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  • Starke Zitate #7: Shirley Hufstedler
    May 27 2026
    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen wir heute über einen motivierenden Gedanken von Shirley Hufstedler – Juristin, Politikerin und erste Bildungsministerin der USA. Ihr Zitat (für das ihr natürlich die Folge hören müsst) steht im Mittelpunkt der Folge. Es erinnert daran, dass persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Doch warum fällt uns das so schwer? Und wie viel Sicherheit braucht ein Mensch eigentlich, um sich trotzdem weiterzuentwickeln? Wir sprechen darüber, warum sie dieses Zitat gerade im richtigen Moment getroffen hat. Cathrin erzählt offen von ihrer aktuellen „Mimimi-Phase“, dem Wunsch nach Rückzug und der Sehnsucht nach einem kleinen Motivationsschub. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist kein toxischer Leistungsaufruf – sondern vielmehr eine Einladung, ehrlich auf die eigenen Ängste und Bedürfnisse zu schauen. Natürlich geht es auch um Shirley Hufstedler selbst: Als erste Bildungsministerin der Vereinigten Staaten setzte sie sich für Chancengleichheit und Frauenrechte ein und wurde zum Vorbild vieler Frauen in Politik und Justiz. Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin reflektiert, wie sehr ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis sie geprägt hat – aufgewachsen in einem Beamtenhaushalt, immer mit dem Wunsch nach Stabilität. Sie spricht darüber, warum sie sich vielleicht nie selbstständig gemacht hat und wie stark die Angst vor dem Scheitern sein kann. Kim wiederum erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit Veränderungen, Selbstständigkeit und mutigen Entscheidungen. Gemeinsam fragen sich die beiden: Was bedeutet „Wachstum“ eigentlich wirklich? Geht es nur um Karriere und Erfolg – oder auch darum, sich selbst neu kennenzulernen? Dabei wird deutlich: Wachstum bedeutet nicht, ständig funktionieren oder performen zu müssen. Auch Ruhephasen, Zweifel und Rückzug gehören dazu. Sich Zeit zum Durchatmen zu nehmen, ist kein Scheitern – sondern oft ein wichtiger Teil des Prozesses. Besonders schön wird es, als die beiden über Hermann Hesses berühmtes Gedicht „Stufen“ sprechen. Die Zeilen „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ bringen genau das auf den Punkt, worum es in dieser Folge geht: den Mut, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Am Ende bleibt eine wichtige Erkenntnis: Wachstum passiert nicht in absoluter Sicherheit. Aber wir dürfen lernen, mutig zu sein – Schritt für Schritt. 🔥 Challenge der Woche: Frag dich selbst: 👉 Wo hältst du gerade an etwas fest, nur weil es sicher ist? 👉 Und was würdest du vielleicht wagen, wenn du weniger Angst vor Veränderung hättest? Außerdem: 📖 Lest euch Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ durch – vielleicht findet ihr darin genau die Worte, die ihr gerade braucht. 💬 Wir wollen von euch hören: Seid ihr eher Team Sicherheit oder Team Risiko? Und wann seid ihr zuletzt über euch hinausgewachsen? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch! Die Zitatquelle ist: https://www.hermoney.de/job-karriere/gleichberechtigung/sprueche-starke-frauen/ ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: linktr.ee/starkefrauen www.podcaststarkefrauen.de Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler
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    15 mins
  • #295 Maya Angelou – Warum der gefangene Vogel singt
    May 20 2026
