Politik Infothek cover art

Politik Infothek

Politik Infothek

By: Politik Infothek
Listen for free

About this listen

Politik Infothek ist ein kompakter Orientierungspodcast für Politik in Deutschland, Europa und der Welt. Ziel ist es, Politik für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen und verständlich zu erklären: Mechanismen, Begriffe, Zusammenhänge und aktuelle Entwicklungen – ohne unnötiges Fachchinesisch, ohne Alarmismus, ohne Lagerdenken. Ob Regierung, Opposition, Parteien, Institutionen, Konflikte, Wirtschaft oder Medien: Im Mittelpunkt stehen Interessen, Machtlogiken und die Frage, was politische Entscheidungen praktisch bedeuten. Gleichzeitig wird erklärt, wie politische Prozesse funktionieren und warum bestimmte Debatten immer wieder ähnlich verlaufen. Neue Folgen liefern Kurzporträts, „Kurz erklärt“-Episoden und Einordnungen zu News und polarisierenden Themen – klar strukturiert, faktenorientiert und mit dem Anspruch, mehr Verständnis und Orientierung zu schaffen als Empörung. Social Sciences
Episodes
  • Markus Söder: Machtinstinkt, Populismus und der Kurs der CSU
    Jan 26 2026
    Markus Söder ist mehr als eine Person – er ist das Symbol für die moderne CSU als Machtmaschine: maximal präsent, hochgradig strategisch, und in der Lage, bundespolitische Debatten zu setzen, noch bevor Berlin überhaupt reagiert. Als Bayerischer Ministerpräsident seit März zweitausendachtzehn und CSU-Vorsitzender seit Januar zweitausendneunzehn verbindet er Regierungsamt und Parteimacht – eine Kombination, die ihn weit über Bayern hinaus zu einem Taktgeber der Union macht. Dieses Kurzporträt ordnet Söders Aufstieg (vom Nürnberger Juristen mit BR-Redaktionserfahrung bis an die Spitze von Bayern und CSU), seine Machtbasis im Freistaat, seine Rolle als innerunionale Führungsfigur sowie seine Kommunikationsstrategie als politisches Werkzeug ein – inklusive der Markenlogik rund um Social Media und „#söderisst“. Am Ende steht der jüngste Einschnitt: Im Januar zweitausendsechsundzwanzig stößt Söder eine bundesweite Debatte über die Zusammenlegung von Bundesländern an und provoziert damit massiven Widerspruch – obwohl Umfragen zeigen, dass eine klare Mehrheit dagegen ist. Inhalt des Videos: – Herkunft & frühe Jahre: Nürnberg, Jura in Erlangen, Volontariat und Redaktion beim Bayerischen Rundfunk – Aufstieg in der CSU: Parteiapparat, Schlüsselämter, Generalsekretär – der Weg in die Machtzentren – Bayern als Machtbasis: Ministerpräsident seit März zweitausendachtzehn, Koalition und Regierungsführung im Freistaat – CSU-Chef & Union-Strategie: Parteiführung seit Januar zweitausendneunzehn, innerparteiliche Autorität – zuletzt Wiederwahl mit Dämpfer im Dezember zweitausendfünfundzwanzig – Söders Kommunikation: Social Media als Reichweitenmaschine, „#söderisst“, Dauerpräsenz und Agenda-Setting – Politikstil & Linie: Ordnung, Standortpolitik, starke Symbolsprache – plus der Vorwurf „Show statt Substanz“ – Aktuelles Beispiel Agenda-Setting: „Weniger Bundesländer“ – Debatte über Länderfusionen, Widerstand und Umfrage-Lage – Stärken & Risiken: Timing, Markenführung, bundesweite Wirkung – versus Polarisierung, Erwartungsdruck und Glaubwürdigkeitsdebatten [1]: https://www.bayern.de/staatsregierung/ministerpraesident/minister-president/?utm_source=chatgpt.com "Minister-President – Bayerisches Landesportal" [2]: https://www.welt.de/politik/deutschland/article696ec1525cd81b9e260768f8/bundeslaender-zwei-drittel-der-buerger-gegen-fusionen-auch-in-bayern.html?utm_source=chatgpt.com "Zwei Drittel der Bürger gegen Länderfusionen - auch in Bayern" [3]: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/markus-soeder-wiederwahl-csu-chef-parteitag-muenchen-bayern-100.html?utm_source=chatgpt.com "Markus Söder als CSU-Chef wiedergewählt - mit 83,6 ..." [4]: https://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/soederisst-markus-soeder-erklaert-warum-er-essens-fotos-postet-5915899?utm_source=chatgpt.com "Markus Söder erklärt, warum er Essens-Fotos postet"
    Show More Show Less
    8 mins
  • Zweite Trump Amtszeit: Bilanz der ersten 12 Monate | Deep Dive
    Jan 22 2026
