatertreffens zum Jubiläum des Internationalen Forums.
    Iris Laufenberg leitete von 2003 bis 2011 das Theatertreffen der Berliner Festspiele und ist seit der Spielzeit 2023/24 Intendantin des Deutschen Theaters.
    Die Sophiensæle sind seit 2012 Kooperationspartner der Heinz und Heide Dürr Stiftung und zählen zu den wichtigsten Produktionshäusern für die freien darstellenden Künste in Berlin.
    Das Deutsche Theater Berlin (DT) ist seit 2001 Kooperationspartner der Heinz und Heide Dürr Stiftung mit dem Fokus auf der Förderung von Autor*innen, die neue Stücke für das Theater schreiben. Seit 2015 findet diese Förderung im Rahmen der Autor:innen-Theatertage statt.
    Oliver Kluck ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker.
    Kay Matter ist ein Schweizer Autor, der Essays, Prosa und Theaterstücke verfasst.
    Das postdramatische Theater entstand in den 1960er Jahren und grenzt sich durch die Verschiebung des Fokus auf visuelle, akustische und performative Elemente von traditionellen dramatischen Formen wie dem Sprechtheater ab.
    Elfriede Jelinek ist eine österreichische Schriftstellerin, die im Jahr 2004 den Literaturnobelpreis erhielt.
    Rainald Maria Goetz ist ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin und promovierte 1977 in Geschichte sowie 1982 in Medizin.
    Spectaculum war eine Buchreihe mit Theaterstücken, die von 1956 bis 2008 im Suhrkamp Verlag erschien.
    Am Residenztheater in München wird „Und oder oder oder oder und und beziehungsweise und oder beziehungsweise oder und beziehungsweise einfach und“ von Nele Stuhler gespielt.
    Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur.

    Weiterführende Links
    Suhrkamp Theaterverlag, https://www.suhrkamptheater.de
    Nele Stuhler bei S. Fischer Theatermedien, https://www.fischer-theater.de/autor/nele-stuhler-5069646

    Anmerkung: Die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung fördert ebenfalls Theaterautor*innen.

