Episodes

  • Anleihen: Vom risikofreien Zins zum verzinsten Risiko (Episode 48)
    Jun 26 2026
    Lange galten Staatsanleihen als der Inbegriff der Sicherheit. Deutsche Bundesanleihen und US-Treasuries waren über Jahrzehnte der Maßstab für den sogenannten risikofreien Zins und bildeten das stabile Fundament vieler Anlegerportfolios. Doch die Welt hat sich verändert. Nach Jahren der Null- und Negativzinsen rentieren Staatsanleihen heute wieder deutlich höher. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht – schließlich erhalten Anleger wieder attraktive laufende Erträge. Doch genau diese höheren Renditen werfen neue Fragen auf. Warum verlangen Investoren heute höhere Zinsen? Welche Rolle spielen die weltweit steigenden Staatsschulden, hartnäckige Inflation, geopolitische Spannungen und wachsende Haushaltsdefizite? Ist der klassische Sicherheitsanker Staatsanleihe noch so verlässlich wie früher? Und was bedeutet das für das bewährte 60/40-Portfolio aus Aktien und Anleihen? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ sprechen Benjamin Summa und Alexander Köhne über den grundlegenden Wandel an den Anleihemärkten. Sie erklären, warum Anleiherenditen heute weit mehr sind als bloße Zinssätze, welche Risiken Anleger künftig stärker berücksichtigen sollten und weshalb Kaufkrafterhalt zunehmend wichtiger wird als die nominale Verzinsung. Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Gold in einem Umfeld wachsender Staatsverschuldung, steigender Kapitalmarktzinsen und geopolitischer Unsicherheiten künftig spielen kann – nicht als Ersatz für Anleihen, sondern als eigenständiger Baustein einer langfristig robusten Vermögensstrategie. Eine Folge über Vertrauen, Kapitalmärkte und die Frage, ob aus dem risikofreifen Zins inzwischen ein verzinstes Risiko geworden ist.
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    29 mins
  • Edelmetallstudien: Was die Deutschen über Gold denken (Episode 47)
    Jun 5 2026
    Gold genießt in Deutschland einen außergewöhnlich hohen Vertrauensvorschuss. Das zeigt die aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von pro aurum, die mittlerweile zum 16. Mal durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind bemerkenswert: 30 Prozent der Befragten trauen Gold auf Sicht von mindestens drei Jahren die höchsten Renditen zu – mehr als Aktien oder Fonds. Gleichzeitig halten 80 Prozent Gold für eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Geldanlagen, 77 Prozent sehen darin eine sichere Anlageform. Doch warum wächst die Wertschätzung für Gold seit Jahren kontinuierlich? Und weshalb besitzen trotz der hohen Zustimmung bislang nur rund 21 Prozent der Deutschen Gold oder Silber zu Anlagezwecken? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ sprechen Benjamin Summa und Alexander Köhne über die wichtigsten Erkenntnisse der neuen Forsa-Studie und werfen zugleich einen Blick auf den In Gold We Trust Report 2026, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die weltweit beachtete Studie analysiert langfristige Entwicklungen rund um Inflation, Staatsverschuldung, geopolitische Spannungen, Zentralbankkäufe und die Zukunft des internationalen Währungssystems. Außerdem geht es um die sogenannte Remonetarisierung des Goldes, die wachsende Bedeutung von Goldreserven bei Zentralbanken und die Frage, warum Gold trotz neuer Rekordstände nach Ansicht vieler Analysten noch immer keine klassische Euphoriephase erreicht hat. Eine Folge über Anlegerverhalten, langfristige Vermögensplanung und die Rolle von Gold in einer sich wandelnden Weltordnung.
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    19 mins
  • Sollte man jetzt Goldreserven versilbern? (Episode 46)
    May 22 2026
    Deutschlands Goldreserven sind mittlerweile rund 440 Milliarden Euro wert. Vor diesem Hintergrund wird immer wieder die Frage gestellt: Sollte Deutschland einen Teil seines Goldes verkaufen, um Investitionen zu finanzieren oder Haushaltsprobleme zu lösen? Genau darüber sprechen Benjamin Summa und Alexander Köhne in dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“. Auslöser der Debatte sind Vorschläge einzelner Ökonomen, wonach ein Teilverkauf der deutschen Goldreserven Milliardenbeträge freisetzen könnte – ohne neue Schulden und ohne zusätzliche Belastungen für die Bürger. Doch ist Gold tatsächlich nur ein Vermögenswert, den man bei hohen Kursen zu Geld machen sollte? Die beiden beleuchten die besondere Rolle von Gold innerhalb der Bilanz einer Zentralbank. Warum halten Staaten überhaupt noch Tausende Tonnen Gold? Weshalb gilt Gold bis heute als strategische Reserve ohne Gegenparteirisiko? Und warum kaufen zahlreiche Zentralbanken – von China über Indien bis Polen – seit Jahren große Mengen Gold hinzu? Außerdem geht es um die historische Entwicklung der deutschen Goldreserven, ihre Lagerung in Frankfurt, New York und London sowie um bekannte Beispiele aus der Vergangenheit. Dabei wird deutlich, weshalb Goldverkäufe von Zentralbanken oft weitreichendere Folgen haben können als eine kurzfristige Verbesserung staatlicher Finanzen. Die Diskussion führt direkt zu einer grundlegenden Frage: Ist Gold vor allem ein Vermögenswert, dessen Gewinne man realisieren sollte – oder ein Vertrauensanker für Zeiten, in denen Finanzmärkte, Währungen oder Staatsfinanzen unter Druck geraten? Eine spannende Folge über die Bedeutung von Gold für Staaten, Zentralbanken und Anleger – und über die Frage, ob Deutschlands Goldreserven tatsächlich „versilbert“ werden sollten oder gerade jetzt wichtiger sind denn je.
