• "Einfach mal machen und kein Mimimi" – Wettbewerb und neue Erlösmodelle im lokalen Medienmarkt
    Jul 17 2026
    Die Ausgangslage für lokale Medien und speziell den Lokalrundfunk ist alles andere als einfach. Die großen internationalen Plattformen verschärfen weiter weitgehend unreguliert den Wettbewerb. Ob im Werbemarkt oder bei der Auffindbarkeit im Auto: Die Medienbranche steht vor großen Herausforderungen. Es braucht den Mut, Dinge neu zu denken. Bei den Lokalmedientagen in Nürnberg wurde deutlich, dass die Branche die Werkzeuge in der Hand hat, um ihre Geschäftsmodelle neu aufzustellen. Die Lösungsansätze sind vielfältig und reichen von technologischen Innovationen bis hin zu strategischen Allianzen.Host Lukas Schöne gibt in dieser Folge von This is Media NOW einen Überblick.
    Show More Show Less
    26 mins
  • „Die Hauptaufgabe ist rausgehen!“ Warum die Zukunft des Lokaljournalismus in der echten Nähe liegt
    Jul 3 2026
    Lange Zeit war die Medienbranche vor allem damit beschäftigt, den klassischen Journalismus zu digitalisieren und Reichweiten über Plattformen zu generieren. Doch im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Chatbots wird eine ganz andere Disziplin für Medienhäuser immer wichtiger: der direkte, echte Draht zu den Menschen vor Ort. Bei den Lokalmedientagen in Nürnberg stand genau diese Aufgabe im Fokus. Dass dieser Einsatz kein bloßes „Nice to have“ ist, belegen aktuelle Daten. Die neue BLM-Studie „Lokaljournalismus und Demokratie“ zeigt, dass lokale Angebote ein großes Vertrauen genießen. Wenn diese Infrastruktur jedoch Risse bekommt, hat das spürbare Konsequenzen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In dieser Folge von This is Media NOW fasst Lukas Schöne spannende Impulse der Tage in Nürnberg zusammen.
    Show More Show Less
    23 mins
  • Verbindung, Vertrauen und Einfluss der KI – die ersten Lokalmedientage
    Jun 19 2026
    Worum geht es im Kern bei lokalen Medien? Es geht um echte Verbindung und Vertrauen; gerade in Zeiten, die ziemlich „bekloppt“ daherkommen. Wie lässt sich diese wertvolle Nähe in einer Ära von digitaler Fatigue und (KI)-Contentflut dauerhaft sichern? Genau diese Herausforderungen stehen im Mittelpunkt, wenn sich die Medienwelt am 24. und 25. Juni in Nürnberg trifft. Aus den vertrauten Lokalrundfunktagen werden in diesem Jahr offiziell die ersten Lokalmedientage. Es ist ein logischer Schritt, denn die Mediengattungen verschmelzen nicht erst seit gestern: Zeitungen produzieren Podcasts, Radiostationen bespielen Social Media und alle wollen Communities bauen. Gleichzeitig wächst der strategische Druck durch technologische Disruptionen, da immer mehr Menschen Antworten bei KI-Chatbots suchen und der Traffic für klassische Medienhäuser wegbricht.
    Show More Show Less
    15 mins
  • „Man nimmt ihr jegliche Aura“ – Musik zwischen Emotion, KI und Streaming (mit Annick Manoukian)
    Jun 5 2026
    Musik hat eine große Kraft. Sie prägt Menschen und schafft emotionale Verbindungen. Doch die Realität der Musikbranche verändert sich: Songs werden immer kürzer und gezielt für Algorithmen sowie Streaming-Plattformen optimiert. Was bedeutet diese Entwicklung für das Radio und wo liegen die Chancen in Zeiten von generativer KI? Darüber spricht Host Lukas Schöne in dieser Folge mit Annick Manoukian. Sie betrachtet das Thema aus einer spannenden Doppelrolle: als Musikerin bei der Band Angelika Express und als Leiterin Musikcontent bei Radio NRW. Sie erklärt, wie Musikredaktionen über Musiktests, Shazam und Charts herausfinden, was Hörer wirklich wollen und warum das Radio durch das Erzählen von Geschichten hinter den Songs echte Einschaltgründe schaffen kann. Das Gespräch bietet einen Vorgeschmack auf die kommenden Lokalmedientage in Nürnberg, wo das Thema am 24. Juni auf dem Panel „Musikplanung mit Herz und KI“ weiter diskutiert wird.
    Show More Show Less
    49 mins
  • KI und der Weg der kleinen Schritte: Wie Lokal-TV überleben kann (mit Sascha Devigne)
    May 22 2026
    Wie retten wir den Lokaljournalismus? Während die gesellschaftliche Bedeutung lokaler Berichterstattung unbestritten bleibt, wächst der ökonomische Druck unaufhaltsam und Werbegelder wandern massenhaft zu den globalen Plattformen ab. Die viel zitierten „News Deserts“ in den USA zeigen bereits, wohin dieser Weg führen kann: zu schwindendem Vertrauen in die Demokratie, weniger gesellschaftlicher Teilhabe und extremerem Wahlverhalten. Doch wie lässt sich dieser Abwärtstrend hierzulande stoppen? Studio 47 aus Duisburg liefert darauf einige mögliche Antworten. Als einziger privater Lokal-TV-Sender in Nordrhein-Westfalen behauptet sich das Medienhaus seit 2006 erfolgreich am Markt; mit einer konsequenten Strategie der kleinen Schritte und dem pragmatischen Einsatz künstlicher Intelligenz. Im Gespräch mit Lukas Schöne berichtet Chefredakteur Sascha Devigne über den selbst entwickelten „Hypermedia AI Newsroom“. Mit KI-Tools wie „Newshub“ produziert der Sender mittlerweile komplette 15-minütige Nachrichtensendungen vollautomatisiert am Rechner, inklusive digitaler Avatare. Dass das Publikum darauf völlig anders reagiert als gedacht, zeigt eine Akzeptanzstudie der Landesmedienanstalt NRW, deren Ergebnisse Sascha in dieser Folge aufschlüsselt. Außerdem geht es um die Freiräume, die KI für echten Journalismus vor Ort schafft, und um die Forderung nach einer Digitalabgabe für Plattformriesen.
