• Folge 32 | Die Wehrpflicht: Der Preis der Freiheit? | Gast: Dr. Peter Tauber
    Jun 18 2026
    Braucht Deutschland die Wehrpflicht zurück? Und wenn ja: Wofür eigentlich? In dieser Folge des Podcasts Friedensreiter spricht Marcel Speker-Underbrink mit dem ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, früheren CDU-Generalsekretär und Reserveoffizier Dr. Peter Tauber über die sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands in einer zunehmend unsicheren Welt. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen als Wehrpflichtiger erläutert Tauber, warum er die Wiedereinführung der Wehrpflicht für notwendig hält, weshalb die aktuelle Debatte oft an den entscheidenden Fragen vorbeigeht und warum er die bisherigen Planungen der Bundesregierung zur personellen Stärke von Bundeswehr und Reserve scharf kritisiert. Im Gespräch geht es außerdem um die Frage, ob Wehrdienst heute neu gedacht werden muss: als Teil eines umfassenderen Gesellschaftsdienstes, der auch Katastrophenschutz, Pflege, Hilfsorganisationen und zivile Resilienz umfasst. Welche Verantwortung tragen Bürgerinnen und Bürger in Krisenzeiten? Wie widerstandsfähig ist Deutschland tatsächlich? Und warum traut die Politik den Menschen oft weniger zu, als diese bereit wären zu leisten? Ein Gespräch über Freiheit und Verantwortung, Krieg und Frieden, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, was eine demokratische Gesellschaft tun muss, um ihre Freiheit auch künftig verteidigen zu können. Themen dieser Folge: - Wiedereinführung der Wehrpflicht - Sicherheitslage in Europa - Bundeswehr und Reserve - Gesellschaftsdienst und Resilienz - Zivil- und Katastrophenschutz - Staatsbürger in Uniform - Verantwortung in der Demokratie Gast: Dr. Peter Tauber Moderation: Marcel Speker-Underbrink #Friedensreiter #PeterTauber #Wehrpflicht #Bundeswehr #Sicherheitspolitik #Resilienz #Verteidigung #Gesellschaftsdienst #Demokratie #Podcast
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    45 mins
  • Folge 31 | Zu faul für Wohlstand und Zusammenhalt? | Gast: Dr. Oliver Stettes
    May 21 2026
    Wie viel Arbeit braucht eine Gesellschaft, um Wohlstand, Solidarität und Zusammenhalt zu sichern? In dieser Ausgabe von „Friedensreiter“ diskutieren Marcel Speker-Underbrink, Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld und der Arbeitsmarktexperte Dr. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft über die emotional geführte Debatte, ob „die Deutschen zu wenig arbeiten“. Dabei geht es um weit mehr als Arbeitsstunden: um demografischen Wandel, soziale Sicherungssysteme, Eigenverantwortung, Generationengerechtigkeit und die Frage, was eine Gesellschaft zusammenhält, wenn Wohlstand und Erwartungen unter Druck geraten. Eine kontroverse, tiefgehende Diskussion zwischen Wirtschaft, Politik und gesellschaftlicher Verantwortung.