    Wir sagen es, wie es ist: Maya Angelou war weit mehr als eine Schriftstellerin. Sie war Dichterin, Tänzerin, Sängerin, Aktivistin, Professorin – und eine der wichtigsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. In dieser Folge zeichnen wir das außergewöhnliche Leben einer Frau nach, deren Geschichte von Schmerz, Schweigen, Widerstand und einer unglaublich kraftvollen Stimme geprägt ist. Geboren 1928 als Marguerite Johnson in St. Louis, wächst Maya Angelou im rassistisch geprägten Süden der USA auf. In Stamps, Arkansas erlebt sie die brutale Realität der Jim-Crow-Ära – Segregation, Demütigung und Gewalt gehören zu ihrem Alltag. Im Zentrum der Episode steht ein einschneidendes Trauma ihrer Kindheit: Mit acht Jahren wird Maya Angelou vergewaltigt. Nach der Verurteilung und späteren Tötung des Täters glaubt sie, ihre eigenen Worte hätten den Tod verursacht – und verstummt für fast fünf Jahre. Ein Schweigen, das nicht aus Leere entsteht, sondern aus Angst, Schmerz und Selbstschutz. Wir sprechen über die Menschen, die sie in dieser Zeit prägen: ihre starke Großmutter, ihre unabhängige Mutter Vivian Baxter und vor allem Mrs. Flowers – jene Lehrerin, die Maya wieder zur Sprache führt. Durch Bücher, Literatur und die Erkenntnis, dass geschriebene Worte erst lebendig werden, wenn sie gesprochen werden, findet Maya langsam zurück zu ihrer Stimme. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihr Weg als junge Mutter, Künstlerin und Aktivistin. Mit 16 bekommt sie ihren Sohn Guy, arbeitet sich durchs Leben, wird eine der ersten Schwarzen Straßenbahn-Schaffnerinnen in San Francisco und entdeckt schließlich Tanz, Gesang und Bühne als Ausdrucksformen. Doch Maya Angelou will mehr als gesehen werden – sie will gehört werden. Wir sprechen über ihre Politisierung, ihre Zeit in der Bürgerrechtsbewegung, ihre Verbindung zu Malcolm X und Martin Luther King Jr. sowie über ihren Aufenthalt in Ghana, der ihr Verständnis von Schwarzer Identität und globaler Verbundenheit nachhaltig prägt. Besonders bewegend wird es, als sich der Kreis im Jahr 1968 schließt: Martin Luther King Jr. wird an Maya Angelous 40. Geburtstag ermordet. Wieder zieht sie sich zurück. Doch mit Unterstützung ihres Freundes James Baldwin beginnt sie zu schreiben – und veröffentlicht 1969 ihr bahnbrechendes Werk I Know Why the Caged Bird Sings. Dieses Buch verändert die Literaturgeschichte. Maya Angelou erzählt offen von Rassismus, sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstermächtigung – und gibt damit nicht nur sich selbst, sondern vielen anderen eine Stimme. Wir sprechen über ein Leben, das aus vielen Leben zu bestehen scheint: über Schmerz und Würde, über Kunst und Aktivismus, über das Schweigen und die Rückkehr zur Sprache. Und über eine Frau, die bewiesen hat, dass selbst aus tiefster Verletzung eine Stimme entstehen kann, die die Welt verändert. Hört unbedingt rein! Quellen: https://www.latimes.com/nation/la-na-maya-angelou-martin-luther-king-jr-20180404-story.html ttps://www.britannica.com/biography/Maya-Angelou https://soztheo.de/glossar/jim-crow-gesetze/#:~:text=Die%20Jim%20Crow%2DGesetze%20waren,1965%20in%20den%20S%C3%BCdstaaten%20galten https://www.pbs.org/wgbh/americanexperience/features/freedom-riders-jim-crow-laws/ https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/maya-angelou https://www.mayaangelou.com/ https://www.goodreads.com/series/51242-maya-angelou-s-autobiography ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob Redaktion: Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler
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    28 mins
  • Starke Frauen Zitate #6: Hillary Clinton
    May 13 2026
