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#10 Wie wird man Theater-Autor*in?

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Die Heinz und Heide Dürr Stiftung ist seit vielen Jahren in der Förderung des deutschsprachigen Theaters tätig. Sie unterstützt in Berlin verschiedene kleine Theater und große Bühnen und dabei insbesondere Theaterautor*innen, die neue Stücke schreiben.

In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Yvonne Büdenhölzer, der Leiterin des Suhrkamp Theaterverlags, und der Autorin und Regisseurin Nele Stuhler über den Werdegang von Theaterautor*innen, die Herausforderungen ihres Berufs und die gesellschaftliche Notwendigkeit, aktuelle Themen auf die Bühne zu bringen. Durch das Gespräch führt Katharina Middendorf von der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

Zu den Interviewpartnerinnen

Yvonne Büdenhölzer ist Dramaturgin, Kuratorin und Festivalleiterin. Sie war von 2005 bis 2011 Künstlerische Leiterin des Stückemarkts, der im Rahmen des Theatertreffen der Berliner Festspiele stattfindet. Von 2012 bis 2022 leitete sie das Theatertreffen. Seit 2021 ist Yvonne Büdenhölzer Präsidentin des Internationalen Theaterinstituts (ITI-Zentrum Germany). Und seit 2023 leitet sie den Suhrkamp Theaterverlag.

Nele Stuhler arbeitet als Autorin, Regisseurin und Performerin. Sie studierte Volksbühne in Berlin, Angewandte Theaterwissenschaft in Gieße und absolvierte den Lehrgang „FORUM TEXT” von uniT Graz. Sie erhielt den Münchner Förderpreis für Deutschsprachige Dramatik und den Else-Lasker-Schüler Stückepreis, nahm an der ersten Mülheimer Stückewerkstatt teil und war zweimal Hausautorin am Deutschen Theater Berlin, zuletzt in der Spielzeit 2023/24.

Erklärende Hinweise zum Gespräch
Der Stückemarkt, die erste Förderinitiative für neue Dramatik im deutschsprachigen Raum wurde bis 2022 im Rahmen des Berliner Theatertreffens mit Unterstützung der Heinz und Heide Dürr Stiftung veranstaltet.
Das Berliner Theatertreffen ist seit 1964 eine jährliche Veranstaltung der Berliner Festspiele.
Das Internationale Forum ist ein Stipendienprogramm für Künstler:innen der Darstellenden Künste aus der ganzen Welt.
„Text, Tisch, Wasserglas“ war Teil des Rahmenprogramms des Berliner Theatertreffens zum Jubiläum des Internationalen Forums.
Iris Laufenberg leitete von 2003 bis 2011 das Theatertreffen der Berliner Festspiele und ist seit der Spielzeit 2023/24 Intendantin des Deutschen Theaters.
Die Sophiensæle sind seit 2012 Kooperationspartner der Heinz und Heide Dürr Stiftung und zählen zu den wichtigsten Produktionshäusern für die freien darstellenden Künste in Berlin.
Das Deutsche Theater Berlin (DT) ist seit 2001 Kooperationspartner der Heinz und Heide Dürr Stiftung mit dem Fokus auf der Förderung von Autor*innen, die neue Stücke für das Theater schreiben. Seit 2015 findet diese Förderung im Rahmen der Autor:innen-Theatertage statt.
Oliver Kluck ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker.
Kay Matter ist ein Schweizer Autor, der Essays, Prosa und Theaterstücke verfasst.
Das postdramatische Theater entstand in den 1960er Jahren und grenzt sich durch die Verschiebung des Fokus auf visuelle, akustische und performative Elemente von traditionellen dramatischen Formen wie dem Sprechtheater ab.
Elfriede Jelinek ist eine österreichische Schriftstellerin, die im Jahr 2004 den Literaturnobelpreis erhielt.
Rainald Maria Goetz ist ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin und promovierte 1977 in Geschichte sowie 1982 in Medizin.
Spectaculum war eine Buchreihe mit Theaterstücken, die von 1956 bis 2008 im Suhrkamp Verlag erschien.
Am Residenztheater in München wird „Und oder oder oder oder und und beziehungsweise und oder beziehungsweise oder und beziehungsweise einfach und“ von Nele Stuhler gespielt.
Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur.

Weiterführende Links
Suhrkamp Theaterverlag, https://www.suhrkamptheater.de
Nele Stuhler bei S. Fischer Theatermedien, https://www.fischer-theater.de/autor/nele-stuhler-5069646

Anmerkung: Die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung fördert ebenfalls Theaterautor*innen.

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