• Gute Sitte – absolut oder relativ?
    Apr 30 2026
    In dieser Folge von "Crisis? What Crisis?" wird’s überraschend tiefgründig: Ein scheinbar alltäglicher Begriff – „gute Sitte“ – entpuppt sich als echtes Schwergewicht. Uwe Dotzlaff wirft den Begriff in den Raum und schnell wird klar: Wir nutzen ihn ständig, aber wissen wir wirklich, was genau dahintersteckt? Gemeinsam mit Manfred Stockmann und Sven Adomat wird „gute Sitte“ auseinandergenommen. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Werten, Moral, Ethik und gelebtem Verhalten im Alltag. Spannend: Während Werte oft diskutiert und definiert werden, scheint „gute Sitte“ eher das zu sein, was wir einfach tun, ohne groß darüber zu sprechen. Im Unternehmenskontext wird es besonders interessant. Ist „gute Sitte“ der kleinste gemeinsame Nenner einer Unternehmenskultur? Oder ist er doch eher ein bewusst gesetzter Anspruch, der über gesetzliche Regeln hinausgeht? Wir diskutieren Themen wie faire Vergütung, Ausbeutung (positiv wie negativ gedacht), Leistungsbereitschaft und gesellschaftlichen Sittenverfall. Ein Highlight: Die Umdeutung von „Ausbeutung“ als Nutzung von Potenzialen, kombiniert mit Fairness und Entwicklung. Daraus entsteht ein spannender Gedanke: Gute Sitte könnte genau dort liegen, wo Leistung und Gegenleistung in einem stimmigen Verhältnis stehen, und das auch jenseits von Geld. Am Ende bleibt die Frage offen – und genau das macht diese Episode so hörenswert: Ist „gute Sitte“ einfach das, was wir tun oder eher das, was wir bewusst besser machen sollten als der Durchschnitt? Fragen an unsere Zuhörer*innen und Zuseher*innen: • Was bedeutet „gute Sitte“ für dich ganz persönlich im Arbeitsalltag? • Sollte ein Unternehmen höhere Standards setzen als die Gesellschaft? • Was ist für dich eine faire Gegenleistung – nur Geld oder mehr? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    23 mins
  • Anreizsysteme – was Menschen bewegt
    Apr 16 2026
    In dieser Episode beschäftigen sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann mit betrieblichen Anreizsystemen und wollen wissen: Was motiviert Menschen wirklich, außer Geld? Sven startet provokant: Wenn jemand wegen 20 Euro Zuschuss zum Fitnesscenter einen 100.000-Euro-Job wählt – ist der dann wirklich der Richtige? Und noch schärfer: Extrinsische Anreize verdrängen oft intrinsische Motivation. Heißt: Je mehr wir draufpacken, desto mehr brauchen wir. Ein Fass ohne Boden? Uwe kontert mit Praxis: Menschen sagen „mehr Geld“, meinen aber oft etwas ganz anderes. Tatsächlich suchen sie nach Anerkennung, Wahrnehmung, Entwicklung, Verantwortung. Dem Irrglauben, dem oft gefolgt wird: Wir glauben, Zufriedenheit sei käuflich. Manfred bringt die Systemperspektive rein: Geht es überhaupt um individuelle Anreize oder eher um strukturelle? Brauchen wir nicht Räume für Gestaltung statt Gutscheine für Gummibänder? Die drei landen bei einem beachtenswerten Punkt: Anreizsysteme beeinflussen Kultur. Sie steigern Risiko, fördern Konkurrenz, aber nicht automatisch Commitment. Und vielleicht geht es weniger um „Was bekommst du?“ als um „Was brauchen wir voneinander?“ Ein starkes Bild: Jemand muss in Vorleistung gehen. Führung bedeutet, Impulse zu setzen, Räume zu öffnen, ohne eine sofortige Gegenforderung zu stellen. Aber auch mit Klarheit über Ziele zu kommunizieren. Fazit: Strukturelle Anreize schlagen materielle Goodies. Dialog schlägt Gießkanne. Verantwortung schlägt Gutschein. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche eurer Anreize stärken wirklich Motivation und welche nur Erwartung? • Wo verdrängt Extrinsik bei euch die intrinsische Motivation? • Wer geht bei euch in Vorleistung – Führung oder Mitarbeitende? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    25 mins
