• Gedanken-Gang* Folge (107) 36# Grenzen setzen ist Selbstfürsorge-Zwischen Anpassung und Selbstachtung
    Oct 24 2026
    Warum fällt es uns oft so schwer, Nein zu sagen, obwohl wir längst spüren, dass unsere Grenzen überschritten werden? In dieser Folge von Gedanken-Gang geht es darum, warum es so wichtig ist, eigene Grenzen zu erkennen, sie klar zu kommunizieren und vor allem auch einzuhalten. Denn Grenzen zu setzen ist kein Zeichen von Egoismus, sondern ein wichtiger Schritt, um unser psychisches Gleichgewicht und unsere Gesundheit zu schützen. Gerade im Berufsalltag übergehen wir unsere eigenen Bedürfnisse häufig, wollen Erwartungen erfüllen, niemanden enttäuschen und funktionieren. Doch wo hört Engagement auf und wo beginnt die Gefahr, sich selbst zu verlieren? Und wann wird aus dem Wunsch, es allen recht zu machen, eine Belastung, die langfristig in Richtung Erschöpfung und Burnout führen kann? Auch in Beziehungen und Freundschaften braucht es gesunde Grenzen. Denn ein Ja zu den Wünschen anderer kann manchmal ein Nein zu den eigenen Bedürfnissen bedeuten. Doch warum fällt es uns so schwer, bei unserem Nein zu bleiben? Weil wir die Enttäuschung unseres Gegenübers spüren, uns schuldig fühlen oder Angst vor den Konsequenzen haben. Dabei sind wir nicht dafür verantwortlich, jede Erwartung anderer zu erfüllen. Wir dürfen respektvoll mit den Gefühlen anderer umgehen, ohne ihnen die Verantwortung für unsere Entscheidungen abzunehmen. Grenzen zu setzen bedeutet auch, den Mut zu haben, mögliche Konsequenzen auszuhalten und die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Es bedeutet, offen für Kritik zu bleiben, das eigene Verhalten zu hinterfragen und trotzdem klar zu sich selbst zu stehen. Vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur zu fragen: Was erwarten die anderen von mir? Sondern auch: Was brauche ich, damit es mir gut geht? Denn manchmal ist das mutigste Nein zu anderen das wichtigste Ja zu dir selbst.
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    21 mins
  • Gedanken-Gang*Folge (106) 35# Bist du gut genug?
    Sep 20 2026
    Der Song „Du bist gut genug“ trifft gerade einen Nerv. Viele Menschen lieben diese Botschaft, lassen sich von ihr berühren und fühlen sich darin gesehen. Aber warum brauchen wir diesen Satz eigentlich so dringend? Brauchen wir wirklich ein Mantra, das uns immer wieder daran erinnert, dass wir gut genug sind? Oder haben wir nur verlernt, es selbst zu sehen? Wie oft machen wir unseren eigenen Wert davon abhängig, was andere über uns denken oder sagen? Ein kritischer Kommentar, eine Ablehnung, ein Streit oder die Meinung eines Menschen, der uns wichtig ist – und plötzlich geraten wir aus unserem inneren Gleichgewicht. Auf einmal entscheidet jemand anderes darüber, ob wir uns wertvoll, liebenswert, erfolgreich oder „gut genug“ fühlen. Aber kann das wirklich die Aufgabe anderer sein? Vielleicht sollten wir viel früher anfangen, unsere ganz persönliche „Gebrauchsanweisung“ zu verstehen: Wer bin ich? Was brauche ich? Was verletzt mich? Was gibt mir Sicherheit? Wo liegen meine Grenzen? Was macht mich aus – unabhängig davon, ob jemand anderes das gerade sieht oder bestätigt? Denn solange wir unseren Selbstwert in die Hände anderer legen, geben wir ihnen gleichzeitig die Macht über unsere Gefühle. Vielleicht geht es also gar nicht darum, ständig jemanden zu brauchen, der uns sagt: „Du bist gut genug.“ Vielleicht geht es darum, irgendwann selbst so fest davon überzeugt zu sein, dass wir diese Bestätigung von außen gar nicht mehr brauchen. Denn dein Wert verändert sich nicht dadurch, dass jemand anderes ihn nicht erkennt. Du bist nicht erst gut genug, wenn jemand anderes es dir sagt. Du bist es – auch dann, wenn es gerade niemand sieht.
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    16 mins
  • Gedanken-Gang*Folge (105) 34# Bei sich bleiben...kostet....
    Aug 13 2026
    Bei sich bleiben kostet Was bedeutet innerer Frieden wirklich? Und warum hat er so viel damit zu tun, bei sich selbst zu bleiben? Innerer Frieden bedeutet nicht, dass im Außen immer alles ruhig und harmonisch ist. Er entsteht, wenn wir mit uns selbst im Einklang sind – wenn wir wissen, was wir fühlen, was uns wichtig ist und wo unsere Grenzen liegen. Doch „Bei sich bleiben kostet.“ Es kann Anerkennung kosten, Freundschaften verändern oder sogar Beziehungen beenden. Denn wenn wir aufhören, es allen recht machen zu wollen, müssen wir manchmal aushalten, dass andere uns nicht verstehen oder nicht mehr gutheißen, was wir tun. Doch was kostet es uns, wenn wir nicht bei uns bleiben? Diese Folge geht der Frage nach, warum es so wichtig ist, den eigenen inneren Frieden nicht von der Zustimmung anderer abhängig zu machen. Warum emotionale Unabhängigkeit bedeutet, sich selbst treu zu bleiben – auch wenn das im Außen etwas kostet. Denn manchmal müssen wir andere enttäuschen, um uns selbst nicht zu täuschen. Bei sich bleiben kostet. Aber sich selbst zu verlieren..... kostet mehr!