    Show More Show Less
    49 mins
  • Das „perfekte“ Feindbild? Warum Journalisten angegriffen werden (mit Patrick Peltz)
    May 8 2026
    Das Mikrofon wird weggeschlagen, die Kamera verdeckt, Journalistinnen und Journalisten werden beleidigt und bedrängt. Das Sicherheitsgefühl im Journalismus hat in den vergangenen Jahren spürbar gelitten, auf der Straße und im Netz. Es ist eine Entwicklung, die auch eine Bedrohung für die Demokratie insgesamt darstellt. In der neuen Folge von This is Media NOW spricht Lukas Schöne mit Patrick Peltz, dem Leiter der Studie „Feindbild Journalist:in“ vom European Center for Press and Media Freedom. Sie blicken auf zehn Jahre Dokumentationspraxis zurück, in denen seit 2015 insgesamt 522 Fälle physischer Gewalt gegen Medienvertreter in Deutschland erfasst wurden. Neben körperlichen Angriffen beleuchtet die Teilstudie „Strapazierter Journalismus“ auch die nicht-physischen Anfeindungen. Über 60 Prozent der befragten Journalistinnen und Journalisten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Anfeindungen ausgesetzt gewesen zu sein. Das führt zur Gefahr einer „schleichenden Angst“ in den Redaktionen, die zur Folge haben kann, dass bestimmte polarisierende Themen gar nicht mehr aufgegriffen oder anders formuliert werden. Verstärkt wird dieses Problem zusätzlich durch das strukturelle Prekariat, schrumpfende Ressourcen und die hohe Arbeitsbelastung in der Branche. Wie können Medienhäuser dieser Entwicklung begegnen? Und welche konkreten Schutzmaßnahmen sind notwendig?
    Show More Show Less
    54 mins
  • Zwischen Hofflohmarkt und Schützenfest – wie viel Perspektivenvielfalt braucht der Journalismus? (mit Till Opitz)
    Apr 24 2026
    Was ist eigentlich die Aufgabe von Journalismus? In Zeiten von schwindendem Medienvertrauen und zunehmender Polarisierung wird der Ruf nach mehr Perspektivenvielfalt laut. Doch wie berechtigt ist der Vorwurf, die Berichterstattung sei zu einseitig oder gar „linksideologisch“ verengt? Till Opitz ist Journalist (Deutschlandfunk) und Trainer für Themen wie Vertrauen in Medien und Perspektivenvielfalt. Im Gespräch mit Lukas Schöne analysiert er, warum wir oft Gefahr laufen, die Welt nur aus der Perspektive der Großstadt-Bubble wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um „linke“ oder „rechte“ Formate, sondern um handwerkliche Standards und die Frage, wie wir Gruppen erreichen, die sich im aktuellen Diskurs nicht mehr wiederfinden. Außerdem diskutieren die beiden darüber, wie Medienschaffende mit ihrer eigenen Prägung umgehen können. Und es geht um die Frage, inwieweit der ökonomische Druck auf den (Lokal-)Journalismus die wahre Ursache für fehlende Vielfalt ist.
    Show More Show Less
    51 mins
  • „Man spürt eine Aufbruchstimmung“ – wie Robert Förster Audio durch Daten und KI neu denkt
    Apr 10 2026
    Robert Förster hat Riga mit einem guten Gefühl verlassen. Für den COO von Radiozeit haben die Radiodays Europe dort gezeigt, dass Audio ein Medium der Zukunft ist. Menschen haben großes Vertrauen in Audioangebote. Radio und Podcasts können lokale Identität stiften und über alle Plattformen hinweg Menschen an Marken binden. Doch von allein passiert das nicht. Robert Förster sagt: Die Zeit des reinen Bauchgefühls muss enden. Er ist überzeugt, dass Radio nur dann eine Zukunft hat, wenn es sich technologisch und inhaltlich neu aufstellt. Dazu gehört für ihn die datenbasierte Programmanalyse. Sein Tool ermöglicht es, Moderationen, Themenschwerpunkte und Sendeabläufe rund um die Uhr objektiv zu prüfen und messbar zu machen. KI soll bessere Strategieentscheidungen ermöglichen. Robert ist überzeugt: Technologie hilft dabei, journalistische Qualität zu sichern und Markenwelten über alle Kanäle hinweg auszubauen. Doch Robert Förster blickt auch über den Tellerrand des Radios hinaus und berichtet von einem innovativen Projekt mit der UFA, über das er auch beim MTM Special „AI & MEDIA“ am 21. und 22. April in der HFF München sprechen wird. Dabei hilft eine spezialisierte KI dabei, Hintergrundmusik aus alten Serien-Episoden wie GZSZ zu extrahieren und Lizenzen zu prüfen, um das Material u.a. für YouTube nutzbar zu machen.
    Show More Show Less
    55 mins