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    49 mins
  • #9 Fördern durch Vorlesen
    Nov 11 2025
    Lesen ist eine Schlüsselkompetenz mit entscheidendem Einfluss auf nahezu alle Lebensbereiche. Ohne Lesekenntnisse sind Erfolg in der Schule oder der Zugang zum Arbeitsmarkt kaum vorstellbar. Doch ausgerechnet das (Vor-)Lesen ist für viele Kinder eine echte Herausforderung und bereitet ihnen Schwierigkeiten – auch in Berlin.Diese von den Lesepat*innen formulierte Notwendigkeit war 2007 der Impuls für die Heinz und Heide Dürr Stiftung, die Ausweitung der Berliner Lesepat*innen vonder schulischen auf die frühkindliche Bildung zu fördern. Die ehrenamtlichen Lesepat*innen motivieren Kinder undFamilien, die von Armut betroffen sind, Deutsch nicht als erste Sprache gelernt haben und/oder in ihrem Umfeld wenig Zugang zu Literatur haben, einen positiven Zugang zu Büchern zu bekommen und somit auch ihre Textverständnisfähigkeiten zu verbessern, damit sie später in der Grundschule besser lesen können.Zu den Interviewpartner*innenAnna-Christina Rau ist bei der Heinz und Heide Dürr Stiftung als Koordinatorin und Fachberaterin im Bereich frühkindliche Bildung für die Regionen Baden-Württemberg und das Saarland zuständig. Sie ist studierte Kindheitspädagogin (M.A.), Early Excellence-Beraterin und Marte Meo Kolleg*innentrainerin. Ihre Schwerpunkte liegen insbesondere auf der Aus- und Weiterbildung von Fach- undLeitungskräften sowie der Beratung von Trägern, die nach dem Early Excellence-Ansatz arbeiten. Anna-Christina Rau hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Stuttgart.Karola Hagen ist seit 2008 bei den BERLINER LESEPATEN tätig. Sie ist als Projektleitung verantwortlich für die Verbreitung des ehrenamtlichen Angebots,für die Qualitätssicherung und die administrative Verwaltungsarbeit im Zusammenhang mit der Auswahl der Kitas und Grundschulen. Beim Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), der 2005 die BERLINER LESEPATEN gegründet hat, verantwortet sie darüber hinaus den Bereich „Gesellschaftliches Engagement“ mit sechs weiteren gemeinnützigen Projekten.Erklärende HinweiseKamishibai ist ein Erzähltheater aus Japan.Die acht Sätze der Pädagogischen Strategien, ein Herzstück des Early Excellence-Ansatzes, beschreiben, wie eine achtsame, wertschätzende aber auch kognitiv anregende Interaktion mit Kindern umgesetzt werden und gelingen kann.Weiterführende LinksFilm zum Jubiläum der Berliner LesepatenMehr zum Early Excellence-AnsatzBuchtipps von Anna Christina Rau auf dem Early Excellence-Blog der Heinz und Heide Dürr Stiftung"Glitzer für alle!” von Milena Baisch und Eefje Kuijl„Julian ist eine Meerjungfrau“ von Jessica Love„Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson"Oh wei, eine Drachenei: Du entscheidest, wie’s weitergeht!" Ein Mitmach-Bilderbuch von Barbara Iland-Olschewski und Eefie Kuijl"Was ist denn das für eine Jahreszeit?" Das Jahreszeiten-Suchspaß-Wimmelbuch von Ralf ButschkowKinderbücher aus dem Mentor Verlag
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    57 mins
  • #8 Early Excellence - Ein Programm für Deutschland
    Sep 8 2025
    Zum Interview„Den meisten Eltern ist es ein Bedürfnis, das Beste für ihre Kinder zu wollen, und Pädagog*innen haben die Möglichkeit, gute Wege zu finden, Familien die Stärken ihrer Kinder bewusst zu machen." (Heide Dürr)Isa Baumgarten, Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung, und Barbara Kühnel, Early Excellence-Expertin, sind seit über 20 Jahren mit dem aus England stammenden Early Excellence-Ansatz vertraut. Beide sind wichtige Akteurinnen bei der Verbreitung des Ansatzes in Deutschland. Da Bildung qualifizierte Fachkräfte benötigt, stützt sich die systematische Aufbauarbeit von Early Excellence in Deutschland u.a. auf die Durchführung von Fort- und Weiterbildungen sowie begleitende Beratung vor Ort. Inzwischen arbeiten bundesweit mehr als 1000 Einrichtungen nach Early Excellence. In dieser Folge werfen Barbara Kühnel und Isa Baumgarten gemeinsam einen Blick auf die Entwicklung des pädagogischen Ansatzes in Deutschland.Zu den InterviewpartnerinnenIsa Baumgarten ist Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Hier koordiniert sie u.a. gemeinsam mit ihrem Team die bundesweiten Aktivitäten im Early Excellence-Netzwerk. Darüber hinaus ist Isa Baumgarten Mitglied der Fachjury des Deutschen Kitapreises.Barbara Kühnel ist ausgebildete Erzieherin, Sozialarbeiterin (FHSS Berlin) und Diplom-Pädagogin (FU Berlin) und verfügt über jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Fachberaterin am Pestalozzi-Fröbel-Haus hat sie seit dem Jahr 2000 den Early Excellence-Ansatz in Kindertagesstätten, Familienzentren und Grundschulen mitentwickelt und implementiert. Von Sommer 2013 bis 2021 war sie bei der Heinz und Heide Dürr Stiftung auf Bundesebene für die Verbreitung, Weiterentwicklung und Stabilisierung des Early Excellence-Ansatzes zuständig. Erklärende HinweiseDas Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und Träger von Kitas, Familienzentren, Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie einer Erzieher*innenfachschule. Die Kita Schillerstraße war Modellprojekt zur Einführung des Early Excellence-Ansatzes aus Corby (UK).Jutta Burdorf-Schulze (1958-2020) war Projektkoordinatorin im Kinder- und Familienzentrum Schillerstraße (PFH), leitete das Familienzentrum Kiezoase und arbeitete als Fachautorin. Mit Renate Müller und Barbara Kühnel setzte sie den Early Excellence-Ansatz im Familienzentrum Schillerstraße um.Das Pen Green Centre ist ein integriertes Zentrum für Kinder und Familien. Es wurde 1983 von Margy Whalley gegründet, nach dem Zusammenbruch der lokalen Stahlindustrie. Es bietet integrierte Unterstützung für Kinder und Familien. Whalley prägte den Early Excellence-Ansatz entscheidend.Der Deutsche Kita-Preis würdigt seit 2018 jährlich das Engagement in Kitas und lokalen Bildungsbündnissen. Er wird u. a. von der Heinz und Heide Dürr Stiftung gefördert.Weiterführende LinksEarly Excellence-Connect ist eine digitale Plattform für Fachkräfte, Träger und Kommunen.Im Early Excellence-Cosmos werden Pionier*innen gewürdigt, die an der bundesweiten Verbreitung des Early Excellence-Ansatzes maßgeblich beteiligt waren. In der Impulscast-Folge #4: „Die Anfänge von Early Excellence in Deutschland“ sprechen Dr. Annette Lepenies und Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller über die Anfänge von Early Excellence in Deutschland. In der Impulscast-Folge #5: „Early Excellence-Erfolgsgeschichten“ sprechen drei ehemalige Promovend*innen über ihre Dissertationsthemen zu Early Excellence.Die digitale Vortragsreihe „Wissenschaft meetsPraxis“ fördert den Austausch zwischen Forschung und praktischer Anwendung des Early Excellence-Ansatzes im pädagogischen Alltag. In der Broschüre „Early Excellence – ein Programm für Deutschland“ werden Ansatz und Verbreitung mit eindrücklichen Zitaten beschrieben. Im Web gibt es weitere Publikationen zum Early Excellence-Ansatz.
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    39 mins
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