    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen inspirierenden Gedanken von Hillary Clinton – Juristin, Politikerin, ehemalige First Lady und erste Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei in den USA. „Frauen sind das größte unerschlossene Talentreservoir der Welt.“ – dieses starke Zitat steht im Mittelpunkt der Folge. Es wirft eine wichtige Frage auf: Warum zweifeln so viele Frauen noch immer an ihren Fähigkeiten, obwohl sie längst bewiesen haben, was in ihnen steckt? Cathrin und Kim sprechen darüber, wie aktuell Hillary Clintons Worte auch heute noch sind. Schnell geht es um das sogenannte Imposter-Syndrom – dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein oder Erfolge nicht wirklich verdient zu haben. Ein Gefühl, das viele Frauen kennen, unabhängig davon, wie erfolgreich, talentiert oder kompetent sie sind. Natürlich geht es auch um Hillary Clinton selbst: Von ihrem Studium am Frauen-College bis hin zur Außenministerin der Vereinigten Staaten hat sie politische Geschichte geschrieben und sich jahrzehntelang für Frauenrechte, Bildung und soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin erzählt, wie sehr sie emotionale Szenen berühren, in denen Mädchen oder jungen Frauen zugesprochen wird: „Du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst.“ Gerade deshalb trifft sie Hillarys Zitat mitten ins Herz – weil sie so oft erlebt, wie Frauen ihre eigenen Talente kleinreden oder gar nicht erst erkennen. Gemeinsam sprechen Cathrin und Kim darüber, warum wir bei anderen oft sofort sehen, wie besonders, kreativ oder mutig sie sind – während wir uns selbst ständig hinterfragen. Es geht um Selbstzweifel, innere Kritiker*innen und darum, wie schwer es manchmal fällt, stolz auf sich selbst zu sein. Dabei wird deutlich: Talente entstehen nicht nur durch Leistung oder Karriere. Manchmal liegt ein Talent auch darin, andere zu motivieren, empathisch zu sein, kreativ zu denken oder mutig neue Wege zu gehen. Besonders bewegend wird es, als Cathrin Kim erzählt, wie sehr sie deren Energie, Engagement und Mut bewundert. Gleichzeitig spricht sie offen darüber, wie anstrengend es sein kann, immer wieder „unbequem“ zu sein und für Veränderungen einzustehen. Am Ende bleibt eine starke Erkenntnis: Vielleicht tragen wir alle Fähigkeiten in uns, die wir selbst noch gar nicht erkannt haben. Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo wir anfangen, uns selbst mehr zuzutrauen. 🔥 Challenge der Woche: Nimm dir einen Moment Zeit und frag dich: 👉 Welches Talent schlummert vielleicht noch in dir? 👉 Gibt es etwas, das du früher geliebt hast – und heute vernachlässigst? Schreib es auf. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, diesem Teil von dir wieder Raum zu geben. 💬 Wir wollen von euch hören: Welches Talent sehen andere oft in dir – du selbst aber nur schwer? Und wann hast du das letzte Mal etwas ausprobiert, das außerhalb deiner Komfortzone lag? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch! Quelle: https://www.hermoney.de/job-karriere/gleichberechtigung/sprueche-starke-frauen/#kaempferinnen ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: Linktree Starke Frauen Podcast Starke Frauen Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler
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    19 mins
  • #294 Monika Salzer – Gründungsgroßmutter von "Omas Gegen Rechts"
    May 7 2026
    „Alt sein heißt nicht stumm sein!“ …das ist der Leitspruch unserer Frau dieser Ausgabe. Eine Frau, die 2017, nach der Bildung der Koalition zwischen ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ unter dem Kanzler Sebastian Kurz, sagte: „Genug ist genug!