  • Leistung als Wert oder Ergebnis von Bedingungen
    Apr 2 2026
    Ist Leistung noch eine persönliche Tugend oder nur das Resultat guter (oder schlechter) Arbeitsbedingungen? Als Ausgangspunkt dieser Folge haben sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann ein Zitat von Jutta Rump gewählt. Sie gehört zu den zehn wichtigsten Professoren für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum: „Leistung wird deutlich weniger als individuelle Tugend oder moralische Pflicht verstanden, sondern stärker als kontextabhängiges Ergebnis von Arbeitsbedingungen.“ Und genau hier wird’s spannend. Denn jeder der drei liest einen etwas andere Intention heraus. Uwe sieht einen gesellschaftlichen Shift: Die individuelle Pflicht zur Leistung tritt in den Hintergrund, Erwartungen an Rahmenbedingungen wachsen. Sven hinterfragt: Geben wir damit Verantwortung vom Individuum ans System ab? Und Manfred bringt die zentrale Frage rein: Wem dienen Werte überhaupt – dem Menschen oder dem Geschäft? Die Diskussion wird größer: • Brauchen wir ungebremstes Wachstum oder besser ein neues Verständnis von Wohlstand? • Ist Arbeitszeit gleich Leistungszeit? • Sind Anreizsysteme mehr als Geld? Ein starkes Bild: Werte müssen dem Geschäft dienen, nicht umgekehrt. Aber: Nur wenn Ziel, Strategie und Prinzipien klar sind. Mitarbeiterorientierung ohne Produktqualität funktioniert nicht. Empowerment ohne Verantwortung ebenso wenig. Fazit der Runde: Leistung entsteht im Zusammenspiel. Kontext und individuelle Haltung. Strategie und Dialog. Werte und Ergebnisorientierung. Und vielleicht ist genau das die unbequeme Wahrheit: Es wird kein „Entweder-oder“ geben. Es braucht die Aushandlung. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Wird Leistung in eurem Unternehmen als Haltung oder als Ergebnis von Bedingungen gesehen? • Dient eure Wertearbeit wirklich dem Geschäftsziel? • Was ist euer wichtigstes nicht-monetäres Anreizsystem? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    26 mins
  • Prinzipien statt Werte und ein Granitblock am Eingang
    Mar 19 2026
    In dieser Folge wird’s grundsätzlich: Sind Werte noch Orientierung oder längst Hindernis? Und wäre es klüger, statt in Stein gemeißelter Begriffe lieber mit klaren Prinzipien zu arbeiten? Da erscheint das Bild vom Unternehmenswert auf dem Granitblock. „Respekt“ steht da. Aber was heißt das konkret im Alltag? Wir machen's greifbar: Ein Prinzip könnte sein "Ich unterbreche dich nicht.". Verhaltensanleitung statt Schlagwort. Was könnt ihr daraus für euch mitnehmen? Ein Wert ohne Übersetzung bleibt abstrakt. Und wenn wir nicht drüber sprechen, diskutiert es sich irgendwann von selbst – im Flurfunk, in Kündigungen, im Kulturbruch. Spannend wird’s bei der Frage: Verändern sich Prinzipien oder nur ihr Fokus? Svens Bild vom Scheinwerfer bringt Klarheit: Die Werte bleiben stabil, aber je nach Strategie und Zeitgeist rücken andere Prinzipien ins Licht. Heute vielleicht Respekt im Gespräch, morgen Transparenz oder Loyalität. Auch das Thema Leistung kommt auf den Tisch: Leben wir noch Leistungskultur? Oder führen wir Scheindebatten über Generationen? Die drei plädieren dafür, weniger über „die Jungen“ zu sprechen und besser mehr über Motivation, Entwicklung und die lernende Organisation. Bottom line: Prinzipien sind kein Projekt mit Enddatum. Sie brauchen Dialog, Klarheit, konkrete Verhaltensbeschreibungen und Führung, die Impulse setzt. Oder wie es zum Schluss heißt: ständig dranbleiben. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche eurer „Werte“ sind eigentlich nie konkret übersetzt worden? • Welche Prinzipien stehen bei euch gerade im Scheinwerferlicht? • Wo diskutiert ihr über Generationen – statt über Motivation und Entwicklung? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    25 mins
