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  • S2 | EP 1 - Jochen Overbeck: Über‘s Reisen schreiben heißt, von Menschen zu erzählen.
    Apr 10 2026

    In der neuen Staffel von „Nicht im Netz” steht die Frage, wie wir im Zeitalter Sozialer Medien reisen, im Mittelpunkt: Als Fotograf ist Jörg viel unterwegs und fotografiert an den unterschiedlichsten Orten. Auf seinen Reisen begegnet er nicht nur interessanten Personen, sondern das Reisen ist selbst immer wieder ein Thema, selbstverständlich auch in Sozialen Medien.

    In dieser Folge von "Nicht im Netz" begegnet Jörg dem Journalisten Jochen Overbeck. Jochen ist Radio Eins-Hörer:innen aus der Sendung „Soundcheck“ bekannt und schreibt Reportagen und Kritiken für verschiedene Zeitungen und Magazine. In den letzten Jahren sind Reisereportagen zu einem Schwerpunkt von Jochens Arbeit geworden. Über Reisen zu schreiben, heißt für Jochen, etwas von den Menschen zu erzählen, die an den Orten leben, die er bereist.

    Jochen und Jörg waren fast mal Nachbarn in Berlin, haben sich aber erst durch Instagram kennengelernt, wo Jochen als @ofeneck auftritt. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist es, Oldtimer in ihrer "natürlichen Umgebung", also in Stadtlandschaften zu fotografieren. Wie Jochen zum Reisejournalisten geworden ist und welche Vintage Cars ihn besonders faszinieren, erfahrt Ihr in dieser Folge.

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    Less than 1 minute
  • Zu Gast: Helin Bereket – Warum man sich nicht nicht vor der Kamera zeigen kann
    Dec 22 2024

    Wenn man auf Reisen tausende Fotos macht und sie niemandem zeigt, sind sie irgendwann vergessen, sagt die Fotografin und Instagrammerin Helin Bereket. In vielen ihrer Fotos und Videos ist oft ein witziges und selbstironisches Moment zu finden. Helin wurde in Istanbul geboren und kam 2008 nach Berlin, wo sie seitdem lebt. Ihre Leidenschaft für die Fotografie hat sie eher zufällig entdeckt. An Instagram hat sie begeistert, dass sie dort ihre Reisefotos zeigen kann. Wie Instagram das Fotografieren beeinflusst, ist eines der Themen in dieser Folge von „Nicht im Netz“. Helin und Jörg sprechen über den Reiz des Videoformats und über Bilder, die sie inspirieren und die ihnen viel bedeuten. Du kannst dir diese Fotos auch über die Show-Notes ansehen.

    Ganz am Ende der Sendung verrät Jörg, wie du einen seiner Foto-Tischkalender für das nächste Jahr gewinnen kannst. Also bleib dran!

    Inhalt:

    [01:50] Wie Helin die Fotografie für sich entdeckt hat

    [04:10] Welche Rolle Helins Architektur-Studium für ihre Fotografie spielt

    [06:00] Frauen in männlich dominierten Berufsfeldern

    [07:41] Wie Helin zu Instagram gekommen ist

    [10:44] Welchen Einfluss Instagram auf die Fotografie von Helin hat(te)

    [13:12] Wie Helin den Video-Trend bewertet

    [16:50] Welche Rolle Instagram für das Selbstmarketing spielt

    [19:03] Weshalb Soziale Netzwerke wie Fernsehen funktionieren

    [20:00] Inspirierende Fotos von Martin Parr und Ivan Baan

    [26:37] Welche Zukunft Fotos und Videos haben

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    31 mins
  • Zu Gast: Melanie, Thomas, Flo und Ben - Wir sind eine ganz normale Familie
    Dec 1 2024

    Der Reiseblog Fravely - das sind Melanie, Thomas, Flo und Ben. Als Familie reisen sie nach Sachsen, Österreich oder in den Oman. Was als privater Blog begann, weckt seit einigen Jahren das Interesse verschiedener Reiseziele. So erhält die Familie Einladungen zu ihren Reisen.

