Fachlich. Menschlich. cover art

Fachlich. Menschlich.

Fachlich. Menschlich.

By: Jonas Warnecke
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Ich bin Jonas, Erzieher und seit März 2025 selbst Papa. Hier teile ich, was ich in der Kita sehe, was ich zuhause mit meinem Kind lerne, und wo Theorie und Alltag aufeinanderprallen — bedürfnisorientiert, ohne Perfektionismus. Neue Folgen Mo + Fr · 19:00 Uhr. Themen: Wutanfälle, Autonomiephase, Bindung & Grenzen, Schlaf, Gehirnentwicklung, Selbstmitgefühl für müde Eltern. Mehr auf Instagram: @fachlich.menschlichJonas Warnecke Parenting & Families Relationships
Episodes
  • Wie du Grenzen hältst, ohne zu schreien – auch dann, wenn in dir längst alles kocht.
    Jun 29 2026

    In der letzten Folge haben wir aufgeräumt mit dem, was Grenzen nicht sind. Aber jetzt kommt die ehrliche Frage – die, die im Alltag wirklich zählt: Wie halte ich eine Grenze, wenn mein Kind tobt? Wenn es mich anschaut und das Gegenteil tut? Wie bleibe ich ruhig, wenn in mir längst alles kocht?

    Denn das ist die eigentliche Kunst. Nicht, die Grenze zu kennen. Sondern sie zu halten – ohne zu schreien.

    In Teil 2 des Grenzen-Schwerpunkts bei Fachlich. Menschlich. geht es ganz konkret darum, wie das im Alltag wirklich geht.

    Du erfährst:

    → Warum Schreien fast nie eine bewusste Entscheidung ist – sondern dein eigenes Nervensystem im Alarm
    → Die wichtigste Erkenntnis: Eine ruhige Grenze beginnt nicht beim Kind, sondern bei dir
    → Wie ein einziger, langsamer Ausatemzug dein Nervensystem aus dem Alarm holt
    → Die Kraft der Pause – der winzige Moment zwischen Reiz und Reaktion, in dem deine ganze Macht liegt
    → Warum du wie eine ruhige Wand sein darfst – die nicht kämpft, sondern einfach hält
    → Warum wenige, klare Worte mehr wirken als lange Erklärungen
    → Den heilsamen Satz für dich selbst: „Mein Kind ist nicht das Problem. Mein Kind hat ein Problem."
    → Was zu tun ist, wenn du doch geschrien hast – und warum Reparatur wichtiger ist als Perfektion

    Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die dieses vertraute, schlechte Gefühl nach dem Brüllen kennen – und einen neuen Weg suchen, der nicht über Lautstärke führt.

    Deine Ruhe ist nicht nur dein Werkzeug. Sie ist das Geschenk, das deine Grenze überhaupt erst tragfähig macht.

    🎧 Das war Teil 2 unseres kleinen Grenzen-Schwerpunkts. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast: Folge 29 – „Was Grenzen NICHT bedeuten" legt das Fundament.

    📚 Die wissenschaftlichen Quellen zu Selbstregulation und Co-Regulation (Siegel & Bryson, Shanker) findest du am Ende der Beschreibung.

    🎧 Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.

    📲 Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Selbstregulation und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich

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    📚 Quellen:

    • Siegel, D.J. & Bryson, T.P. (2011): The Whole-Brain Child – Delacorte Press
    • Shanker, S. (2016): Self-Reg: How to Help Your Child (and You) Break the Stress Cycle – Penguin
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    13 mins
  • Was Grenzen NICHT bedeuten – und warum das Wort viele Eltern unnötig nervös macht.
    Jun 26 2026

    Allein das Wort. Grenze. Für viele Eltern klingt das hart. Streng. Vielleicht sogar ein bisschen kalt. Es erinnert an früher. An „Weil ich es sage." An Strafen.

    Und wenn du selbst liebevoll erziehen willst – nah, verständnisvoll, auf Augenhöhe – fühlt sich das Wort manchmal an wie ein Widerspruch. Als müsstest du dich entscheiden: Entweder lieb. Oder konsequent.

    Aber was, wenn das ein Missverständnis ist?

    Mit dieser Folge startet ein kleiner Schwerpunkt zum Thema Grenzen bei Fachlich. Menschlich. – und wir fangen damit an, gründlich aufzuräumen. Mit dem, was Grenzen nicht bedeuten.