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    21 mins
  • Warum der Goldpreis plötzlich stärker schwankt (Episode 45)
    May 8 2026
    Die vergangenen Wochen haben viele Anleger überrascht: Nach Jahren nahezu stetig steigender Goldpreise sorgen plötzlich deutlich stärkere Schwankungen für Verunsicherung. Warum bewegt sich der Goldpreis derzeit so dynamisch? Welche Rolle spielen geopolitische Krisen, Zinserwartungen, Ölpreis und Anleiherenditen? Und weshalb wird Gold selbst in unsicheren Marktphasen kurzfristig manchmal verkauft? In dieser Folge des pro aurum Podcasts „Glänzende Perspektiven“ ordnen Benjamin Summa und Alexander Köhne die aktuelle Lage an den Edelmetallmärkten ein und erklären, warum Volatilität nicht zwangsläufig ein Zeichen von Schwäche sein muss – sondern Ausdruck eines größeren und liquideren Marktes sein kann. Darüber hinaus geht es um eine Frage, die viele Anleger beschäftigt: Warum gehören Gold und andere Edelmetalle überhaupt ins Portfolio? Die beiden sprechen über Stabilität, Diversifikation, Kaufkrafterhalt und die besondere Rolle physischer Sachwerte in unsicheren Zeiten. Dabei wird auch deutlich, warum Gold für viele Investoren weniger ein klassischer Renditetreiber als vielmehr ein langfristiger Absicherungsbaustein ist. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist der Goldsparplan von pro aurum. Wie funktioniert ein Edelmetallsparplan eigentlich? Welche Vorteile bietet der Cost-Average-Effekt? Und warum kann regelmäßiges Investieren helfen, emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden? Außerdem geht es um die Frage, welcher Edelmetallanteil im Portfolio sinnvoll sein kann – und warum viele Anleger zwar großes Vertrauen in Gold haben, dieses Vertrauen aber oft noch nicht konsequent in ihrer Vermögensstruktur umsetzen. Eine kompakte Folge über Marktpsychologie, langfristigen Vermögensschutz und die Bedeutung von Edelmetallen in bewegten Zeiten.
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    15 mins
  • Achterbahnfahrt bei Gold & Silber: Wie Zinsen und US-Dollar den Markt bewegen (Episode 44)
    Apr 21 2026
    Gold als Krisenmetall – und trotzdem unter Druck? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ analysieren Benjamin Summa und Alexander Köhne die Hintergründe der jüngsten Kursschwankungen bei Gold und Silber. Auslöser war die Eskalation im Iran-Konflikt, die zunächst steigende Ölpreise und höhere Inflationserwartungen nach sich zog. In der Folge zogen auch die Anleiherenditen und der US-Dollar an – ein Umfeld, das Gold belastet hat. Damit zeigt sich einmal mehr: Nicht die Krise selbst ist entscheidend, sondern ihre makroökonomischen Folgen. Gleichzeitig kam es nach der starken Rally der vergangenen Monate zu Gewinnmitnahmen, Positionsabbau und spürbaren Abflüssen aus Gold-ETFs. In solchen Marktphasen dominiert Liquidität – Kapital wird umgeschichtet, Risiken reduziert. Inzwischen hat sich das Bild teilweise gedreht: Hoffnungen auf eine Entspannung der geopolitischen Lage, ein nachlassender Zinsdruck und ein schwächerer US-Dollar haben den Goldpreis zuletzt wieder gestützt. Die Episode zeigt, warum kurzfristige Marktbewegungen aktuell stark von Erwartungen geprägt sind – und weshalb sich diese schnell ändern können. Zudem wird der Blick auf Silber gerichtet, das durch seine industrielle Nachfrage noch volatiler reagiert. Fazit: Kurzfristig bestimmen Zinsen, Liquidität und Marktmechanik das Geschehen. Langfristig bleiben die strukturellen Treiber für Edelmetalle intakt.