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    21 mins
  • Gedanken-Gang* Folge (104) 33 # Verstanden ist nicht einverstanden – Warum Verständnis keine Zustimmung braucht
    Jun 25 2026
    In dieser Folge geht es um eine häufige Verwechslung in unseren Gesprächen: die Annahme, dass Verständnis automatisch zu Zustimmung führen müsse. Doch Menschen können unsere Sichtweise vollkommen nachvollziehen und trotzdem anderer Meinung bleiben. Warum fällt es uns oft so schwer, das zu akzeptieren – besonders in Beziehungen, Freundschaften oder im beruflichen Alltag? Wir sprechen darüber, weshalb wir Anerkennung oft mit Einverständnis verwechseln, warum gute Argumente nicht zwangsläufig überzeugen und wie echte Kommunikation gelingt, wenn wir lernen, Unterschiede stehen zu lassen. Eine Einladung, Verständnis neu zu denken und Meinungsverschiedenheiten gelassener zu begegnen.
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    14 mins
  • Gedanken-Gang* Folge (103) 32# Hinter deinem Rücken – Warum es uns trifft und wie du souverän damit umgehst
    Mar 30 2026
    n dieser Folge geht es um ein Thema, das jede*n von uns irgendwann einholt: Was tun, wenn man erfährt, dass andere über einen sprechen – und zwar nicht direkt? Warum trifft uns das oft so sehr, und sollte es uns überhaupt wichtig sein? Wir sprechen darüber, ob es wirklich die „Königsdisziplin“ ist, solche Dinge nicht persönlich zu nehmen – oder ob genau darin eine Gefahr liegt, sich selbst zu übergehen. Außerdem beleuchten wir die Frage: Ansprechen oder einfach stehen lassen? Wann ist es sinnvoll, in den Dialog zu gehen, und wann schützt dich ein bewusstes Loslassen mehr? Ein besonderer Fokus liegt auch auf der unangenehmen Situation, wenn dir Informationen zugetragen werden, die du eigentlich gar nicht wissen wolltest. Welche Verantwortung hast du dann – dir selbst gegenüber und anderen? Eine ehrliche, reflektierende Folge über Selbstwert, Kommunikation und den Umgang mit Meinungen, die oft mehr über andere aussagen als über dich.
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    18 mins
  • Gedanken-Gang*Folge (102) 31 Nicht mein Zirkus-oder doch?
    Mar 9 2026
    Wann sollte man sich einmischen – und wann ist es besser, sich herauszuhalten? Der bekannte Satz „Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen“ kann ein hilfreicher Kompass sein, um sich selbst zu fragen, ob eine Situation wirklich die eigene Verantwortung ist. Doch es gibt auch Momente, in denen Wegsehen keine Option sein sollte. Gerade wenn es um Menschen geht, die weniger stark oder weniger resilient sind, wenn soziale Verantwortung gefragt ist, braucht es Stimmen, die sich erheben. In solchen Situationen kann Einmischen wichtig sein – vielleicht sogar notwendig. In dieser Folge geht es um die feine Balance zwischen Abstand halten und Haltung zeigen. Wie findet man die richtige Waage zwischen „Das ist nicht mein Thema“ und „Hier darf ich nicht schweigen“? Und warum es manchmal wichtig ist, eben doch nicht still zu bleiben.
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    15 mins
  • Gedanken-Gang*Folge (101) 30 Die kleinen Lügen, die wir uns selbst erzählen :)
    Feb 9 2026
    Wir lesen inspirierende Bücher, hören kluge Gedanken und sind überzeugt: „Beim nächsten Mal mache ich alles anders.“ Doch wenn die nächste emotionale Situation eintritt, reagieren wir plötzlich wieder wie immer. Warum passiert das — obwohl wir es doch besser wissen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die „kleine Lüge“ entsteht, die wir uns selbst erzählen: die Annahme, dass Verstehen automatisch zu Veränderung führt. Du erfährst, warum emotionale Trigger stärker sind als Logik, wie du dich selbst ohne Selbstkritik beobachten kannst und wie echte Veränderung Schritt für Schritt entsteht. Veränderung passiert nicht, weil wir etwas verstanden haben — sondern weil wir immer wieder bemerken, lernen und beim nächsten Mal bewusst anders entscheiden. BUCHEMPFEHLUNG in dieser Episode: MEL ROBINS-die Let them*Theorie
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    19 mins
  • Gedanken-Gang* Folge (100) 29 #wenn das WIE wichtiger ist als das WAS
    Dec 26 2025
    In dieser Episode geht es um einen der meist unterschätzten Aspekte unserer Kommunikation: das WIE. Oft konzentrieren wir uns darauf, was wir sagen wollen – doch mindestens genauso entscheidend ist, wie unsere Worte beim Gegenüber ankommen. Du erfährst, warum unser Gegenüber häufig als Spiegel unserer eigenen Haltung wirkt und wie sich Kommunikation spürbar verändert, wenn wir uns unseres eigenen Kommunikationsstils bewusst werden. Denn der Inhalt bleibt wichtig – aber erst das bewusste „Wie kommuniziere ich?“ öffnet Raum für echtes Verstehen, Leichtigkeit und Verbindung. Eine Einladung zur Selbstreflexion und zu mehr Klarheit, Tiefe und Wirkung in deinen Gesprächen.
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    13 mins