  • Ohne Werte wäre alles besser
    Mar 5 2026
    Ohne Werte wäre alles besser. Eine These, die erst irritiert und dann erstaunlich produktiv wird. In dieser Episode von Crisis Wort Crisis gehen Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann genau dieser Irritation nach: Was wäre denn, wenn wir Werte einfach weglassen würden? Schnell wird klar: Ganz ohne Werte geht es nicht. Denn ohne gemeinsame Orientierung bleiben nur Regeln, Macht oder Anarchie. Wir diskutieren, warum Werte oft wie Gesetze behandelt werden, warum sie trotzdem nie Naturgesetze sein können und weshalb sie ständig neu verhandelt werden. Dabei geht es um Gruppenlogiken, Loyalität, Ausbeutung, Führungsstile und die Frage, was in Unternehmen wirklich nicht verhandelbar sein darf. Besonders greifbar wird die Diskussion mit einem 3-Stufen-Modell von Werten: von unverhandelbaren ethischen Leitplanken über ökonomische Leistungslogiken bis hin zu optionalen Sinn- und Bedeutungsräumen. Die Episode zeigt: Werte machen Führung nicht einfacher, aber ohne sie wird Zusammenarbeit beliebig, unsicher oder autoritär. Am Ende bleibt keine einfache Antwort, sondern eine klare Einladung: Werte müssen weniger werden, klarer sein und wirklich gemeint. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche Werte wären für euer Unternehmen wirklich unverhandelbar? • Wo werden Werte bei euch gelebt – und wo nur behauptet? • Würde Führung ohne Werte einfacher oder nur brutaler? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    26 mins
  • Werte senken Effizienz und Klarheit
    Feb 19 2026
    Werte senken Effizienz und Klarheit. Eine steile These – und genau damit steigen Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann in die zweite Folge der 11. Staffel von Crisis Wort Crisis ein. Aus ökonomischer Perspektive wird diskutiert, ob Werte Organisationen tatsächlich Orientierung geben oder ob sie durch Mehrdeutigkeit, Interpretationsspielräume und Konfliktpotenzial genau das Gegenteil bewirken. Im Gespräch wird deutlich: Werte sind niemals eindeutig. Sie brauchen Definition, Konsens und vor allem eine gemeinsame Übersetzung in den Alltag. Ohne diese werden sie schnell zur Projektionsfläche für Macht, Moral und Interessen. Sven warnt vor der Instrumentalisierung von Werten und der Überforderung durch Sinnversprechen. Uwe hält dagegen: Nicht Werte an sich senken Effizienz, sondern fehlende Klarheit und mangelndes Commitment. Manfred bringt die Perspektive von Führung, Machtverhältnissen und organisationaler Realität ein. Besonders spannend wird es dort, wo Werte kollidieren: Transparenz vs. Vertrauen, Gerechtigkeit vs. Sicherheit, Moral vs. Marktlogik. Die Episode macht klar: Werte sind keine Regeln, sondern Leitplanken – und genau deshalb anstrengend. Am Ende bleibt eine provokante Frage im Raum: Wäre Führung ohne Werte einfacher? Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche Werte in eurem Unternehmen sind wirklich nicht verhandelbar? • Wo erlebt ihr Werte als Klärung – und wo als Bremse? • Braucht gute Führung mehr Werte oder weniger Überhöhung? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    24 mins
  • Haben Werte noch eine Bedeutung?