    Zwar ist die Familie auf Ferienzeiten und Wochenenden beschränkt, da Flo und Ben noch zur Schule gehen. Aber die Zeit nutzen sie intensiv. Ihre Erlebnisse teilt die Familie in ihrem Blog und auf verschiedenen Social Media Plattformen.

    Ich spreche mit ihnen über ihre Reise in den Oman, von der sie gerade zurückgekehrt sind, über das Reisen als Familie und wie sie mit dem Teilen von Fotos und Videos ihrer Kinder umgehen.

    Inhalt

    [2:02] Die Reise in den Oman

    [3:51] Was eine gute Familienreise-Destination ausmacht

    [5:53] Wie es zum dem Fravely-Projekt kam

    [7:32] Welches die Lieblingsdestinationen sind

    [10:26] Was es bei Familienreisen zum beachten gilt

    [14:11] Wie die Familie damit umgeht, beim Reisen „Content zu produzieren“

    [18:17] Wie sich das Geschäftsmodell „Reisen mit der Familie“ entwickelte

    [24:24] Wie Content entsteht

    [28:45] Weshalb der Blog eine so große Bedeutung hat

    [35:03] Welche Reisen geplant sind

    Mehr zu lesen über die Oman-Reise gibt es hier:

    https://www.fravely.de/entdeckungsreise-oman-das-roadtrip-abenteuer-fuer-die-ganze-familie-zwischen-wueste-und-meer/

    Mehr zu sehen von der Oman-Reise gibt es hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=fcBVb0Oim4I

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    39 mins
  • Zu Gast: Barbara Wolff – Auf der Suche nach dem Muster der Stadt
    Apr 12 2024

    Die Bilder von Barbara Wolff umspannen einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren. Ich spreche mit der Berliner Fotografin über ihr New York-Projekt, zu dem kürzlich das Buch „Sidewalk closed“ erschienen ist. Das Gespräch führt uns aber viel weiter, zu ihrer Bildserie „Metropolis Berlin“ und zu ihrem fotografischen Ansatz.

    Babara arbeitet mit einer großen Bandbreite von Kameras: analoge Großformatkameras, moderne Digitalkameras und Smartphones. Wenn sie auf der Straße unterwegs ist, will sie unauffällig sein, weshalb sie eher kleine Kameras bevorzugt.

    Auf der Suche ist sie nach dem „Muster einer Stadt“, dem Verhältnis von Mensch, Architektur und Straße. Barbara will sich aber nicht festlegen lassen auf ein fotografisches Genre oder gar eine fotografische Technik. Dazu ist sie viel zu vielseitig interessiert und offen für Neues.

    Mit Barbara spreche ich darüber, wie sie an ihr New York-Projekt herangegangen ist. Wir sehen uns Fotos zweier namhafter Fotografen an. Und wir sprechen darüber, welche Möglichkeiten das fotosoziale Netzwerk Instagram Barbara eröffnet hat.

    Inhalt

    [4:04] Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst

    [6:03] Selbstverständnis als Frau in der DDR

    [6:40] Übersiedlung in die BRD

    [7:50] Bildsprache in Ost und West

    [12:18] Das Projekt Metropolis Berlin

    [17:23] Das New York-Projekt Sidewalk closed

    [29:18] Selbstverständnis als Fotografin

    [33:54] René Burri, Sao Paolo, Brazil, 1960

    [37:11] William Eggleston: Untitled, from the series Before Color, ca. 1963-68

    [41:12] Existentielle Neugierde

    [47:58] Bedeutung von Instagram

    Produktion: Jörg Nicht (2024)

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    56 mins
  • Zu Gast: Eva Häberle - Weshalb Bilder lesen gelernt werden muss
    Mar 31 2024

    Sie fotografiert Menschen, schreibt Eva Häberle auf ihrer Homepage. Das beschreibt in drei Worten ihre Tätigkeit. Aber sie macht noch sehr viele mehr, wie sich im Gespräch schnell herausstellt.

    Eva Häberle hat eine Fotografinnen-Ausbildung am Lette-Verein in Berlin in den 1990er Jahren absolviert. Sie hat den Wechsel von analoger zur digitalen Fotografie miterlebt. Inzwischen hat sich Eva intensiv mit Künstlicher Intelligenz auseinandergesetzt, deren Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet. Und sie teilt ihre Erfahrungen in Vorträgen und Workshops.

