What's Next, Agencies? cover art

What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

By: Kim Notz
Listen for free

Season's Savings | £0.99/mo for 3 months

£5.99/mo after 3 months - terms apply. Cancel monthly
Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch. Economics Management Management & Leadership Marketing Marketing & Sales
Episodes
  • Raus aus der Komfortzone | Paul Watmough-Halim & Jan Stein
    Oct 26 2026
    Thema: Raus aus der Komfortzone „Wenn wir anders sein wollen, müssen wir auch an anderen Orten nach Inspiration suchen.“ In der neuen Episode von „What's Next, Agencies“ spricht Kim Notz mit Jan Stein und Paul Watmough-Halim, den Gründern des Designstudios Hyperfocus, darüber, wie Designstudios eine eigene kreative Handschrift entwickeln und international sichtbar werden. Die beiden erzählen, warum sie von Anfang an auf eigene Content-Formate gesetzt haben, statt sich ausschließlich über ihr Portfolio zu positionieren, und wie daraus ein internationales Netzwerk entstanden ist. Im Gespräch geht es außerdem darum, warum Design zunehmend austauschbar wird, wenn sich alle von denselben Plattformen inspirieren lassen. Jan und Paul plädieren für mehr kreative Eigenständigkeit, neue Inspirationsquellen und eine stärkere internationale Präsenz der deutschen Designbranche. Auch sprachliche Barrieren und die Frage, wie Agenturen internationale Talente gewinnen können, spielen dabei eine Rolle. Mit Blick auf KI beobachten die beiden eine Rückbesinnung auf Handwerk, menschliche Gestaltung und echte kreative Qualität. Gleichzeitig verändert sich aus ihrer Sicht die Rolle von Designstudios: Statt nur visuelle Identitäten zu entwickeln, müssen sie Marken zunehmend dabei unterstützen, ihren kulturellen Kontext zu verstehen und langfristig relevant zu bleiben.
    Show More Show Less
    56 mins
  • Kennt Marketing die Menschen wirklich? | Anna Gerhards, Anna Lisa Lappenküper & Kim Dammann
    Oct 19 2026
    Thema: Menschen besser verstehen „Wir versuchen, aus jeder Idee das Risiko herauszunehmen, und erwarten trotzdem, dass am Ende etwas Neues entsteht. Das widerspricht sich.“ In der neuen Episode von „What's Next, Agencies“ spricht Kim Notz mit Anna Gerhards, Anna Lisa Lappenküper und Kim Dammann, den Gründerinnen von SIE³, darüber, warum die Werbebranche wieder lernen muss, den Menschen wirklich zuzuhören. Mit ihrem Anfang 2026 gegründeten Insight-, Strategie- und Kreativstudio setzen die drei bewusst auf einen Ansatz, der über Daten, KPIs und KI-generierte Erkenntnisse hinausgeht. Sie beschreiben, warum persönliche Annahmen häufig mit echtem Zielgruppenverständnis verwechselt werden und weshalb gute Strategie nicht mit einer fertigen Antwort, sondern mit den richtigen Fragen beginnt. Mit ihrer ersten Studie „Deeply Human“ zeigen die Gründerinnen, wie widersprüchlich menschliche Bedürfnisse und Emotionen tatsächlich sind. Menschen können ihre Gefühle heute zwar besser benennen, wissen aber nicht unbedingt, wie sie damit umgehen sollen. Und wer sich einsam fühlt, braucht nicht zwangsläufig mehr Kontakte, sondern vor allem das Gefühl, gehört und verstanden zu werden. Für Marken bedeutet das, vermeintlich eindeutige Insights stärker zu hinterfragen und sich von vereinfachten Zielgruppenbildern zu lösen. Im Gespräch geht es deshalb auch darum, warum die Orientierung an Best Cases und der Wunsch nach maximaler Absicherung häufig genau die Originalität verhindern, die erfolgreiche Kommunikation braucht. Die drei sprechen außerdem darüber, welche Rolle KI künftig in der Strategiearbeit spielen kann und wo ihre Grenzen liegen. Während bestehende Informationen immer schneller ausgewertet und kombiniert werden können, entstehen neue Perspektiven aus ihrer Sicht vor allem im direkten Austausch mit Menschen. Damit rückt auch der Wert strategischer Arbeit wieder in den Fokus: Statt möglichst schnell Maßnahmen, Kanäle und Formate festzulegen, müssen Agenturen und Unternehmen bereit sein, mehr Zeit in echtes Verständnis zu investieren. Denn relevante Kommunikation entsteht nicht allein durch mehr Daten oder mehr Content, sondern durch die Fähigkeit, die richtigen Erkenntnisse daraus zu gewinnen.
    Show More Show Less
    50 mins
  • Wie skaliert man Markenklang? | Hans Landwehr
    Oct 12 2026
    Thema: Die Zukunft der Sounding Agentur „Du hältst ein Stück der Seele eines Menschen in den Händen, wenn er dir seine Musik anvertraut. Damit muss man sehr sorgfältig umgehen. Und genau das gerät heute zunehmend in den Hintergrund.“ In der neuen Episode von „What's Next, Agencies“ spricht Kim Notz mit Hans Landwehr, Gründer von TRO und Sonica, darüber, wie sich das Geschäft von Soundagenturen verändert, wenn Musik, Stimmen und Produktion durch neue Technologien immer leichter verfügbar werden. Hans beschreibt, warum Sonic Branding heute weit über das klassische Soundlogo hinausgeht und Marken über immer mehr Touchpoints hinweg einen konsistenten Klang brauchen. Gleichzeitig steigt aus seiner Sicht der Anspruch an kreative Exzellenz: Gerade wenn Technologie Mittelmaß einfacher verfügbar macht, gewinnt die Qualität des eigentlichen Werks an Bedeutung. Am Beispiel von TRO zeigt sich, wie sich damit auch die Wertschöpfung verschiebt. Studioleistungen werden teilweise weniger gefragt, während Beratung, Markenverständnis und technologische Lösungen wichtiger werden. Mit Sonica hat Hans deshalb eine Plattform mit aufgebaut, über die Marken Sound, Voice und Musik effizienter selbst steuern können. TRO liefert dabei weiterhin die kreative und strategische Grundlage, während Technologie Prozesse skalierbarer und im Alltag leichter nutzbar macht. Ein zentraler Punkt ist dabei die Rechtssicherheit. Gerade bei synthetischen Stimmen, Musik und internationalen Anwendungen müssen Nutzungsrechte und Freigaben von Anfang an mitgedacht werden. Hans beschreibt, warum Technologie Marken zwar mehr Freiheit in der Umsetzung geben kann, diese Freiheit aber klare Regeln braucht. Die Zukunft der Soundagentur liegt für ihn deshalb nicht in der Entscheidung zwischen Kreation oder Technologie, sondern in einem Modell, das beides sinnvoll verbindet.
    Show More Show Less
    44 mins
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
No reviews yet