    Feb 5 2026
    Für diese 11. Staffel haben sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann ein Thema vorgenommen, das aktueller kaum sein könnte: Werte. Sind sie noch echte Orientierungshilfen oder eher ein Hindernis und längst zu Marketingfloskeln verkommen? Wir steigen gleich direkt ein und schnell wird klar: Werte sind tief verankert, individuell geprägt und alles andere als leicht veränderbar. Sven bringt die psychologische Perspektive ein und beschreibt Werte als stabile innere Konstrukte, die unser Handeln erklären und leiten. Uwe hinterfragt kritisch, ob Unternehmenswerte tatsächlich gelebt oder nur plakativ kommuniziert werden – und wie schnell sie sich unter politischem oder wirtschaftlichem Druck verändern. Manfred öffnet den Blick auf Wertekonflikte: Was passiert, wenn persönliche Überzeugungen nicht mehr zu unternehmerischen Entscheidungen passen? Wann werden Werte zur Belastung, wann zur Kraftquelle? Die drei diskutieren leidenschaftlich über Leistungsorientierung, Gemeinwohl, Marktlogik, Diversity und den schmalen Grat zwischen hilfreicher Vereinfachung und gefährlicher Komplexitätsreduktion. Am Ende bleibt kein einfaches Fazit, sondern ein bewusst gesetzter Cliffhanger: Werte schaffen Sinn – aber sie sind mehrdeutig, konfliktanfällig und fordern uns heraus, Widersprüche auszuhalten. Genau darin liegt ihre Relevanz. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche Unternehmenswerte erlebt ihr als wirklich gelebt – und welche nur als Schlagwort? • Wo habt ihr selbst schon Wertekonflikte im Job gespürt? • Brauchen Werte mehr Klarheit – oder mehr Widerspruchstoleranz? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    23 mins
  • Generationen verbinden – gemeinsam stärker
    Jan 22 2026
    Zum Abschluss dieser zehnten Staffel sprechen Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann über ein Thema, das in Medien und Unternehmen ständig hochkocht: Der Generationenkonflikt. Und wir wollen wissen: Haben wir wirklich einen Generationenkonflikt – oder reden wir uns da etwas ein? Wir nehmen gängige Klischees auseinander: Babyboomer als arbeitsverliebte Pflichtmenschen, Jüngere als wenig belastbare, sinngetriebene Feedback-Junkies. Spannendes liefert uns dazu die Wissenschaft: Studien zeigen, dass Altersunterschiede in Teams keinen negativen Einfluss auf die Leistung haben. Dies gilt, solange Klima, Fehlerkultur und Sinn stimmen. Wenn es zu Konflikten kommt, hakt es viel eher an Unternehmenskultur, Führung und Verantwortungsbereitschaft als am Geburtsjahrgang. Aus unserer Praxis bringen wir Beispiele aus Unternehmen ein, in denen ältere Mitarbeitende noch topfit und leistungsfähig sind. Und nicht selten sind sie fitter als Jüngere, sofern sie etwas für sich tun. Wichtig ist uns zu betonen: Wer früh Mitbestimmung, Freiheit und Sinn will, muss auch bereit sein, Verantwortung und Konsequenzen zu tragen. Zum Ende wollen wir auch Anregungen mitgeben, konstruktiv die Zukunft anzugehen: weniger Jammern, mehr Dialog, Räume für Austausch schaffen, Erwartungen klar ansprechen und die Investition in jüngere Generationen als Zukunftsprojekt begreifen. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Spürt ihr im Alltag eher einen Generationen- oder einen Kulturkonflikt? • Wo erlebt ihr mangelnde Verantwortung bei gleichzeitig hohen Forderungen? • Was müsste sich in eurer Firma ändern, damit Jung & Alt besser zusammenwirken? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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    27 mins