    Donald Trump ist mehr als eine Person – er ist das Symbol für eine politische Methode, die nationale Interessen radikal priorisiert, Institutionen unter maximalen Druck setzt und Außenpolitik als Verhandlung über Hebel versteht. Seine zweite Amtszeit steht damit nicht nur für „mehr Trump“, sondern für die Frage, wann entschlossene Regierungsführung in eine dauerhafte Systemverschiebung kippt. Dieses Kurzporträt ordnet Trumps erstes Jahr in der zweiten Präsidentschaft ein: den Start im Eiltempo über Executive Orders, den harten Kurs in der Migrationspolitik, den großen wirtschaftspolitischen Umbau durch das „One Big Beautiful Bill“-Gesetzespaket, die Rückkehr von Zöllen als außenpolitisches Druckmittel – und die Folgen für Klima, Energie, Ukraine und das Verhältnis zu Europa. Am Ende steht der jüngste Einschnitt: Im Januar zweitausendsechsundzwanzig setzt Trump in Davos auf einen „nahen Deal“ im Ukraine-Krieg und entschärft zugleich einen transatlantischen Konflikt, der durch die Grönland-Zollpolitik an den Rand einer historischen Vertrauenskrise geraten war. Inhalt des Podcasts: – Rückkehr ins Weiße Haus: zweite Amtszeit, Mandat, Erwartungsdruck und „Turbo-Start“ – Regieren im Eiltempo: Executive Orders als Machtinstrument, Tempo gegen Parlament und Gerichte – Migration als Kernprojekt: Vollzug, Abschreckung, gesellschaftliche Polarisierung und rechtliche Konflikte – Wirtschaftlicher Umbau: das „One Big Beautiful Bill“-Paket, Steuern, Prioritätenwechsel, Streit um Sozialpolitik – Handel und Zölle: Außenpolitik über wirtschaftlichen Druck, besonders gegenüber Partnern und Europa – Grönland-Episode: Eskalation mit Verbündeten, Zollandrohungen und diplomatische Schadenslinie für Deutschland – Energie und Klima: „Unleashing American Energy“, Deregulierung, fossile Schwerpunktsetzung, Kostenrealität – Ukraine und NATO: transaktionale Sicherheitslogik, Druck zur Verhandlung, europäische Risiko-Perspektive – USA–Europa im Stresstest: Verlässlichkeit, strategische Autonomie, neue Sicherheits- und Wirtschaftsplanung – Januar zweitausendsechsundzwanzig: Davos-Signale, mögliche Deals, offene Risiken und das Szenario für Jahr zwei
    Show More Show Less
    21 mins
  • Reichelt vs. Lanz: Das geheime Telefonat | Deep Dive
    Jan 18 2026
    Julian Reichelt gegen Markus Lanz ist mehr als ein persönlicher Schlagabtausch – es ist ein Musterfall dafür, wie aus einem zugespitzten TV-Moment erst ein virales Empörungsnarrativ entsteht und daraus dann ein medialer Stellvertreterkrieg um Glaubwürdigkeit, Kontext und Deutungshoheit wird. Im Kern steht die Frage: Was ist belegte Tatsache – und was ist nur eine Behauptung, die sich gut verkauft? Diese Deep-Dive-Folge ordnet die Eskalation chronologisch ein: vom verkürzten Clip aus der Lanz-Sendung am siebten Januar zweitausendsechsundzwanzig, der den Eindruck erzeugte, Daniel Günther wolle NIUS verbieten, bis zur Live-Korrektur am vierzehnten Januar, als Lanz den Vorwurf sinngemäß als „Fake News“ beziehungsweise „Quatsch“ zurückwies. Danach folgt die zweite Eskalationsstufe: Reichelt behauptet ein Telefonat mit Lanz am achten Januar zweitausendsechsundzwanzig um neunzehn Uhr einundzwanzig, mit einer Dauer von etwa einunddreißig Minuten – und stellt den Inhalt so dar, als habe Lanz privat etwas völlig anderes gesagt als öffentlich. Genau hier wird es brisant, weil der Anruf als Kontakt möglicherweise nachweisbar ist, der Inhalt aber ohne unabhängige Belege in einer Grauzone bleibt. **Inhalt des Videos:** – Ausgangspunkt: der virale Clip und warum Kontext die Aussage vollständig verändert – Siebter Januar zweitausendsechsundzwanzig: Günther, NIUS, Lanz’ Zuspitzung und das berühmte „Ja“ – Der fehlende Satz danach: Social Media, Jugendschutz und die Altersgrenze bis sechzehn als entscheidende Einordnung – Vierzehnter Januar zweitausendsechsundzwanzig: Beatrix von Storch wiederholt den Vorwurf – Lanz widerspricht live und nennt es sinngemäß Fake News – Zweite Eskalationsstufe: Reichelts Vorwurf gegen Lanz persönlich statt gegen Günther – Das behauptete Telefonat: Zeitpunkt, Dauer, Screenshot – was das belegt und was nicht – Kernproblem: Anruf als möglicher Kontaktbeleg versus Gesprächsinhalt als nicht verifizierte Behauptung – Das Kommunikationsdilemma: Warum Schweigen verdächtig wirkt und Antworten den Konflikt vergrößern – Medienethik und Mechanik: private Zitate als Machttechnik und der Effekt auf Vertrauen – Fazit: Was man sicher sagen kann, was offen bleibt – und welche Belege nötig wären, um die Lage neu zu bewerten
    Show More Show Less
    19 mins
No reviews yet