Lyrik im Dialog cover art

Lyrik im Dialog

Lyrik im Dialog

By: Slata Roschal Christoph Georg Rohrbach und Dirk Uwe Hansen
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„Lyrik im Dialog“: Gedichte, die man unbedingt lesen und besprechen sollte! Ein Podcast für Lyrik und Lyrikkritik im Literaturportal Bayern; gefördert vom Kulturreferat der Stadt München. Slata Roschal, Christoph Georg Rohrbach und Dirk Uwe Hansen, alle drei selbst als Lyrikschreibende, Lyrikvermittelnde und Lyrikübersetzende tätig, empfehlen Gedichtbände, die man unbedingt lesen sollte, widerlegen so manche Vorurteile gegenüber Lyrik und machen Lust auf feine und kluge Texte. 2026 erscheinen insgesamt sieben Folgen. „Lyrik im Dialog“ setzt auch auf den Dialog mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern. Das Team freut sich auf Titelvorschläge! Bitte als PDF an: kontakt@lyrikimdialog.de Dieser Podcast wird für das Literaturportal Bayern (www.literaturportal-bayern.de) produziert.Slata Roschal Art Literary History & Criticism
Episodes
  • Folge 4: „zerstückelt – verwoben – verdichtet.“
    Jun 26 2026
    In Folge 4 geht das Kritikerduo, dieses Mal bestehend aus Slata Roschal und Dirk Uwe Hansen, so manch spannender Frage nach. Sie diskutieren über späte Debüts, den Sinn und Unsinn von Nachworten und Verrissen, Krypto-Zitate und fragen sich, wie man am besten mit Intertextualität und Fremdstimmen in Lyrik-Bänden umgeht. Ihr Anti-Verriss-Plädoyer lautet: Lasst uns auf das Gute konzentrieren! 1. Reflektion über Verrisse und Empfehlungen. (0:07 bis 3:37) 2. Besprechung des Lyrikbands „Moos und Trompeten“ von Theresa Klesper (Ginsterpress 2025). (3:38 bis 18:05) Ein bestechender Wechsel aus lauten und leisen Tönen, die in origineller Weise den Spaß am Gedichtelesen fördern. Wichtige gesellschaftliche Themen wie Care-Arbeit und Fürsorge (Roschal) werden poetisch gekonnt reflektiert. Dies sind Gedichte, mit denen man im besten Sinne „etwas anfangen kann“ (Hansen), die in „wunderbarer Weise die Wörter auseinandernehmen“. 3. Besprechung des Gedichtbands „Verschlissenes Idyll“ von Marit Heuß (poetenladen Verlag 2025). (18:06 bis 33:19) Naturbeobachtungen verdichten sich in einem höchst gelungenen künstlerischen Prozess zur sprachlichen Form. Die Gedichte entfalten ihre „Sogwirkung“ (Roschal/Hansen) dadurch, dass sie in „zugänglicher und unaufdringlicher Sprache“ ihren Klang und ihre Struktur entfalten. Aufgelöste Grenzen erzeugen eine Suggestionskraft und den Wunsch, diese Gedichte immer wieder neu zu lesen. 4. Besprechung des neuen Lyrikbands „wille zur machec von Dagmara Kraus (Engeler Verlage 2026). (33:20 bis 44:55) Experimentelle Texte, die sich dem Mainstream entziehen. Am Anfang steht die Sprache, die explodiert und mit großer Freude aufgelesen wird. Dagmara Kraus spielt mit allem, was die Sprache zur Verfügung stellt: Kurz-, Technik- und Kunstsprachen, Mehrsprachigkeit, Sinn- und Sinnlosigkeit. Es schwirren einem die Sinne beim Lesen, das macht Spaß! Eine anspruchsvolle Kost für Lyrikfans und all diejenigen, die gerne laut lesen. 5. Dankesworte und Ankündigung der Sommerpause. (44:46 bis 45:26) Folge 5 wird Ende September 2026 zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in Greifswald.
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    45 mins
  • Folge 3: Wanderungen und Totentänze
    Apr 23 2026