“ Der Name dieser Frau ist Monika Salzer und sie war in diesem Jahr gerade selbst Oma geworden, als sie beschloss, etwas gegen den aufkommenden Rechtsextremismus und -populismus in Österreich zu unternehmen. So wolle sie diese Welt ihren Enkeln nicht hinterlassen. Es begann mit der Gründung einer Facebook-Gruppe und knapp ein Jahrzehnt später ist daraus eine Bürgerbewegung weit über Österreich hinaus geworden mit ca. 40.000 Mitgliedern. Wow! Cathrin steht bisweilen der Mund offen, vor Anerkennung vor der Kraft und dem Mut dieser Frau und ihren Mitstreiterinnen, denn die Omas sind umfassend aktiv und das zum Teil mit weiter über 80 Jahren! Sie gehen protestieren und demonstrieren, sie halten Mahnwachen, sie unterstützen unterschiedliche lokale Demokratie-Initiativen, bilden Arbeitsgruppen zur Aufklärung gegen Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Sie sind alles andere als stumm und dafür gebührt ihnen unser aller Anerkennung! Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung nach den Demos gegen Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer sog. „Kleinen Anfrage“ von unterschiedlichen Initiativen wie Campact, Greenpeace und auch den Omas Gegen Rechts Rechenschaft über deren Fördergelder verlangt. Ein Affront gegen die Zivilgesellschaft - und ein Einschüchterungsversuch, der dem Ruf dieser Initiativen sehr geschadet habe, meint nicht nur Frau Salzer. Hier ein paar Quellen dazu: https://www.campact.de/blog/2025/02/kleine-anfrage-cdu-greift-zivilgesellschaft-an/ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/omas-gegen-rechts-union-100.html Monika Salzer und Cathrin sprechen an anderer Stelle auch darüber, warum in Deutschland gerade junge Menschen der AfD zugewandt sind. Hier ein paar Quellen zur Wählerverteilung: https://de.statista.com/infografik/33994/stimmenanteile-bei-der-bundestagswahl-2025-nach-altersgruppen/ https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wahlen-warum-junge-maenner-die-afd-waehlen-und-junge-frauen-die-linke/100155758.html https://jugendhilfeportal.de/artikel/was-bindet-junge-menschen-an-die-afd Alles in allem hat dieses Gespräch Mut gemacht, sich zu engagieren unabhängig vom Alter. Auch kleine Aktionen oder auch ein geringer Jahresbeitrag zur Förderung der Omas gegen Rechts kann einen Unterschied machen. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.omas-gegen-rechts.org/ (deutsche Website) Und wer noch mehr erfahren möchte: Die Wikipedia-Seite der OgR gibt ebenfalls einen ganz guten Überblick >> https://de.wikipedia.org/wiki/Omas_gegen_Rechts ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Host:, Redaktion und Schnitt in dieser Episode: Cathrin Jacob Bildquelle: Christopher Glanzl
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    33 mins
  • Starke Zitate #5: Glennon Doyle
    Apr 29 2026
    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen kraftvollen Gedanken von Glennon Doyle – Bestsellerautorin, Aktivistin und Gründerin von Together Rising. „Wenn eine Frau endlich lernt, dass es unmöglich ist, der Welt zu gefallen, kann sie lernen, sich selbst zu gefallen.“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge. Es bringt eine Wahrheit auf den Punkt, die viele Frauen tief in sich spüren: Der Versuch, es allen recht zu machen, führt oft dazu, sich selbst zu verlieren. Doch was passiert, wenn wir genau damit aufhören? Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat: Warum es sofort ins Herz trifft, welche gesellschaftlichen Erwartungen dahinterstehen – und weshalb gerade Frauen oft schon früh lernen, angepasst, lieb und „nicht zu viel“ zu sein. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist nicht nur ein schöner Satz, sondern eine Einladung zur Befreiung. Im Gespräch wird es persönlich: Kim erzählt, wie sehr sie der Satz „Was sollen die Leute denken?