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#58 Schlafen

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Auch bei dieser Folge kann es vereinzelt zu Tonqualitätsproblemen kommen. Wir bitten um euer Verständnis.
Das Thema kindlicher Schlaf bleibt herausfordernd für Eltern. Aus diesem Grund haben unsere 2. Podcastfolge 2021 bereits diesem Thema gewidmet. Der Schwerpunkt darin ist die Schlafphysiologie. In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter: Wir schauen uns an, wie sich Schlaf in verschiedenen Lebensphasen verändert, was gesunder Schlaf bedeutet und was im Schlaf passiert. Außerdem werfen wir einen kritischen Blick auf die Produkte, die der Markt verspricht, um den Schlaf zu verbessern mit der Fragestellung wie sinnvoll diese wirklich sind.Einen besonderen Augenmerk legt Barbara darauf, was Eltern, vor allem mit Babys oder Kleinkindern, brauchen, um selbst zu ausreichend erholsamem Schlaf zu kommen.
Die Schlafqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst unter anderem von der jeweiligen Entwicklung, gesundheitlichem Zustand oder Hormonstatus. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Schlafphasen: den regenerativen und den integrativen Schlaf. Im integrativen Schlaf verarbeitet der Mensch Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke: Erlebtes wird gespeichert, gefestigt oder aussortiert. Weitaus bekannt ist aus diesem Grund die Empfehlung, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirmzeit zu verzichten. Das blaue Licht der Geräte hemmt die Melatoninbildung und dieser digitale Konsum führt zu anhaltender Reizüberflutung mit entsprechender Dopaminausschüttung. Beides hat eine negative Auswirkung auf die Schlafqualität sowie den natürlichen Schlafrhythmus. Das Risiko für Schlaflosigkeit und einer damit einhergehenden Erschöpfung steigt sowohl bei den Kinder als auch bei den Eltern.

Barbara nimmt uns in ihren Ausführung mit zu den Erfahrungen aus ihrer Praxis: Viele Mütter fühlen sich erschöpft und leiden an einem chronischen Schlafmange. Oft fehlt es ihnen schwer den Partner oder eine andere Bezugsperson aktiv einzubinden. Sie vergessen dabei: Entlastung ist möglich. Unabhängig davon, wie eine Mutter ihr Kind ernährt, darf sie sich erlauben, die Fürsorgearbeit zeitweise. Das gilt auch für das Stillen: Stillen und Erholung schließen einander nicht aus.

Dabei gilt: Gut auf die eigenen Ressourcen zu achten, das eigene Energieniveau im Blick zu behalten und für sein eigenes Wohlergehen Sorge zu tragen. Denn nur wer selbst in seiner Kraft ist, kann gut für sein Kind sorgen. sich Schließlich ist es für das Kind von grundlegender Bedeutung, dass es den Eltern gut geht.

Im Alltag ist das leichter gesagt als getan. Viele Eltern haben hohe Ansprüche an sich selbst und gehen dabei weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Manchmal braucht es genau diese Erfahrungen, um sich selbst besser kennenzulernen, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen, Grenzen zu wahren und Warnsignale frühzeitig bewusst wahrzunehmen. Es ist die Basis für ein tragendes, wohliges Miteinander.
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