Less Of The Same X GGK cover art

Less Of The Same X GGK

Less Of The Same X GGK

By: GGK Group
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£0.99/mo for 3 months - terms apply. Offer ends 24 August 2026.
DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen, gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch. Dieser Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose: Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter, austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of Sameness. „Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen, Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde, das Reibende, das Herausfordernde. Der Podcast verbindet Marketing, Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren? Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas zuzumuten? Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen, nicht zu überreden. Eine interessante Randnotiz zum Schluss: Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung heute bevorzugt.https://www.loweggk.at/impressum/ Art Economics Marketing Marketing & Sales
Episodes
  • #8/8: Codebreaking statt Massengeschmack
    Jul 15 2026
    Helene Karmasin zählt zu den prägendsten Stimmen der österreichischen Markt- und Kommunikationsforschung. Als Sozialwissenschaftlerin, Psychologin und Beraterin beschäftigt sie sich seit Jahrzehnten mit Semiotik, Markencodes und den kulturellen Mustern, die unser Konsumverhalten steuern. In dieser Folge von „Less of the Same" spricht sie mit Helmut Stekl darüber, warum wir uns tatsächlich in einer Sea of Sameness bewegen und wie Marken aus dieser Gleichförmigkeit ausbrechen können, ohne beliebig zu wirken. Karmasin erklärt, woher die penetrante Ähnlichkeit vieler Kampagnen kommt und spricht über Befragungen, die immer dieselben erwartbaren Antworten liefern, und Tests, die am Ende nur den kleinsten gemeinsamen Massengeschmack belohnen. Ihr Gegenentwurf sind Unternehmen müssen nicht nur fragen, was Konsumentinnen und Konsumenten erwarten, sondern verstehen, welche tiefere Bedeutung ihr Produkt tatsächlich trägt. Und auch den Mut aufbringen, dabei zu polarisieren. Ein zentrales Thema ist Codebreaking, das bewusste Spiel mit den etablierten Zeichen einer Produktkategorie. Jede davon hat ihre eigenen visuellen und sprachlichen Codes. Wer diese kennt, kann gezielt von ihnen abweichen und so eine neue, aufgeladene Bedeutung erzeugen. Karmasin zeigt anhand von Beispielen aus der Getränke- und Kosmetikbranche, wie aus einer bewusst verstörenden Verpackung oder aufwendigen Inszenierung eine klare Botschaft wird, während plumpe, unmotivierte Abweichungen fast immer scheitern. Auch der sogenannte sakrale Code kommt zur Sprache: Glänzende Oberflächen, Strahlenkränze und aufwendige Verpackungsrituale, mit denen Marken seit jeher Wertigkeit und Besonderheit inszenieren. Außerdem geht es um die Rolle von Algorithmen und Plattformen. Karmasin beschreibt, wie kuratierte Feeds Menschen zunehmend ihr eigenes Spiegelbild zurückspielen und wie das auch auf Produktebene zu immer mehr Gleichförmigkeit führt. Und das, obwohl Individualität eigentlich der zentrale Wunsch vieler Konsumentinnen und Konsumenten ist. Sie ordnet außerdem ein, wie sie zu Künstlicher Intelligenz und Large Language Models steht. Das Gespräch führt weiter zu der Frage, was Markenverantwortliche und Agenturen heute mitbringen müssen, um wirklich zu bestehen. Karmasin äußert sich auch zur Diskussion um Digital First und das Format-Diktat des Hochformats, zur Sehnsucht nach echten Begegnungen jenseits der sozialen Medien und zu der Frage, wie Marken Zielgruppen ansprechen können, ohne sie plakativ und eindimensional abzubilden. Die Folge liefert spannende Insights einer absoluten Koryphäe, die Werbung nicht als Dekoration versteht, sondern als Zeichensystem mit echter gesellschaftlicher Wirkung und dafür plädiert, dass Marken den Mut haben, tatsächlich etwas zu bedeuten, statt bloß aufzufallen.
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    38 mins
  • #7/8: Großzügigkeit statt Gleichförmigkeit
    Jun 10 2026
