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Mittelweg 36

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Yazan: © Hannah Schmidt-Ott & Jens Bisky | PODCAST EINS
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Hannah Schmidt-Ott und Jens Bisky laden im monatlichen Wechsel Wissenschaftler:innen und Autor:innen zu Gesprächen über Gesellschaft, Kultur und Theorie. Egal ob Romane, wissenschaftliche Studien, Gegenwartsbeobachtungen oder Sozialfiguren diskutiert werden: stets geht es um Menschen, wie sie sich aufeinander beziehen und was sie dabei freiwillig und unfreiwillig produzieren.


Hannah Schmidt-Ott ist Redakteurin beim Online-Fachforum Soziopolis

Jens Bisky ist leitender Redakteur des Mittelweg 36


Kontakt: podcast@his-online.de

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© Mittelweg 36 | PODCAST EINS
Philosophy Social Sciences
  • Wie kam es zum Völkermord in Deutsch-Südwestafrika, Matthias Häussler?
    27 Oct 2026

    Als sich 1904 die OvaHerero und später auch die Nama gegen die Kolonialherren erhoben, standen nur wenige kaiserliche Truppen im Land, dem heutigen Namibia. Im Kampf gegen die Aufständischen verübten die Deutschen den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Wie es dazu kam, erzählt der Historiker Matthias Häussler in seinem Buch „Die Last der Sonne“. Jens Bisky spricht mit ihm über Eskalationsmechanismen, die Strategien der Kolonialherren und Handlungsspielräume der OvaHerero und Nama.


    Matthias Häussler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Instituts für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität Bochum, „Die Last der Sonne“ erschien im Sommer 2026 im Verlag C.H.Beck.

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    38 dk.
  • Wie schreibt man die Geschichte des Feminismus, Caroline Arni?
    28 Sep 2026

    1832 gründeten zwei junge Pariser Arbeiterinnen eine Zeitschrift, La Femme libre. Die ausschließlich von Frauen verfassten Beiträge waren so radikal wie konkret: Es ging um die Befreiung der Frau, deren Voraussetzung ihre materielle Unabhängigkeit ist. Caroline Arni hat zu diesen Texten und ihren Verfasserinnen geforscht. Mit Hannah Schmidt-Ott spricht sie darüber, was ereignishafte Momente über die Geschichte des Feminismus verraten, welche Probleme es aufwirft, Vergangenes in heutige Begriffe zu gießen, und warum politische Subjektivität damit beginnt, das Wort zu ergreifen.


    Caroline Arni ist Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Basel. Ihr Buch „Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus“ erschien 2026 bei Wagenbach.

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    38 dk.
  • Wie waren die Nullerjahre, Jens Balzer?
    24 Jun 2026

    Am Vorabend des neuen Jahrhunderts erwarteten viele aus guten Gründen, dass die Zeiten besser werden, ja eine Ära der Selbstbestimmung anbrechen würde. Dann kamen der islamistische Anschlag vom 11. September 2001, der War on Terror, die alles erschütternde Finanzkrise. Dennoch freuten die Leute sich ihrer Smartphones, erprobten ein Bionade-Biedermeier und rannten ins Kino, um den „Schuh des Manitu“ zu sehen. Was also zeichnete die Nullerjahre aus? Und wie hat sich unser Blick darauf über die Jahre verändert? Jens Balzer porträtiert das Jahrzehnt in seinem jüngsten Buch. Jens Bisky spricht mit ihm über Bärte, Berlin, Hoffnungen, Kulturtechniken und das Vorgestern der Gegenwart.

    Jens Balzer ist Journalist und Musikkritiker. Vor kurzem erschien sein Buch „Confusion is next. Die Nullerjahre – Das Jahrzehnt des Umbruchs“ im Verlag Rowohlt Berlin.


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    51 dk.
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