• 006 - ein eigenes Lied malen, Teil 1
    Jun 24 2026

    Musik macht etwas mit uns. Sie öffnet Türen zu Gefühlen, die wir sonst nicht so leicht finden – oder die wir längst vergessen zu haben glaubten.

    In dieser Folge erzählt Margareta, wie sie Musik in ihrer kunsttherapeutischen Arbeit eingesetzt hat: als Schlüssel, als Auslöser, manchmal als Rettungsring. Warum Rapmusik traumatisierte Jugendliche in der JVA tiefer erreicht hat als jede Gesprächstherapie. Was der Walkürenritt mit einem Gemälde zu tun hat, das sie "Paradise Now" genannt hat. Und warum der richtige Song im richtigen Moment eine erstarrte Gefühlslage in Bewegung bringen kann.

    Wir sind mittendrin – und hören uns in zwei Wochen weiter. Bis dahin findet ihr alle Songs in der Folgenbeschreibung!


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    24 mins
  • 005 - Schuld und Sühne
    Jun 10 2026

    Ein altes Buch, ein uralter Mythos — und eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit selbst: Was passiert mit Schuld, die nie gesühnt wird?

    Margareta erzählt von der Wilden Jagd, einem Mythos, der sich durch ganz Nordeuropa zieht — von Skandinavien bis ins Saarland, von der Normandie bis ins Berchtesgadener Land. Überall dieselbe Idee: Ein Geisterheer zieht durch stürmische Nächte und holt sich die, die davongekommen sind. Nicht als Rache — als Ausgleich.

    Daraus entfaltet sich ein Gespräch über das menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit, über Aggression als Kraft statt als Makel — und über Margaretas Arbeit in der Jugend-JVA, wo sie mit jungen Männern Ton geknetet, nach Musik gemalt und Mozart in Gefängniszellen gespielt hat.

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    26 mins
  • 004 - Spannungsfeld Erziehung
    May 27 2026

    Margareta und Johannes sprechen diesmal über ein Thema, das Margareta aus gleich mehreren Perspektiven kennt: als Erziehungswissenschaftlerin, als Mutter – und als junge Frau, die mitten in eine der aufregendsten gesellschaftlichen Umbruchphasen Deutschlands hineingestudiert hat.

    Sie erzählt, wie sie 1971 aus einer konservativen Bergarbeiterfamilie aus dem Saarland an die Uni Mainz kam – und dort kopfüber in die Nachwehen der 68er-Bewegung geriet: antiautoritäre Erziehungsideale, sexuelle Revolution, Kommunen, Hippie-Kultur. Ein Kulturschock, der sie zugleich verwirrt und geprägt hat.

    Im Gespräch werden persönliche Kindheitserinnerungen lebendig – darunter eine kleine, aber einprägsame Geschichte über ihren Vater, seinen Zigarettenrauch und eine einzige Ohrfeige, die mehr hinterlassen hat als tausend Verbote. Und die erklärt, warum Margareta nie auch nur einen Zug an einem Joint genommen hat.

    Eine Folge über Gehorsam und Aufruhr, über die Werte, die man mitbekommt – und die, gegen die man sich trotzdem irgendwie nicht wehren kann.

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    34 mins
  • 003 - Der Wert von Werten
    May 13 2026

    Wer hat dir als Kind Geschichten erzählt? Und was passiert mit Menschen, denen das niemand getan hat? Margareta spricht in dieser Folge über ihre Arbeit mit kriminellen Jugendlichen in der JVA — und darüber, wie Werte vermittelt werden, wenn der innere Kompass fehlt. Mit Mythologie, Märchen und, ja, auch Gangster-Rap.

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    31 mins
  • 002 - Der größte Künstler
    Apr 29 2026

    Folge 2 ist im Freien entstanden — im Garten, bei Frühlingssonne. Margareta bringt ein Thema mit, das sie gerade beschäftigt: den Frühling. Aber nicht als Jahreszeit, sondern als Kraft. Sie spannt den Bogen vom Gott Pan über keltische Mythologie bis zur Frage, was diese archaischen Naturkräfte mit Heilung zu tun haben — und warum die Natur für sie der größte Künstler überhaupt ist.

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    25 mins
  • 001 - Was bleiben soll
    Apr 16 2026

    Bevor es um Kunst und Therapie geht, geht es erst mal um die Frage: Wie sind wir hier eigentlich gelandet? In dieser ersten Folge erzählen Johannes und Margareta, wie die Idee zu diesem Podcast aus einem ganz normalen Alltagsgespräch entstanden ist — über ein Krimibuch, Arachnophobie und die Frage, was passiert mit jahrzehntelangem Wissen, wenn man in Rente geht. Margareta spricht über ihre Kindheit in einer großen, kreativen Familie, ihren Weg von den Erziehungswissenschaften zur Kunsttherapie, und warum sie in Gefängnissen, Suchtkliniken und Seniorenheimen gearbeitet hat. Und es fällt die erste echte Lebensweisheit des Podcasts — fast beiläufig, am Ende.

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    40 mins