“ geprägt hat – von Kindheit über Schule bis ins Erwachsenenleben. Es geht um Anpassung, Körperbilder, Erwartungen und den langen Weg zurück zu sich selbst. Cathrin reflektiert, wie stark das Außen auf den eigenen Selbstwert wirken kann – und wie herausfordernd es ist, sich davon zu lösen und eine eigene Position zu finden. Gemeinsam sprechen sie über Emanzipation – im Kleinen wie im Großen. Über Beziehungen, gesellschaftliche Normen und darüber, wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Glaubenssätzen auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich: Sich selbst zu gefallen bedeutet nicht Egoismus – sondern Ehrlichkeit, Selbstannahme und den Mut, authentisch zu sein. Gleichzeitig werfen sie auch einen differenzierten Blick auf das Thema: Warum ist es so schwer, sich von Erwartungen zu lösen? Welche Rolle spielen Prägungen, Familie und Gesellschaft? Und wie kann dieser Prozess Schritt für Schritt gelingen? Am Ende der Folge bleibt eine klare Essenz: Du musst nicht allen gefallen. Du darfst dir selbst gefallen. Und genau darin liegt eine unglaubliche Freiheit. 🔥 Challenge der Woche: Schreib dir 5–10 Affirmationen auf und platziere sie sichtbar – zum Beispiel an deinem Badezimmerspiegel. Zum Beispiel: ✨ Ich bin genug, so wie ich bin. ✨ Ich begegne mir mit Mitgefühl und Geduld. ✨ Ich vertraue meiner inneren Stärke. ✨ Ich darf Fehler machen und bleibe liebevoll mit mir. Und dann: 👉 Sprich sie dir laut vor – am besten mit einem Lächeln. 💬 Wir wollen von euch hören: Wann hast du dich das letzte Mal dabei ertappt, es allen recht machen zu wollen? Und was würde sich verändern, wenn du stattdessen mehr auf dich selbst hörst? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch! ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler
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    15 mins
  • #293 Miriam Makeba: "Mama Africa" und ihr Kampf gegen die Apartheid und für Freiheit
    Apr 22 2026
    Wir sagen es, wie es ist: Miriam Makeba war weit mehr als eine weltberühmte Sängerin. Sie war eine der wichtigsten Stimmen gegen die Apartheid, eine kulturelle Botschafterin Afrikas – und eine Frau, die Musik und politischen Widerstand auf einzigartige Weise verbunden hat. In dieser Folge zeichnen wir das bewegende Leben einer Frau nach, die unter den Bedingungen eines rassistischen Systems aufwuchs und dennoch zu einer globalen Ikone wurde. Geboren 1932 in Johannesburg, erlebt Miriam Makeba ihre Kindheit in einem von kolonialen Strukturen und später der Apartheid geprägten Südafrika. Früh wird sie mit Ungerechtigkeit konfrontiert – ihre Mutter wird verhaftet, ihr Vater stirbt früh, die Familie lebt in schwierigen Verhältnissen. Und doch findet sie in der Musik einen ersten Halt. Im Zentrum der Episode steht ihr außergewöhnlicher Weg von den ersten Auftritten in südafrikanischen Gesangsgruppen bis hin zu den großen internationalen Bühnen. Mit Songs wie „Pata Pata“ wird sie weltweit bekannt und bringt afrikanische Musik in eine globale Öffentlichkeit. Gleichzeitig nutzt sie genau diese Sichtbarkeit, um über die Realität der Apartheid zu sprechen – mutig, klar und unbequem. Wir sprechen über ihr Leben im Exil, das fast drei Jahrzehnte andauert, nachdem ihr die Rückkehr nach Südafrika verweigert wird. Über ihre Zusammenarbeit mit Künstlern wie Harry Belafonte, ihren Grammy-Erfolg und ihren Auftritt vor den Vereinten Nationen, bei dem sie die Weltöffentlichkeit auf die systematische Unterdrückung in ihrer Heimat aufmerksam macht. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihre Rolle als Symbolfigur des Widerstands. Miriam Makeba wird zur Stimme für all jene, die selbst keine Stimme haben dürfen – ihre Musik wird in Südafrika verboten, während sie international immer mehr Gehör findet. Erst 1990, nach der Freilassung von Nelson Mandela, kann sie in ihre Heimat zurückkehren. Wir sprechen über ein Leben zwischen Bühne und politischem Engagement, über Mut, Haltung und die Kraft der eigenen Stimme. Und über eine Frau, die bis zuletzt für das einstand, woran sie glaubte – und die buchstäblich auf der Bühne, im Einsatz für andere, ihren letzten Auftritt hatte. Hört unbedingt rein! 