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The Perfect Match

The Perfect Match

By: Conrad Breyer
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The Perfect Match ist der W&V-Podcast über eine der anspruchsvollsten Beziehungen der Werbebranche überhaupt: die zwischen CMOs und Agenturen. W&V-Agenturexperte Conrad Breyer spricht mit den führenden Köpfen aus Unternehmen und Kreativhäusern über ihre Erwartungen, die Entwicklungen im Markt, Herausforderungen und Lösungen – für gemeinsamen Erfolg. Was wollen CMOs wirklich? Uns beschäftigen eure Themen und Anliegen, auf die Expert:innen aus Agenturen Antwort geben. Wir reden über Kreation und Kollaboration. Über KI, Agenturmodelle der Zukunft und echte Wertschöpfung. Dieser Podcast kommt genau zur richtigen Zeit. Denn da, wo Kunden und Agenturen wirklich konstruktiv zusammenarbeiten, entsteht echtes Potenzial – und manchmal sogar: der perfekte Match.

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W&V
Economics Marketing Marketing & Sales
Episodes
  • No. 9 - Stefanie Polster: „Wenn Effizienz zum Standard wird, verschiebt sich der Wettbewerb Richtung Entscheidungsqualität“
    Sep 9 2026

    Der Raum ist überfüllt, die Leute hocken auf dem Boden, manche sogar ohne Kopfhörer – und trotzdem bleiben fast alle bis zum Schluss. Als Stefanie Polster im Mai bei der OMR 2026 ihre Masterclass zum Thema "Marketing Operating Models" hält, zeigt sich: Der Bedarf an Orientierung ist riesig.


    In dieser Folge von „The Perfect Match" erklärt die Co-Gründerin und CEO der Hamburger Agentur Rock&Stars im Gespräch mit W&V-Redakteur Conrad Breyer, warum die KI-Debatte aus ihrer Sicht falsch geframt ist: Wenn alle dieselben Modelle nutzen, ist Geschwindigkeit kein Wettbewerbsvorteil mehr. Der eigentliche Hebel liegt ihrer Ansicht nach woanders: In der Antwort auf die Frage nämlich, wer imstande ist, seine Daten so zu kuratieren, dass sich daraus die besseren Entscheidungen ableiten lassen. Stefanie Polster nennt das "Kollektives Gedächtnis".


    Die KI-Expertin hat daraus schon 2025 für ihre eigene Agentur die Konsequenzen gezogen und mit der RockEngine ein KI-Betriebssystem gebaut: Hier fließen öffentliches Wissen, Kundendaten und über ein Jahrzehnt Agenturwissen ein. Noch rentiert sich die RockEngine zwar nicht, wie Polster zugibt, aber eine Alternative dazu sieht sie für den Gesamtmarkt nicht. Das KI-Betriebssystem kann als Blaupause für viele Marketingorganisationen und andere Agenturen dienen, die sich fragen, womit sie in Zukunft noch Geld verdienen wollen. Stunden und Output werden es nicht mehr sein, eher informiertes Sparring.


    Kapitel


    Das Problem der Datensilos: Wie KI tatsächlich genutzt wird

    Wie Marketing-Operating-Systeme aussehen könnten, am Beispiel der RockEngine

    Das Beispiel Telefónica und "Nadja"

    Welchen Stand der Mensch im System hat

    Wie KI-Betriebssysteme die Rolle von Marketing und Agenturen verändern


    Erwähnte Beiträge


    W&V-Beitrag mit Stefanie Polster: „Wofür Kunden zahlen, ist nicht Output"

    W&V-Gastbeitrag von Stefanie Polster: „Das KI-Paradoxon: Warum Transparenz zur Führungsfrage wird"

    W&V-Interview mit Giuseppe Fiordispina (Seat Cupra) zum Thema Datenhoheit

    ADC-Panel „Die Effizienzfalle: Wie Marken im KI-Zeitalter relevant bleiben" mit Adel Gelbert (C3) und Birgit Dengel (Telefónica)

    W&V-Podcast „The Perfect Match" mit Nina Rieke-Dalaman über Wirkung


    Credits


    Schnitt: Klaus Baetz

    Musik: Stanislav Mishchenko

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    41 mins
  • No. 8 - Michael Trautmann: "Mein Anteil am Scheitern ist ausreichend groß“
    Aug 19 2026

    22 Jahre nach Gründung der eigenen Agentur schließt Michael Trautmann dieser Tage nun auch formal das Kapitel Thjnk. Zum 30. Juni endete seine Zeit als Senior Advisor der Firma, die er 2004 als Kempertrautmann selbst mitgegründet hatte. Anlass für eine Bilanz.