    Du erfährst:

    → Warum Grenze und Strafe zwei völlig verschiedene Dinge sind – auch wenn wir sie oft vermischen
    → Warum Kinder Grenzen nicht trotz, sondern wegen der Sicherheit brauchen
    → Das Bild der Brücke mit Geländer – warum eine Welt ohne Grenzen für Kinder keine freie, sondern eine beängstigende Welt ist
    → Warum eine Grenze kein Liebesentzug ist – und wie „Halt mit Wärme" gleichzeitig geht
    → Warum eine gute Grenze kein Machtkampf ist (sondern wie eine Wand, die einfach steht)
    → Wie du echte Grenzen von deiner eigenen Bequemlichkeit unterscheidest
    → Warum weniger, klarere Grenzen mehr wirken als dreißig wackelige
    → Den Kerngedanken: das Gefühl erlauben, das Verhalten begrenzen

    Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die liebevoll erziehen wollen – und gleichzeitig spüren, dass „immer nachgiebig" sich auch nicht richtig anfühlt.

    Du musst dich nicht entscheiden zwischen lieb und konsequent. Die wahre Stärke liegt darin, beides zu sein. Gleichzeitig.

    🎧 Teil 2 dieses Grenzen-Schwerpunkts folgt direkt: Dort geht es darum, wie du diese Grenzen tatsächlich hältst – ruhig, ohne zu schreien, auch wenn es laut wird.

    📚 Die wissenschaftlichen Quellen zu den Erziehungsstilen nach Diana Baumrind findest du am Ende der Beschreibung.

    Klicke hier um tiefer einzusteigen.

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    📲 Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Grenzen und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich

    📚 Quellen:

    • Baumrind, D. (1966): Effects of Authoritative Parental Control on Child Behavior – Child Development
    • Baumrind, D. (1991): The Influence of Parenting Style on Adolescent Competence and Substance Use – Journal of Early Adolescence
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    13 mins
  • Warum Kinder Wutausbrüche brauchen – und was sie dabei eigentlich lernen.
    Jun 22 2026

    Wut ist für viele Eltern das schwierigste Gefühl überhaupt. Bei ihren Kindern. Und oft auch bei sich selbst. Wenn dein Kind schreit, tobt und mit den Füßen aufstampft, fühlt sich das an wie ein Problem, das du sofort lösen musst.

    Aber was, wenn die Wut selbst gar nicht das Problem ist? Was, wenn sie sogar ein wichtiger Teil der Entwicklung ist?

    In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. drehen wir die Perspektive: Weg von „Wie bringe ich die Wut zum Verschwinden?" – hin zu „Was lernt mein Kind eigentlich gerade?"

    Du erfährst:

    → Warum Wut keine Erziehungsfrage, sondern eine völlig normale, wichtige Emotion ist
    → Das Zwei-Etagen-Modell des Gehirns nach Dan Siegel: warum das Obergeschoss bei Kindern noch Baustelle ist
    → Warum jeder Wutausbruch, bei dem du ruhig bleibst, im Gehirn deines Kindes eine Treppenstufe baut
    → Was „Name it to tame it" bedeutet – und warum das Benennen von Gefühlen hirnphysiologisch wirkt
    → Was passiert, wenn Wut unterdrückt wird – und warum sie dann nicht verschwindet, sondern sich Wege sucht
    → Warum dein Kind nicht „die Vernunft einschalten" kann – weil der Schalter neurologisch noch nicht fertig verkabelt ist
    → Wie du den Unterschied zwischen Gefühl (immer erlaubt) und Verhalten (mit Grenzen) klar machst

    Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die vor tobenden Kindern nicht mehr in Hilflosigkeit oder Scham erstarren wollen – sondern verstehen, dass im Verborgenen gerade etwas Wunderbares passiert.

    Deine Aufgabe ist nicht, die Wut wegzumachen. Sondern deinem Kind zu zeigen: Auch dieses Gefühl darf da sein. Und du gehst trotzdem nicht weg.

    📚 Die wissenschaftlichen Quellen zum Zwei-Etagen-Modell und „Name it to tame it" (Siegel & Bryson, Lieberman) findest du am Ende der Beschreibung.

    💌 Neu: Ich plane einen Mitgliederbereich mit Bonus-Episoden, Live-Q&As und konkreten Praxis-Skripten für schwierige Eltern-Momente. Wer auf der Warteliste steht, bekommt den Gründungspreis.

    🎧 Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.

    📲 Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Wut und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich

    📚 Quellen:

    • Siegel, D.J. & Bryson, T.P. (2011): The Whole-Brain Child – Delacorte Press
    • Lieberman, M.D. et al. (2007): Putting Feelings Into Words: Affect Labeling Disrupts Amygdala Activity – Psychological Science
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    14 mins
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