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What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

By: Kim Alexandra Notz
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About this listen

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch. Economics Management Management & Leadership Marketing Marketing & Sales
Episodes
  • #172, Jeannette Bohné, Managing Director bei Serviceplan Berlin
    Feb 3 2026
    #172, Jeannette Bohné, Managing Director bei Serviceplan Berlin. Thema: Wer oder was ist künftig noch ein Kreativer? „Der kreative Anspruch beginnt dort, wo man bereit ist, sich wirklich mit der Welt zu beschäftigen – nicht nur mit der Branche.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Jeannette Bohné, Managing Director bei Serviceplan Berlin, über die Frage, wer oder was künftig eigentlich noch ein Kreativer ist und was das für Agenturen bedeutet. Jeannette ordnet ein, wie sich kreative Rollen gerade verändern, warum klassische Zuschreibungen wie Copy, Art oder Writer zunehmend verschwimmen und weshalb reine Tool-Kompetenz künftig nicht mehr ausreicht. Im Gespräch geht es um echten kreativen Anspruch in Zeiten von KI, um Neugier, Taste und Haltung als zentrale Fähigkeiten und um die Frage, wie kulturelle Relevanz entsteht, ohne sie nur zu behaupten. Im Zentrum steht der Blick nach vorn: Welche Verantwortung haben Agenturen bei Ausbildung und Entwicklung kreativer Talente? Wie offen sind sie wirklich für neue Profile, Hintergründe und Denkweisen? Und wie gelingt es, den kreativen Kern wieder zu schärfen, jenseits von Effizienzlogik, Erwartungsdruck und vorgefertigten Antworten. Diese Episode ist eine Einladung, Kreativität neu zu denken: als Geisteshaltung, als kulturelle Offenheit und als Anspruch, Agenturen wieder zu Orten zu machen, an denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen – und daraus wirklich originelle Ideen entstehen.
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    54 mins
  • #171, Dr. Hans Rusinek, Arbeitsforscher an der Universität St. Gallen und Organisationsberater
    Jan 27 2026
    Beschreibungstext: Folge #171, Dr. Hans Rusinek, Arbeitsforscher an der Universität St. Gallen und Organisationsberater. Thema: Wie sieht eine gute Leistungskultur aus? „Wir sind so beschäftigt damit, Arbeit zu zeigen, dass wir kaum noch dazu kommen, sie gut zu machen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Dr. Hans Rusinek, Arbeitsforscher an der Universität St. Gallen, über die Frage, wie eine gute Leistungskultur heute aussehen kann – jenseits von Hustle, Buzzwords und kurzfristigen Managementmoden. Hans ordnet ein, warum Arbeit sich gerade spürbar verändert, weshalb viele Organisationen in Krisenzeiten in alte Muster zurückfallen und was dabei verloren geht. Im Gespräch geht es um Meaningful Work jenseits wohlklingender Schlagworte, um Fokus statt Dauerablenkung und um die Frage, warum Sichtbarkeit oft belohnt wird, obwohl sie wenig mit echter Wertschöpfung zu tun hat. Auch der Einfluss von KI auf Leistung, Qualität und Vertrauen spielt eine zentrale Rolle. Im Zentrum steht eine neue Leistungskultur, die Haltung vor Härte stellt: Arbeit, die Konzentration erlaubt, Lernen ermöglicht und Menschen nicht zur permanenten Selbstinszenierung zwingt. Hans zeigt, wie Sinn, Wirtschaftlichkeit und Humanität zusammengehen können – und warum gute Führung weniger mit Blaupausen zu tun hat als mit Zuhören, Reflexion und der Bereitschaft, eigene Überzeugungen weiterzuentwickeln. Diese Episode bietet keine schnellen Lösungen aber eine fundierte Einordnung für alle, die Arbeit neu denken wollen: ruhiger, ehrlicher und mit dem Anspruch, Leistung wieder möglich zu machen, statt sie nur zu simulieren.
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    47 mins
  • #170, Dominic Czaja, Gründer und CEO von DOJO.
    Jan 20 2026
    Beschreibungstext: Folge #170, Dominic Czaja, Gründer und CEO von DOJO. Thema: Wie sieht eine Anti-Agentur-DNA aus? „Wir haben Agentur von Anfang an in Anführungszeichen geschrieben, um uns offen zu halten, was wir überhaupt sein wollen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Dominic Czaja, Gründer und CEO von DOJO, über die Frage, wie eine echte Anti-Agentur-DNA entsteht und warum sie sich nicht planen lässt. Dominic erzählt, warum DOJO nie „Kind der Branche“ war, weshalb sie von Anfang an lieber Ideen verfolgt haben als klassischen Agenturregeln zu folgen und wie aus dieser Haltung ein ganzes kulturelles Ökosystem entstanden ist: von Pop-Kampagnen über Filmproduktion, Musiklabel und Mode bis hin zu sozialem Engagement. Im Gespräch geht es um Popkultur als ernstzunehmende Quelle für Kreation, um Provokation mit Haltung und um die bewusste Entscheidung, Dinge auch wieder zu beenden, wenn ihre Zeit vorbei ist. Ein zentrales Thema: Führung jenseits klassischer Agenturlogik. Dominic beschreibt, warum Menschlichkeit, Vertrauen und Leichtigkeit für DOJO keine weichen Faktoren sind, sondern harte Wettbewerbsvorteile und weshalb wirtschaftlicher Erfolg und kreative Freiheit nur dann zusammengehen, wenn man nicht jedem Größenwachstum, jedem Etat und jeder Opportunität hinterherrennt. Diese Episode zeigt, warum Anti-Agentur nicht heißt, gegen alles zu sein, sondern für etwas zu stehen: für Ideen vor Strukturen, für Kultur vor Kalkül und für den Mut, sich nicht zu sehr mit der Branche zu beschäftigen, um relevant zu bleiben.
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    39 mins
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