    Michael hat seine Karriere in den Neunzigern begonnen, unter anderem bei der legendären Agentur Springer & Jacoby. Er wechselte in den 2000er Jahren als globaler Marketingchef zu Audi und gründete 2004 mit dem Top-Kreativen André Kemper die Agentur Kempertrautmann, die seit 2016 unter Thjnk firmiert.


    Über die Jahre hat Michael zahlreiche Unternehmen gegründet, an denen er auch heute noch beteiligt ist wie etwa die Fitness-Marke Hyrox. Sein Herzensprojekt aber ist das Thema New Work, das er seit 2017 mit seinem Partner Christoph Magnussen im Podcast „On the way to New Work“ beackert – inzwischen gibt es davon über 500 Folgen.


    In „The Perfect Match“ spricht Michael über seine Erfolge und recht schonungslos über seine Fehler: Wie er aus verletztem Stolz Springer & Jacoby verlassen hat, wozu es geführt hat, dass er sich vom System Audi hat führen lassen, warum er ständig Streit mit seinem Co-Founder André Kemper hatte und was dazu führte, dass ihm seine Partner Karen Heumann und Armin Jochum Weihnachten 2016 vorschlugen, in Zukunft ohne ihn bei Thjnk weiterzumachen.


    Michael Trautmann wich Konflikten gerne aus, floh sich in immer neue Projekte und ließ sich selten in der Agentur blicken. 2022 erlitt er ein Burnout, Diagnose: agitierte Depression. Michael sagt: Mit seinem Wissen von heute wäre seine Partnerschaft mit André Kemper womöglich nie zerbrochen. Wer weiß, was aus Kempertrautmann/Thjnk noch geworden wäre.


    Allerdings hat ihn sein Scheitern als Agenturmensch auch zu dem gebracht, was ihm heute eine Berufung ist: Menschen zu einem besseren Arbeiten zu führen. Mit dem Podcast "On the Way to New Work" fing 2017 alles an. Inzwischen führt er mit seiner Partnerin Swantje Allmers sehr erfolgreich die Coaching-Firma NWMS (New Work Masterskills).


    Und heute sagt Michael von sich: Ich bin ein erfüllter Mensch.


    Und das sind die einzelnen Kapitel:


    Abschied nach 22 Jahren Warum Michael Trautmann das Kapitel Thjnk zufrieden abschließt

    Springer & Jacoby 4 K, 3 E und jede Menge Haltung: Was die Kultagentur über Unternehmertum lehrt

    Audi Ein Marketingleiter neuen Typs: Warum Michael Trautmann unerschrocken an seine Aufgabe heranging

    Kempertrautmann Über große Etats, internationale Erfolge und eine Partnerschaft, die nicht hätte zerbrechen müssen

    Neues Kapitel Thjnk Kampf allem Toxischem: Kulturwende und Neuanfang

    Burnout und Selbstreflexion Wut, Trauer und Angst zum Positiven wenden

    New Work als Mission Wie aus einem Podcast eine neue berufliche Heimat wurde

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    1 hr and 3 mins
  • No.7 - Cultural Marketing nach dem Hype
    May 20 2026

    In diesem Podcast sprechen wir darüber, wo Cultural Marketing nach dem Hype im vergangenen Jahr steht, warum die Kommunikation mit Communitys auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchaus Sinn ergibt und wie KI die ganze Sache noch effektiver macht.


    Maurice Moe Endres, Cultural Marketing Director bei Serviceplan Culture in Berlin, ist der beste Mann dafür. Wer wissen will, welche Themen gerade angesagt sind, welche Trends demnächst durchschlagen, ist bei ihm an der richtigen Adresse. Kaum jemand erfasst kulturelle Trends und gesellschaftliche Veränderungen so schnell wie er, verwandelt sie in strategische Konzepte und kreative Projekte.


    Und natürlich erfahrt ihr auch, wofür eigentlich das Kürzel "Moe" steht. Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Podcast. Viel Spaß!


    Und das sind Eure Shownotes:


    Fünf Thesen zum Culture Marketing der Zukunft

    Culture x Creativity: Warum sich Cultural Marketing für Marken langfristig auszahlt

    Cultural Marketing: Wer kann's am besten?

    Rügenwalder gibt der Gen Z Macht über die Marke

    So funktioniert Cultural Marketing bei Mercedes-Benz: Kooperation mit Moncler geht in die nächste Runde

    Steve Plesker: "Ich würde nie nur irgendwo unser Logo hinpflastern"

    Culture-Focused Marketing Influences Brands’ Relevancy, Consumer Purchasing Decisions








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    34 mins
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