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Herzfaden

Roman der Augsburger Puppenkiste

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Als die Puppen ein Land eroberten.

Ein zwölfjähriges Mädchen entdeckt nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste im Foyer des Theaters eine kleine Holztür, öffnet sie und gerät wie Alice im Wunderland in eine Märchenwelt, in der viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer und viele andere. Vor allem aber trifft es dort Hatü, die Frau, die einst mit ihrem Vater all diese Marionettenfiguren geschnitzt und gebaut hatte und die eine große Geschichte zu erzählen hat: die Geschichte dieses einmaligen Theaters und der Familie, die es erfunden, gegründet und berühmt gemacht hat. Es ist die Geschichte eines deutschen Kultur-Mythos, die weit zurückreicht in die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Theaters, im Lazarett einen Puppenschnitzer kennenlernt...

©2020 Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln (P)2020 Argon Verlag GmbH, Berlin
Genre Fiction Magical Realism
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Denis Schenk nannte dieses Buch "grandios", große Literatur, und eine vergnügliche Reise in die eigene Kindheit. Letzteres am ehesten, aber auch nur bedingt. Ich liebte und liebe die Augsburger Puppenkiste. Ich frage mich aber, ob deren Geschichte nun zu kennen, mein Vergnügen nicht eher geschmälert hat. Manches hätte man lieber nicht gewußt. Z.B die Nazi-Vergangenheit Oehmichens, die beharrlich nicht ausgeleuchtet wird und doch so viele Privilegien, ja das schiere Überleben gesichert hat. Ja, es ist die Geschichte der Kriegsgeneration und der jungen Bundesrepublik und deutlich wird, wie kaum einer mehr etwas von der Nazizeit und der eigenen Rolle darin wissen wollte. Besonders die Familie Oehmichen.Ja, ich liebe die Puppenkiste, aber war Puppenspiel wirklich das Wichtigste im und nach dem Krieg?
Der Erzählstrang des "Mädchens", das Hettche beharrlich als"es" benennt, war nicht wirklich nötig, wenngleich ich verstehe, wozu er ihn benutz hat.
Vera Tschplanova liest gut und passend; die betuliche "Großvater-liest-Heidi-vor" Stimme und Intonation von Christian Brückner fand ich am Schluß fast unerträglich. Ich hatte mir von eine Roman über die Augsburger Puppenkiste mehr zu erhoffen gewagt. Insgesamt enttäuschend.

Enttäuschend

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