    In Folge 3 geht es auf poetische Wanderschaft. Gipfelkreuze werden gefällt, es wird höchst vielschichtig „gewettert“, und Totentänze als Metaphernreigen einer kulturellen Krise hörend erfahrbar gemacht. 1. Plädoyer und Anlaufstellen für die Lyrikvermittlung an Schulen (0:06 bis 4:45) 2. Besprechung des Lyrikbands „Kreuzfällen. Epyllion“ von Daniel Bayerstorfer und Tobias Roth (Verlagshaus Berlin 2025) (4:56 bis 19:32) In diesem vielschichtigen Langgedicht über das Fällen von Gipfelkreuzen wird aus dem empirisch-humoristischen und multidimensionalen Unterwegssein in der Natur (nicht nur des Alpenraums) eine ebenso poetische wie geistreiche Auseinandersetzung mit dem religiösen Symbol des Kreuzes „in der Pupille des Winters.“ 3. Besprechung des Lyrikbands „Gewetter“ von Jakob Leiner (Quintus Verlag 2022) (19:33 bis 32:21) Bereits der assoziationsreiche Titel lädt die Lesenden auf lakonisch-unaufgeregte wie vielstimmig-kluge Weise dazu ein, gemeinsam spazieren zu gehen und dabei der Poesie, die sich im „natürlichen Raum“ verbirgt, auf die Spur zu kommen. 4. Besprechung der lyrischen Texte „Totentanz“ von Andreas Unterweger (2025, bestellbar bei der Galerie Marenzi) (32:22 bis 45:52) Die mittelalterliche Motivik wird in diesen explizit politischen Gedichten anschaulich und poetisch pointiert fruchtbar gemacht. „Der Tod“, so Unterweger, „führt keine Koalitionsgespräche.“ 5. Dankesworte an die Förderer des Podcasts (45:53 bis 46:23) Folge 4 wird ab 26. Juni 2026 zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in Greifswald.
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    46 mins
  • Folge 2: „Ein Lyrikband ist wie eine Ausstellung, die man immer bei sich haben kann.“
    Mar 13 2026
    Folge 2 gibt Empfehlungen zur Leipziger Buchmesse, betont die Bedeutung engagierter Lyrikverleger und widmet sich drei Stimmen der Lyrik. Es geht um das Unbeschreibliche, das Überdauernde und um Texte, die man erst beim zweiten Lesen begreift: 1. Allgemeiner Ausblick zur Leipziger Buchmesse inklusive einer kurzen Replik zum Thema „Geld und Lyrik“. (0:04 bis 1:33) 2. Besprechung des Lyrikbands „Vivarium“ von Maarja Pärtna (Parasitenpresse 2025). (1:34 bis 9:48) Die Gedichte der estnischen Dichterin, „eine Meisterin der unbestimmbaren Bilder“ (Hansen), wurden von Maximilian Murmann, der 2021 das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer erhielt, ins Deutsche übertragen. „Eine stille Meditation über das, was bleibt, wenn alles vergeht.“ (Parasitenpresse) 3. Besprechung des Lyrikbands „space waste“ von Stefan Schmitzer (Ritter Verlag 2026). (9:49: bis 23:02) Der österreichische Lyriker widmet sich in originellster, poetischer Weise anhand eines vom Bagger herunterfallenden Müllsackerls der Frage, was sich verschriftlichen lässt und was nicht. „Der rote Faden ist das magische Denken.“ (Roschal) „Man wird auf umwerfende Weise in den Sprachfluss hineingezogen. Ein Text, dem man sich vollkommen überlassen muss.“ (Hansen) 4. Besprechung des Lyrikbands „VERSEN“ von Franziska Ostermann (gutleut verlag 2025). (23:03 bis 30:44) „Das Leben ist so vergänglich. Wer kann sich da konzentrieren?“ lautet ein Bonmot der in Kiel geborenen, intermedial arbeitenden Künstlerin. Bereits das Cover fordert zur kreativen Kontemplation auf. „Das Buch ist an sich schon ein Kunstwerk. Ein Werk, das fließt.“ (Hansen) „Es sind Texte, die man sehr viel mehr als einmal lesen muss und kann.“ 5. Nachruf auf den Verleger und Künstler Michael Wagner (gutleut verlag). (30:45 bis 33:44) 6. Hinweis auf das kleine, messeinterne Lyrikfestival „Lyrikbuchhandlung“ und Schlusswort. (33:45 bis 36:49) Folge 3 wird dann ab 23. April 2026 zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in Greifswald.
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    37 mins
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