    Mit Eva spreche ich darüber, wie sie zur Fotografie gekommen ist, über die Bedeutung von Bildern und wie Bilder gelesen werden können. Es brauche eine umfassende Bildkompetenz, die Kinder und Jugendliche schon in der Schule erlernen sollten. Zwar lassen sich Bilder und Videos zum Beispiel in der Werbung intuitiv erschließen. Notwendig sei aber eine kritische Reflexion und Kontextualisierung von Bildern. Dabei müsse sich jede:r Fotograf:in befragen, mit welchen Stereotypen er oder sie arbeitet.

    Gastgeber: Jörg Nicht

    Kontakt per e-Mail: info (at) joergnicht (dot) com

    Inhalt

    [4:58] Widerständige Umstände der Fotobranche

    [6:42] Von der Pressefotografie zur Unternehmensfotografie

    [9:00] Suchbewegung

    [11:12] Ist das Berufsfeld männlich geprägt?

    [14:49] Die Kampagne "Ohne uns seht ihr alt aus"

    [20:23] Was Bilder zeigen

    [21:50] Bilder vom englischen Königshaus

    [22:27] Der Subtext von Fotos

    [23:45] Werbung als Spiegel der Zeit

    [24:47] Bildkompetenzen und das intuitive Verständnis von Bildern

    [28:47] Was braucht es, um ein gutes Bild zu erschaffen

    [34:49] Das Foto von Burkhard Garweg

    [44:47] Die Vorsicht von Politiker:innen und der Versuch der Deutungshoheit

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    48 mins
  • Zu Gast: Gen Sadakane - Weshalb Leidenschaft für die Sache wichtig ist
    Mar 22 2024

    Als das iPhone 4 Mitte 2010 in die Läden kam, bedeutete das einen Qualitätssprung: ein besseres Display und vor allem eine bessere Kamera spendierte Apple seinen Geräten. Und es gab immer mehr Apps, mit denen man seine Fotos bearbeiten konnte.

    Mit dem iPhone Fotos zu machen entwickelte sich zum Trend. Eine Gruppe Berliner Kreative veranstaltete Anfang 2010 einen iPhone-Fotowettbewerb; Anfang 2011 brachten sie schließlich eine App heraus: das Eyeem genannte fotosoziale Netzwerk war entstanden. Einer der Gründer ist Gen Sadakane.

    Gen war für verschiedene große Agenturen tätig und seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet. Seine Wurzeln liegen aber in der Kunst. Eine von Gens Leidenschaften ist die Fotografie und ohne Leidenschaft für die Sache, kann man so ein Projekt wie Eyeem auch nicht aufbauen und dauerhaft betreiben, so erzählt er mir im Interview.

    Eyeem wurde eine Zeitlang als härtester Konkurrent von Instagram betrachtet. Das hatte verschiedene Gründe: das ansprechende Design der App und die Community, die sich um die App entwickelte. Und auch ein sensibler Umgang mit den Daten der Nutzer:innen spielte eine Rolle. Legendär waren die Partys, die das Eyeem-Team veranstaltete.

    Inzwischen haben sich die Gründer von der App verabschiedet. Gen hat nun eine Agentur, die Fake Agency, die sich dem Branding widmet. Außerdem beschäftigt sich Gen mit KI und entwirft Skulpturen. Es gibt also viel zu besprechen: Von Hipstamatic über Instagram und Eyeem bis hin zu KI reden wir über verschiedene Fotothemen.

    Gastgeber: Jörg Nicht

    Inhalt

    [3:46] Name und Programm der Fake Agency

    [5:24] Die Gründung von Eyeem

    [14:18] Eyeem als Fotocommunity

    [20:47] Interesse an KI-Technologie

    [24:22] Der Moment sieht gut aus: zum Erfolg von Videos in Social Media

    [25:24] Zur Aktualität von Fotos

    [27:41] Auf den Kreativen kommt es an – egal ob Fotografie oder KI-generierte Werke

    [30:02] Die rasante Entwicklung der KI-Technologie

    [33:06] Gens Rat an Gründer:innen: Machen!