📚 Quellenauswahl https://en.wikipedia.org/wiki/Miriam_Makeba https://www.britannica.com/biography/Miriam-Makeba https://sahistory.org.za/people/miriam-makeba https://www1.wdr.de/radio/cosmo/musik/global-pop-lexikon/miriam_makeba102.html https://www.imdb.com/name/nm0538460/ https://www.theguardian.com/music/2008/nov/11/miriam-makeba-obituary https://www.archives.gov/research/african-americans/individuals/miriam-makeba https://theconversation.com/the-legacy-of-iconic-singer-miriam-makeba-and-her-art-of-activism-178230 ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob Redaktion: Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler Bildquelle: The Dutch National Archives licensed under the CC 1.0
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    24 mins
  • Starke Zitate #4: Astrid Lindgren
    Apr 15 2026
    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen kraftvollen Gedanken von Astrid Lindgren – Autorin, Geschichtenerzählerin und Schöpferin unvergesslicher Figuren wie Pippi Langstrumpf. „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge. Es wirkt auf den ersten Blick verspielt und leicht, trägt aber eine tiefere Botschaft in sich: Wie viel von unserem echten Selbst erlauben wir uns eigentlich zu zeigen? Und was passiert, wenn wir aufhören, uns anzupassen – und stattdessen mutig wir selbst sind? Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat: Warum es sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert, welche Worte besonders hängen bleiben – und weshalb gerade Begriffe wie „frech“ und „wild“ für viele Frauen eine besondere Bedeutung haben. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist mehr als ein schöner Spruch – es ist eine Einladung, sich selbst Raum zu geben. Im Gespräch wird es persönlich: Beide sprechen über ihre eigenen Erfahrungen mit Anpassung, Erwartungen und dem Mut, anders zu sein. Es geht um Kindheitserinnerungen, um das „zu viel sein“ oder „zu laut sein“ – und darum, wie sich diese Zuschreibungen im Laufe des Lebens verändern. Während Cathrin erzählt, wie ihr ihre Frechheit nie ganz abtrainiert wurde, beschreibt Kim den Weg zurück zu ihrer eigenen Wildheit und Spontanität. Gleichzeitig werfen sie auch einen differenzierten Blick auf das Zitat: Ist es wirklich immer leicht, frech und wild zu sein? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen, Prägungen und Ängste? Und warum braucht Mut manchmal Übung – und darf in kleinen Schritten wachsen? Am Ende der Folge bleibt eine klare Essenz: Deine Eigenart ist kein Makel – sie ist deine Stärke. Frech, wild und wunderbar zu sein bedeutet nicht, laut oder rebellisch zu sein, sondern sich selbst treu zu bleiben und den eigenen Raum einzunehmen. 🔥 Challenge der Woche: Erlaub dir diese Woche, ein kleines Stück „frech“ oder „wild“ zu sein. Sag deine Meinung in einer Situation, in der du sonst vielleicht geschwiegen hättest. Und dann beobachte: Wie fühlt es sich an, dir selbst treu zu bleiben? Eine ehrliche, stärkende Folge über Mut, Selbstannahme und die Kraft, sich nicht kleiner zu machen, als man ist. 💬 Wir wollen von euch hören: Wann hast du dich das letzte Mal „zu viel“ gefühlt – und was würde passieren, wenn du genau das einfach zulässt? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar bei Spotify oder Apple Podcasts. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Zitat-Quelle: https://www.geo.de/geolino/mensch/21148-rtkl-frauensprueche-zitate-starker-frauen-die-inspirieren Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler
