Ep. 12: Brav sein, geliebt werden, sich verlieren
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„Gesunde Anpassung ist ja eine Entscheidung, die ich treffe. Aber wo wird’s zum Reflex?“
Wie oft passen wir uns an, damit es für andere angenehmer wird?
Und wann merken wir, dass wir dabei gar nicht mehr genau wissen, wo wir selbst eigentlich anfangen?
Worum es in dieser Folge geht
In dieser Folge geht es um die feine Linie zwischen sozialer Intelligenz und Selbstverrat. Um die Frage, wann Anpassung sinnvoll ist, weil Beziehungen Rücksicht brauchen, und wann sie gefährlich wird, weil sie nicht mehr bewusst passiert, sondern automatisch.
Angie und Nina sprechen darüber, wie unterschiedlich Anpassung aussehen kann: im Smalltalk, in Beziehungen, im Job, im Umgang mit chronischer Krankheit, beim Grenzen setzen und in Momenten, in denen man plötzlich merkt: Ich funktioniere gerade mehr, als dass ich wirklich da bin. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir beweglich bleiben können, ohne uns selbst zu verlieren.
Das erwartet dich in dieser Folge
Warum Anpassung nicht automatisch falsch ist
Wann Rücksicht zur Überanpassung werden kann
Was chronische Schmerzen mit Maskieren und „mir geht’s gut“ zu tun haben
Warum es so schwer sein kann, anderen zur Last zu fallen
Weshalb Grenzen setzen sich am Anfang oft nicht gut anfühlt
Wie wichtig ein Umfeld ist, in dem man wirklich man selbst sein darf
Vielleicht gibt es Momente, in denen du dich anpasst, weil du freundlich sein willst. Weil du Rücksicht nehmen willst. Weil du weißt, dass nicht jede Wahrheit in jeden Moment gehört.
Und vielleicht gibt es andere Momente, in denen du spürst, dass du gerade verschwindest.
Diese Folge lädt dazu ein, diesen Unterschied etwas genauer wahrzunehmen. Ohne harte Antwort. Ohne richtig oder falsch. Eher mit der Frage, wo du dich noch beweglich fühlst und wo du schon beginnst, dich selbst zu verlassen.
Denn danach ist nicht vorbei.
Danach ist ein Leben.
Links & Ressourcen
Erwähnt in der Folge:
Ina Müller: „Ich Bin Die“
💛 Mehr von uns:
→ Instagram Angie: https://www.instagram.com/angiehansen_coaching/
→ Instagram Nina: https://www.instagram.com/diesanfterebellion/
→ Podcast: https://diesanfterebellion.de/podcast-danach-ist-ein-leben-mit-angie-und-nina/
→ Blog: https://diesanfterebellion.de
Wenn dich diese Folge berührt hat, freuen wir uns, wenn du sie mit einem Menschen teilst, der sich vielleicht auch oft fragt, ob er zu viel ist.
Und wenn du magst, folg uns auf Instagram oder hör nächste Woche wieder rein. Wir freuen uns, wenn du da bist.
Timecodes
00:18 – Die Einstiegsfrage: Wann hast du gemerkt, dass du nicht mehr dieselbe Person bist?
02:13 – Anpassung als menschliches Thema und nicht automatisch als etwas Falsches
02:27 – Wahrheit sagen, soziale Intelligenz und die Frage, ob alles ausgesprochen werden muss
06:26 – Smalltalk, Deep Talk und die Unsicherheit als Privatperson
12:08 – Wann Anpassung wirklich zur Überanpassung wird
16:26 – Nina über chronische Schmerzen, Maskieren und das tägliche Abwägen bei „Wie geht es dir?“
17:26 – Ist „mir geht’s gut“ objektiv oder darf es subjektiv sein?
22:19 – Das Umfeld schützen und dabei die Frage: Wo bleibe ich?
22:51 – Ein Umfeld, das dich hält, oder ein Umfeld, das du halten musst
26:55 – „Niemand kann etwas für mich tun“ und die Frage, was Mittragen bedeuten kann
31:03 – Angie über bedingte Liebe und die Lernerfahrung, dass Authentizität bestraft wird
35:06 – Ehrlichkeit im Job und die Erfahrung, dass Offenheit nicht automatisch Ablehnung bedeutet
38:09 – Die Angst, zu viel zu sein
41:12 – Warum Grenzen setzen sich am Anfang oft richtig schlecht anfühlt
42:35 – Die Fußballturnier-Situation: eine Grenze setzen und den Gegenwind aushalten
46:53 – Menschen, bei denen man man selbst sein darf
47:59 – Veränderung fühlt sich nicht immer sofort nach Freiheit an