    Birgit Reitbauer prägt mit dem Steirereck, dem Pogusch und der Meierei seit Jahren die österreichische Spitzengastronomie. In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht sie mit Helmut Stekl darüber, warum Fine Dining mehr sein kann als Perfektion auf dem Teller: ein Gegenentwurf zur Sea of Sameness, ein Raum für echte Begegnung und ein Ort, an dem Gäste bewusst aus ihrer Bubble geholt werden. Im Gespräch wird schnell klar, dass für Reitbauer Gastfreundschaft nicht bei Service endet. Sie erzählt, warum der wichtigste Marketingkanal der Mundpropaganda der Gäste ist, weshalb direkte Kritik vor Ort für ein Haus wertvoller ist als anonyme Online-Reviews und wie sehr ehrliches Feedback dabei hilft, besser zu werden. Lob freut sie, sagt sie, aber Kritik bringt einen wirklich weiter. Ein großes Thema ist Großzügigkeit. Der berühmte Brotwagen, die vielen Käsesorten, der Schnapswagen, die kleinen Gesten am Tisch: Für Reitbauer ist das keine bloße Inszenierung, sondern Ausdruck einer Haltung. Das Haus soll nicht nur satt machen, sondern dem Gast die Vielfalt Österreichs zeigen und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, persönlich gesehen zu werden. Besonders spannend wird es, wenn es um Teamführung geht. Reitbauer beschreibt, wie sie und Heinz Reitbauer Menschen neben sich groß werden lassen, ihnen Verantwortung geben und eine Kultur schaffen, in der Spontanität ausdrücklich erwünscht ist. Das Ergebnis sind Gastgeberinnen und Gastgeber, die nicht nur Abläufe abwickeln, sondern Stimmungen lesen, Gespräche führen und auch mal einen Schnitzel-wie-gewünscht-Moment möglich machen. Das Gespräch kreist außerdem um Regionalität, Produktkultur und die Frage, welche Trends wirklich Sinn ergeben. Vom Gemüse über Fisch und Fleisch bis zur Orangerie in Schönbrunn zeigt Reitbauer, wie aus Neugier, Offenheit und klarer Haltung ein Haus entsteht, das sich ständig weiterentwickelt, ohne sich selbst zu verlieren. Gerade bei Veganismus oder Molekularküche wird deutlich: Nicht jeder Trend passt zu jedem Haus – entscheidend ist, ob man ihn wirklich leben kann. Am Ende bleibt das Bild eines Hauses, in dem Service, Küche, Architektur und Stimmung zusammenspielen müssen. Reitbauer macht klar, dass Spitzengastronomie eine Sache von Präzision ist: Wasser einschenken, Rechnungen legen, ein Erfrischungstuch servieren, Teller gleich anrichten – all das sind keine Nebensächlichkeiten, sondern Millimeterarbeit. Wer diese Folge hört, bekommt nicht nur einen Blick hinter die Kulissen eines der bekanntesten Restaurants Österreichs, sondern auch eine klare Haltung zu Gastlichkeit, Qualität und Charakter. Es geht um das echte Less of the Same: weniger Gleichförmigkeit, mehr Persönlichkeit, mehr Geschmack, mehr Mut zur eigenen Linie.
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    44 mins
  • #6/8: Speed, Skill und Systembruch
    May 15 2026
    Kuru ist Gamer, Streamer, Speedrunner – und einer der präzisesten Spieler seiner Szene. In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht Helmut Stekl mit ihm über Rekorde, Reichweite und die Frage, wie aus einer Leidenschaft ein Beruf wird. Kuru hat sich früh auf Rennspiele und Speedrunning spezialisiert und sich damit eine Community aufgebaut, die ihn seit Jahren begleitet. Im Gespräch wird schnell klar: Für Kuru geht es nicht nur um Gaming, sondern um Kontrolle, Timing, Ausdauer und die Freude daran, Dinge anders zu machen als alle anderen. Er erzählt, warum er den Begriff Influencer lange abgelehnt hat, wie viel Arbeit hinter einem Livestream steckt und weshalb seine stärksten Inhalte oft aus genau den Momenten entstehen, in denen es nicht um Masse, sondern um Präzision geht. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig Community für sein Format ist – denn Live-Chat, Feedback und direkte Interaktion gehören bei ihm untrennbar zur Arbeit dazu. Gleichzeitig spricht Kuru offen über die Realität hinter Reichweite und Erfolg: über Druck, über Rückschläge, über misslungene Videos und darüber, warum nicht jede gute Idee automatisch auch ein gutes Video ergibt. Besonders spannend ist seine Haltung zu neuen Themen wie KI und Content-Flut. Für ihn ist klar: Je mehr automatisierter Einheitscontent den Markt überschwemmt, desto wichtiger werden Persönlichkeit, Nische und echte Relevanz. „Less of the Same" zeigt in dieser Episode sehr konkret, wie man aus einer klaren Spezialisierung ein eigenständiges Profil entwickelt – und warum es manchmal gerade in der Nische möglich ist, groß zu werden. Eine Folge über Gaming-Kultur, digitale Identität, Markenlogik und die Kunst, im Internet etwas Eigenes zu bleiben.
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    36 mins
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