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    10 mins
  • #292 Rita Süssmuth – Die Unbeugsame Politikerin
    Apr 8 2026
    Wir sagen es, wie es ist: Rita Süssmuth war eine der prägenden Politikerinnen der Bundesrepublik Deutschland. Als Wissenschaftlerin, Ministerin und erste Präsidentin des Deutschen Bundestages setzte sie Maßstäbe in der Frauen-, Familien- und Gesundheitspolitik – und blieb auch weit über ihre aktive Amtszeit hinaus eine starke, unbequeme und respektierte Stimme im öffentlichen Leben. In dieser Folge zeichnen wir das Leben und Wirken einer Frau nach, die sich in einer männerdominierten politischen Landschaft der 1980er- und 1990er-Jahre nicht anpasste, sondern einmischte. Geboren 1937 in Wuppertal, erlebt Rita Süssmuth Kindheit, Krieg und Nachkriegszeit unter schwierigen Bedingungen. Früh übernimmt sie Verantwortung in der Familie, geht aber konsequent ihren Bildungsweg weiter, studiert in Münster, forscht, promoviert und wird Professorin für Erziehungswissenschaft. Über ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Engagement in familienpolitischen Gremien führt ihr Weg schließlich in die Politik. Im Zentrum der Episode steht ihr außergewöhnliches politisches Wirken: als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, als engagierte Verfechterin von Gleichberechtigung, als frühe Unterstützerin einer humanen AIDS-Politik und als Politikerin, die immer wieder gegen konservative Widerstände Position bezieht. Rita Süssmuth setzt sich für Frauenrechte, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aufklärung statt Ausgrenzung und einen respektvollen Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten ein. Dabei gerät sie nicht nur mit politischen Gegnern, sondern auch mit Teilen der eigenen Partei und der katholischen Kirche immer wieder aneinander. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihre Zeit als Bundestagspräsidentin. Von 1988 bis 1998 prägt Rita Süssmuth das zweithöchste Staatsamt in einer Phase historischer Umbrüche: Friedliche Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung und der Umzug des Parlaments nach Berlin fallen in ihre Amtszeit. Sie versteht das Parlament als „Werkstatt der Demokratie“ und nutzt auch ein formal repräsentatives Amt, um Reformen anzustoßen und Haltung zu zeigen. Wir sprechen über politische Integrität ohne Lautstärke, über Menschlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Angst und über eine Frau, die ihrer Zeit in vielem voraus war. Hört unbedingt rein! Quellenauswahl: https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/rita-suessmuth-v1 https://www.hdg.de/lemo/biografie/rita-suessmuth.html https://www.morgenpost.de/politik/article411088560/rita-suessmuth-staendig-zu-spaet-und-doch-immer-ihrer-zeit-voraus.html https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:34e7d1332f1d0e26 https://www.ardsounds.de/sendung/i-will-survive-der-kampf-gegen-die-aids-krise/urn:ard:show:012344e1019a8521/ https://www.cdu.de/aktuelles/cdu-deutschlands/nachruf-auf-prof-dr-rita-suessmuth/ https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/10-rita-suessmuth-405192 https://www.dieunbeugsamen-film.de/teil1/ https://www.deutschlandfunk.de/umbenennung-des-bundesministeriums-fuer-familie-senioren-frauen-und-jugend-frauenverbaende-warnen-ku-100.html https://www.youtube.com/watch?v=XEe2t3nRB9U https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/rita-suessmuth-cdu-bundestagspraesidentin-tod/seite-2 ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob Redaktion: Cathrin Jacob Schnitt: Kim Seidler Bildquelle: Bildquelle: Bundestag / licensed under CC BY-SA 4.0.
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    41 mins