    [40:47] Neue Technologien und neue Möglichkeiten

    Produktion: Jörg Nicht

    Instagram: https://instagram.com/jn

    e-Mail: info (at) joergnicht (dot) com

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    44 mins
  • Zu Gast: Micha Fritz – Wie viel könnt Ihr spenden, ohne Euer Leben zu verändern
    Mar 15 2024

    Micha Fritz, Aktivist und Gründer von Viva Con Agua, weiß, wie gut sich mit TikTok junge Menschen erreichen lassen. Wenn es um die Höhe von Spenden geht, sei LinkedIn aber weit wichtiger. Denn über diese Plattform lassen sich qualitativ hochwertige Kontakte realisieren. Micha verbindet verschiedene Soziale Medien, aber auch klassische Formate wie Fernsehauftritte und Vorträge bis hin zu Geschäftsessen, um seine Botschaft zu vermitteln und Spenden zu sammeln.

    Mit Micha war ich 2017 in Uganda unterwegs. Es war eine intensive Reise, auf der wir verschiedene Projekte besucht haben. Einige Fotos, die ich damals gemacht habe, kannst du dir in den Shownotes anschauen.

    Mit Micha spreche ich in diesem Podcast über die gegenwärtige Situation in Uganda, den Bedarf an Spendengeldern, über Herkunftsprivilegien und welche Aufgaben sich für ihn aus seinen Privilegien ableiten.

    Inhalt

    [4:47] Die Notwendigkeit, sich selbst ein Label zu geben

    [6:20] Der lange Weg zum Erkennen der eigenen Privilegien

    [7:54] Die Situation in Uganda – der Rückzug von NGOs

    [10:52] Einwerben von Spenden

    [17:13] Der Mix von Social Media-Plattformen

    [20:15] Weshalb Micha auf Socia Media ‚nur nebenbei‘ aktiv ist

    [22:15] Die Bedeutung des Fernsehens

    [22:30] Von der Viva Con Agua-Show und dem Medien-Mix

    [26:48] Vorreiter Viva Con Agua

    [29:20] Die Zukunft von Socia Media

    [31:50] Social Media als wirkungsvolles Tool, um Menschen zu erreichen

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    36 mins
  • Zu Gast: Simon Höfele - Weshalb er gern allein ist
    Mar 9 2024

    Dem Solotrompeter Simon Höfele folge ich schon über 10 Jahre auf Instagram. Da war er noch Student und hat mich für sein Projekt Kunstverlust fotografiert. Inzwischen ist er ein gefragter Konzertsolist. Simon arbeitet aber auch als Barista und fotografiert mit Leidenschaft. Sein Stories auf Instagram begeistern mich, weil sie oft sehr lustig sind.

    In das Gespräch bin ich mit der Frage gegangen, welche Bedeutung Social Media für die Vermarktung klassischer Musik hat. Darauf gibt es wohl nicht die eine, kurze Antwort. Deshalb haben wir verschiedene Aspekte berührt: Dass es wichtig ist, als Solist allein sein zu können und was einen guten Solisten überhaupt auszeichnet. Simon hat über Vorbilder gesprochen und darüber, was seine eigene Marke ausmacht. Denn wie für Fotografie gilt auch für Musik: Gute Kunst zu machen ist das eine, sich zu vermarkten das andere.

    Fragen, Anregegungen und Kritik an per eMail. Weitere Informationen auf meiner Website.

    Inhalt

    [3:48] Als Solist arbeiten – man ist oft allein

    [8:58] Ausgleich durch Barister-Tätigkeit

    [12:32] Instagram - privat und beruflich

    [14:30] Bedeutung von Social Media für die Vermarktung klassischer Musik

    [20:20] Die Kunst von Patricia Kopatchinskaja und die eigene Interpretation des Bekannten

    [24:20] André Rieu als lebendes Meme

    [28:30] Die Lust an der Grenzüberschreitung

    [29:36] Till Brönner folgt Simon auf Instagram

    [31:21] Der Künstler als Lebensentwurf und Marke

    [37:38] Ist klassische Musik Social Media-kompatibel?

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    43 mins