Im Silicon Valley wirst du belächelt, wenn du von einem „Lifestyle Business“ sprichst. Dort gilt: Wer nicht skaliert, um zu verkaufen, hat keine Ambition.
Aber Artur König sieht das anders. In unserer neuesten Folge von „Masters of Data“ bricht er mit dem typischen Gründer-Hype.
Wer ist Artur? Artur ist „Universalnerd“, Segler und lebt im Herzen von Köln. Wenn er nicht gerade als Power BI Fanboy, Buchautor oder TDWI-Expert die Datenwelt umkrempelt, findet man ihn analog in der Natur. Er ist kein Theoretiker – er ist spezialisiert auf pragmatische Lösungen im Microsoft-Umfeld und lebt für die Architektur, nicht für die Akten.
Sein ultimativer Test: „Wenn mir heute jemand 10 Millionen Euro zahlen würde, nur damit ich vom Markt verschwinde – was würde ich am nächsten Tag tun?“
Die Antwort? Genau dasselbe wie jetzt. Nur vielleicht etwas entspannter.
Warum dieser „Anti-Exit“-Ansatz für ihn der einzig logische ist:
- Vision erfüllt: Erfolg bedeutet für ihn nicht die Größe des Büros, sondern die Freiheit, genau die Projekte zu wählen, die ihn begeistern.
- Der Bullshit-Filter: Artur bleibt bewusst an der Basis. Er will nicht nur verwalten; er will „machen“. Nur so behält man den Durchblick, ob technische Lösungen wirklich pragmatische sind oder nur heiße Luft.
- Autonomie statt Politik: Er tauscht das Hamsterrad der Skalierung gegen ein stressfreies, kundenorientiertes Umfeld ein.
Unternehmertum ist für Artur das Werkzeug, um als Segler und Nerd ein selbstbestimmtes Leben zu führen – ohne den Zwang, das nächste „Unicorn“ jagen zu müssen.
Ist ein „Lifestyle Business“ wirklich ein Mangel an Ambition? Oder ist es die höchste Form des Erfolgs, wenn das Ziel nicht mehr das „Danach“ ist, sondern das „Jetzt“?
Hört euch die ganze Folge an und erfahrt, warum Artur den Exit-Wahn ignoriert.
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