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    49 mins
  • Folge 30 | Zur Friedlosigkeit verdammt? | Gast: Prof. Dr. Eckart Conze
    Apr 27 2026
    🎙️ Neu bei Friedensreiter: Frieden ist kein Moment, sondern ein Prozess Was bedeutet Frieden – heute, in einer Zeit wachsender Unsicherheit? Der Historiker Eckart Conze bringt es auf den Punkt: Frieden ist kein stabiler Zustand, sondern das Ergebnis kontinuierlicher politischer Arbeit. In der neuen Folge des Podcasts Friedensreiter spricht Conze über eine Welt, die er als „friedlos“ beschreibt – und darüber, warum wir Frieden neu denken müssen. Ausgangspunkt ist der Westfälische Frieden von 1648: ein mühsam ausgehandelter Prozess, der zeigt, dass Frieden nicht mit einer Unterschrift beginnt, sondern mit Diplomatie, Geduld und der Fähigkeit, Konflikte auszuhalten. Von dort schlägt Conze den Bogen in die Gegenwart: 🌍 eine multipolare Weltordnung ⚖️ Spannungen zwischen Diplomatie und militärischer Sicherheit 🇪🇺 Europas Rolle als eigenständiger Friedensakteur Seine zentrale Botschaft: Frieden entsteht nur, wenn wir ihn aktiv gestalten – zwischen Naivität und Abschreckung, zwischen Hoffnung und Realität. 📚 Sein neues Buch *„Friedlos“* erscheint am 30. April. 🎧 Jetzt reinhören in die aktuelle Folge von Friedensreiter – überall, wo es Podcasts gibt. #Frieden #Politik #Geschichte #Podcast #Friedensreiter
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    57 mins
  • Folge 29 | Sudan - Der ignorierte Krieg | Gast: Ralf E. Krüger
    Apr 15 2026
    Sudan – Der ignorierte Krieg und die Hoffnung der Menschen Der Sudan gilt laut den Vereinten Nationen als Schauplatz einer der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit – und steht dennoch kaum im Fokus der Weltöffentlichkeit. In dieser Folge von *Friedensreiter* sprechen wir über einen Konflikt, der oft übersehen wird, obwohl er Millionen Menschen betrifft. Zu Gast ist der Journalist und ehemalige Leiter des dpa-Afrikabüros Ralf Krüger, der gerade erst aus dem Sudan zurückgekehrt ist. Er berichtet eindrücklich von seinen Erfahrungen vor Ort: von der zerstörten Hauptstadt Khartum, die an Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert, von gezielten Angriffen auf Infrastruktur und Zivilbevölkerung – und von einem komplexen Krieg, in dem zahlreiche internationale Akteure und Interessen verwoben sind. Gemeinsam beleuchten wir die Hintergründe des Konflikts, seine historischen Wurzeln und die geopolitischen Dimensionen. Warum wird dieser Krieg im Westen so wenig beachtet? Welche Rolle spielen Ressourcen, Machtinteressen und externe Einflussnahme? Und was bedeutet das alles für die Menschen im Land? Trotz aller Zerstörung bleibt auch Raum für Hoffnung: Krüger schildert die beeindruckende Resilienz der sudanesischen Bevölkerung und ihren Willen zum Neuanfang. Was können wir von dieser Haltung lernen – und welche Perspektiven gibt es für Frieden und Wiederaufbau? Eine Folge über einen „ignorierten Krieg“, über globale Verantwortung – und über die Kraft der Menschen, selbst im Chaos Zukunft zu gestalten.
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    40 mins
  • Folge 28 | Das Heilige Land zwischen Karfreitag und Hoffnung | Gast: Abt Nikodemus Schnabel
    Mar 30 2026
    Wie lebt man im Krieg – mitten in Jerusalem, zwischen Raketen, Angst und religiöser Bedeutung? In dieser besonderen Karwochen-Folge des Podcasts Friedensreiter sprechen Marcel Speker-Underbrink und Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld mit dem Benediktinerabt Nikodemus Schnabel aus Jerusalem. Er schildert eindrücklich den Alltag im Krieg, die Verwundung beider Seiten – und warum er dennoch bleibt. Warum Klöster zu Orten der Hoffnung werden. Warum gerade die Schwächsten den höchsten Preis zahlen. Und warum er sagt: „Ich bin nicht pro Israel oder pro Palästina – ich bin pro Mensch.“ Eine Folge über Leid, Würde und die Frage, ob Hoffnung mehr ist als Naivität. Themen der Folge: • Alltag im Krieg in Jerusalem • Karfreitag als Realität im Heiligen Land • Vulnerable Gruppen im Konflikt • Religion zwischen Missbrauch und Versöhnung • Hoffnung als Haltung – nicht als Illusion
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    1 hr and 5 mins
  • Folge 27 | Verteidigung multinational denken | Gast: General a.D. Andreas Marlow
    Mar 19 2026
    Friedensreiter – Folge: Kriegstüchtigkeit, Verantwortung und die Zukunft der Verteidigung Was bedeutet „kriegstüchtig“ wirklich – und was folgt daraus für Bundeswehr, Gesellschaft und Europa? In dieser Folge sprechen wir mit Generalleutnant a. D. Andreas Marlow, ehemaliger stellvertretender Inspekteur des Heeres, über die sicherheitspolitische Lage seit dem Ukrainekrieg und die Konsequenzen für Deutschland. Es geht um mehr als Ausrüstung und Budget: um Tempo, Haltung – und die Frage, ob wir als Gesellschaft bereit sind, unsere Freiheit zu verteidigen. 👉 Warum der Begriff „Kriegstüchtigkeit“ ein notwendiger Weckruf war 👉 Wie es tatsächlich um die Bundeswehr steht – jenseits der Schlagzeilen 👉 Welche Lehren der Ukrainekrieg für moderne Kriegsführung zieht 👉 Warum „Geld allein nicht abschreckt“ 👉 Weshalb Moral und innere Haltung entscheidend sind 👉 Ob die Wehrpflicht zurückkehren muss 👉 Und welche Rolle Deutschland künftig in Europa und der NATO spielen sollte Eine Folge über Realismus ohne Alarmismus – und über die zentrale Frage: Was ist uns unsere freiheitliche Ordnung wert? 🎧 Jetzt reinhören und mitdiskutieren.
