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Dialogforum Digital

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Yazan: BearingPoint
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Özet
Herzlich Willkommen zum Podcast „Dialogforum Digital“! In dieser Podcastreihe der „Future Forward“ Community für digitale Transformation und Innovation werden regelmäßig zukunftsweisende Fragen der digitalen Transformation diskutiert. Dr. Sebastian Leder, Senior Manager bei BearingPoint und Leiter der Community, spricht in einzelnen Episoden mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Politik und Verwaltung zu aktuellen Themen, um sowohl langfristige Trends als auch aktuelle Herausforderungen zu beleuchten. Jetzt reinhören!© 2026 BearingPoint Economics
  • Dialogforum Digital – Episode 14: „Der Staat in der Cloud: Wie souverän kann Deutschland digital sein?“
    28 Jul 2026

    Der Staat soll digitaler werden. Sicher, schnell und am besten unabhängig. Gleichzeitig kommen Technologien von internationalen Anbietern, Zuständigkeiten verteilen sich auf Land, Bund und Europa und ohne die Wirtschaft läuft ohnehin wenig. Klingt kompliziert? Ist es leider auch.

    In dieser Folge von Dialogforum Digital spricht Dr. Sebastian Leder mit zwei Menschen, die genau an diesen Schnittstellen arbeiten: Stefan Krebs, bis vor Kurzem CIO/CDO und Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie in Baden-Württemberg, und Reinhard Geigenfeind, Partner bei BearingPoint mit Schwerpunkt auf Public Sector und IT-Transformation. Zwei Perspektiven, eine ziemlich große Frage: Wie bleibt der Staat digital handlungsfähig, wenn niemand die Digitalisierung allein kontrolliert?

    Wir sprechen über Baden-Württemberg, Berlin und Brüssel, über Staat und Privatwirtschaft, technologische Abhängigkeiten und einen mitteleuropäischen Wirtschaftsraum, der digital enger zusammenrücken muss. Was muss der Staat selbst beherrschen? Wo braucht er starke Partner? Und wann wird aus dem Wunsch nach Unabhängigkeit eine teure Illusion?

    Die Folge macht deutlich: Digitale Souveränität heißt nicht, jede Technologie selbst zu bauen und sich vom Rest der Welt abzuschotten. Entscheidend ist, auch unter Druck wählen, entscheiden und handeln zu können. Dafür braucht es belastbare Strukturen, kluge Partnerschaften und mehr Mut zur gemeinsamen Richtung, über Ressorts, föderale Ebenen und Landesgrenzen hinweg.

    Denn am Ende ist nicht entscheidend, ob der Staat alles selbst kann. Sondern ob er weiß, was er können muss.

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    46 dk.
  • Dialogforum Digital – Episode 13: „Warum die Welt kein Excel ist: Komplexität, KI und das Ende der einfachen Antworten"
    30 Jun 2026

    Die Welt wird komplexer. Diesen Satz hat jeder schon hundertmal gehört, meistens als Floskel, oft als Ausrede. Aber was heißt das eigentlich? Und warum reicht es nicht mehr, einfach noch ein Tool, noch ein Modell oder noch eine Strategieebene draufzulegen?

    In dieser Folge von Dialogforum Digital spricht Sebastian Leder mit zwei Menschen, die Komplexität nicht nur erleben, sondern sie erforschen: Prof. Dr. Christian T. Haas, der vom Gehirn und menschlichem Verhalten kommt, und Dr. Fabian Braesemann, der vom Oxford Internet Institute aus auf Daten, Märkte und KI schaut. Zwei Perspektiven, ein gemeinsames Thema: Wie funktionieren Systeme, in denen alles mit allem zusammenhängt?

    Es geht um Staus, Bahnverspätungen, Arbeitsmärkte, künstliche Intelligenz und am Ende immer wieder um den Menschen. Warum entscheidet ein Mensch trotz identischer Daten anders als ein anderer? Warum lösen kleine Auslöser manchmal riesige Effekte aus? Und warum scheitert große Politik so oft an einem ganz banalen Bottleneck?

    Die Folge zeigt, dass Komplexität nichts ist, vor dem man kapitulieren muss. Sie ist kein Endgegner, sondern ein Spielfeld. Wer ihre Muster versteht, erkennt, wo wenige gezielte Eingriffe mehr bewirken als jeder Masterplan, und warum Steuerung heute eher Gärtnern als Konstruieren heißt.

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    51 dk.
  • Dialogforum Digital – Episode 12: „Verwaltung 2030: Vom Antrag zum echten Service“
    26 May 2026

    In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Matthias Pröfrock aus der landespolitischen Verwaltung Baden-Württemberg und Stefan Gasslitter, Generaldirektor des IT-Dienstleisters der Autonomen Provinz Südtirol, über die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung. Gemeinsam blicken sie auf zwei unterschiedliche Verwaltungswelten: auf die föderal geprägte Struktur Deutschlands mit starken kommunalen Zuständigkeiten und gewachsenen Registerlandschaften sowie auf die stärker zentralisierte Perspektive Italiens, in der nationale Dateninfrastrukturen und digitale Verwaltungsdienste bereits andere Möglichkeiten eröffnen.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Digitalisierung nicht bei der elektronischen Abbildung bestehender Formulare, Akten und Zuständigkeiten stehen bleiben darf. Das Gespräch zeigt, wie sehr moderne Verwaltung von einem klaren Zielbild abhängt: Soll der Staat lediglich schneller werden oder muss er grundlegend anders funktionieren? Diskutiert werden zentrale Register, digitale Identitäten, Once-Only-Prinzipien, proaktive Verwaltungsleistungen, Künstliche Intelligenz und neue Service-Modelle, die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht mehr durch Zuständigkeiten führen, sondern von ihren konkreten Lebenslagen und Bedürfnissen ausgehen.

    Dabei wird deutlich, dass digitale Transformation weit über Technologie hinausreicht. Föderale Strukturen, Datenschutz, Datenqualität, Aufgabenkritik und Change Management prägen den Weg ebenso wie Cloud-Infrastrukturen, digitale Zwillinge oder KI-gestützte Unterstützung in der Verwaltung. Am Beispiel Südtirols wird sichtbar, wie proaktive Services, KI-unterstützte Anlaufstellen und eine stärkere Nutzung vorhandener Daten Verwaltung entlasten und zugleich näher an die Menschen bringen können. Zugleich macht die deutsche Perspektive deutlich, wie anspruchsvoll es ist, bestehende Zuständigkeiten, Register und Verwaltungslogiken in eine wirklich digitale Architektur zu überführen.

    Eine Episode über den Staat im digitalen Zeitalter, über die Spannung zwischen föderaler Vielfalt und digitaler Skalierung, über Verwaltung als Service und über die Frage, wie Europa seine Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und demokratische Legitimation in einer Zeit tiefgreifender technologischer und geopolitischer Veränderungen sichern kann.

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    39 dk.
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