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    11 mins
  • Edelmetalle in modernen Technologien (Episode 43)
    Apr 9 2026
    Edelmetalle werden oft mit Schmuck oder klassischer Vermögenssicherung verbunden. Doch ihre Bedeutung reicht heute weit darüber hinaus: Gold, Silber, Platin und Palladium sind zentrale Bausteine moderner Technologien – und damit unverzichtbar für die digitale und energetische Transformation. In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ sprechen Benjamin Summa und Alexander Köhne über die wachsende industrielle Nachfrage nach Edelmetallen. Ob in Mikroprozessoren, Rechenzentren, Photovoltaikanlagen oder Wasserstofftechnologien – überall spielen ihre einzigartigen physikalischen Eigenschaften eine entscheidende Rolle. Hohe Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Zuverlässigkeit machen sie in vielen Anwendungen alternativlos. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Silber in der Solarindustrie oder bei Gold in sensiblen elektronischen Komponenten. Gleichzeitig gewinnen Platin und Palladium durch neue Einsatzfelder wie die Wasserstoffwirtschaft zusätzlich an Bedeutung. Für Anleger eröffnet sich damit eine neue Perspektive: Edelmetalle sind nicht nur Wertspeicher, sondern zunehmend strategische Rohstoffe mit strukturell wachsender Nachfrage. In Kombination mit einem begrenzten Angebot entsteht ein Spannungsfeld, das langfristig für Stabilität und Potenzial sorgen kann. Eine Folge über Technologie, Rohstoffe und die Frage, warum Edelmetalle heute mehr denn je im Zentrum globaler Entwicklungen stehen.
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    11 mins
  • Edelmetalldarlehen: Liquidität schaffen, ohne Gold zu verkaufen (Episode 42)
    Mar 26 2026
    Gold und Silber gelten für viele Anleger als stabiler Anker im Portfolio – als Schutz vor Inflation, Krisen und Kaufkraftverlust. Doch was tun, wenn kurzfristig Liquidität benötigt wird? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ sprechen wir über das Edelmetalldarlehen – eine äußerst interessante Möglichkeit, physische Edelmetalle als Sicherheit zu nutzen. Statt Gold oder Silber zu verkaufen, können Anleger ihre Bestände beleihen und erhalten so Zugang zu Liquidität. Gemeinsam mit Tobias Wendt, Bereichsleiter Firmenkunden und Baufinanzierung bei der Volksbank Löbau-Zittau eG, beleuchten wir die Funktionsweise dieses Modells. Wir klären, für wen ein Edelmetalldarlehen geeignet ist, wie der Antragsprozess abläuft und welche Darlehenssummen typischerweise möglich sind. Außerdem gehen wir auf die Bewertung der hinterlegten Edelmetalle ein und diskutieren, welche Rolle Kursschwankungen spielen. Ein weiterer Schwerpunkt: die Abgrenzung zu klassischen Konsumentenkrediten und die Frage, warum die Beleihung von Edelmetallen in vielen Fällen die strategisch sinnvollere Entscheidung sein kann. Eine Folge für alle, die ihre Edelmetalle nicht nur als Wertanlage verstehen, sondern auch als flexible Reserve in ihrer Vermögensstruktur nutzen möchten.
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    22 mins
  • Manuel Koch über Märkte, Gold und Finanzwissen (Episode 41)
    Mar 13 2026
    In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“, dem Podcast von pro aurum, ist der Finanzjournalist Manuel Koch zu Gast. Der Gründer und Chefredakteur von „Inside Wirtschaft“ analysiert seit vielen Jahren das Börsengeschehen und berichtet regelmäßig aus den wichtigsten Finanzzentren – von Frankfurt bis zur Wall Street in New York. Gemeinsam mit Benjamin Summa, Leiter der Unternehmenskommunikation bei pro aurum, und Alexander Köhne, Vertriebsleiter von pro aurum, spricht er über die wachsende Bedeutung von Finanzbildung. Denn Anleger sehen sich heute mit einer enormen Informationsflut konfrontiert – von Social Media über Börsenkanäle bis hin zu täglichen Marktkommentaren. Wie erkennt man seriöse Analysen? Woran lässt sich unterscheiden, ob es sich um fundierte Einordnung oder eher um kurzfristige Dramatisierung handelt? Und welche Rolle spielen Medien dabei, komplexe wirtschaftliche Entwicklungen verständlich zu erklären? Im Gespräch geht es außerdem um den Aufbau eines langfristig stabilen Depots und die Bedeutung von Sachwerten wie Aktien und Gold. Eine Folge über Orientierung, Marktverständnis und die Bedeutung von Finanzwissen in bewegten Zeiten.
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    27 mins