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    48 mins
  • Folge 26 | Iran: Heiligt der Zweck die Mittel?
    Mar 4 2026
    Wenn die Macht das Recht ersetzt – Heiligt der Zweck die Mittel? Warum findet dieser Krieg um den Iran gerade jetzt statt? Und vor allem: Darf man ihn führen? In dieser Folge des Friedensreiters, dem Friedens-Lab von LWH und ithf, analysieren wir nicht die militärische Lage, sondern die entscheidende Frage dahinter: Ist diese Intervention völkerrechtlich legitim – oder erleben wir die Rückkehr einer Welt, in der Macht das Recht ersetzt?** Wir ordnen die wechselnden Begründungen aus Washington ein, prüfen die Kriterien des Präventivschlags und fragen: * Liegt eine „unmittelbar bevorstehende Bedrohung“ vor? * Sind die Motive tatsächlich uneigennützig? * Trägt die Rechtfertigung? Dabei geht es um mehr als den Einzelfall Iran. Es geht um eine Grundsatzfrage internationaler Ordnung: => Was passiert mit dem Völkerrecht, wenn wir beginnen, es situativ auszulegen – oder zu ignorieren, sobald das Ziel moralisch überzeugend erscheint? „Wenn wir das zum Kriterium machen, die Welt von Diktatoren zu befreien, dann können wir noch in ganz viele Länder dieser Welt militärisch intervenieren.“ Ist der mögliche Sturz eines repressiven Regimes den Preis wert, den eine Erosion des Völkerrechts nach sich zieht? Und in welcher Welt wachen wir auf, wenn militärische Intervention wieder zum normalen Instrument der Politik wird? Eine Folge über Macht, Moral, Realpolitik – und die gefährliche Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt.
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    25 mins
  • Folge 25 | Selbstbehauptung oder Gefolgschaft?
    Feb 17 2026
    Selbstbehauptung oder Gefolgschaft? Der neue transatlantische Ton War die Rede von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz ein Wendepunkt? Merz sprach von einem „tiefen Graben“ im transatlantischen Verhältnis, distanzierte sich klar von der MAGA-Ideologie und formulierte selbstbewusst den Anspruch europäischer Eigenständigkeit – Kooperation mit den USA ja, aber auf Augenhöhe. Nur einen Tag später setzte US-Außenminister Marco Rubio einen anderen Akzent: Europa solle sich dem politischen Kurs Washingtons anschließen. Partnerschaft – oder Gefolgschaft? In Folge #25 analysieren wir: Warum Merz’ Rede als „historisch“ eingeordnet werden kann Weshalb Rubios Angebot als paternalistisch gelesen werden kann Wo trotz allem gemeinsame Interessen liegen (Lieferketten, Reindustrialisierung, strategische Unabhängigkeit) Und ob der rhetorischen Selbstbehauptung nun konkrete politische Schritte folgen Die MSC 2026 zeigt: Das transatlantische Verhältnis ist in Bewegung. Die entscheidende Frage lautet: Wird Europa strategisch eigenständiger – oder bleibt es im Windschatten Washingtons?
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    38 mins